Intel Panther Lake: Integrierte Grafik revolutioniert Gaming-Laptops
26.01.2026 - 06:02:13Intel schockt die Konkurrenz mit einer integrierten Grafikeinheit, die dedizierte Karten herausfordert. Die neuen Core Ultra Serie 3 Prozessoren, ab heute in ersten Geräten erhältlich, setzen vor allem bei der Gaming-Leistung neue Maßstäbe.
Intel stellt mit seiner Core Ultra Serie 3, Codename Panther Lake, die Weichen für das Jahr 2026 neu. Erste unabhängige Benchmarks und Hands-on-Tests, die seit heute veröffentlicht werden dürfen, bestätigen: Der Sprung bei der integrierten Grafikleistung ist revolutionär. Sie ermöglicht erstmals flüssiges Gaming in anspruchsvollen Titeln ohne separate Grafikkarte. Damit bedroht Intel direkt den Markt für Einsteiger-GPUs von NVIDIA und AMD.
Grafikleistung stellt alles in den Schatten
Das eigentliche Highlight der neuen Prozessorgeneration ist die Intel Arc B390-Grafik. Basierend auf der neuen Xe3-Architektur liefert sie eine Leistung, die nach Einschätzung von Testredakteuren „bisher von keiner Intel-iGPU für möglich gehalten wurde“. In Praxistests auf der CES 2026 liefen Spiele wie Cyberpunk 2077 oder Battlefield 6 flüssig und responsiv.
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Mit der eigenen Upscaling-Technologie XeSS 3 erreichen die Chips im Test Spielframerate von über 60 Bildern pro Sekunde in Full HD. Ein System mit der Top-CPU Core Ultra X9 388H schaffte im Schnitt 87 fps in Doom: The Dark Ages bei 1200p und mittleren Details. Intel selbst gibt an, dass die iGPU bis zu 76 Prozent schneller als die Vorgängergeneration ist und sogar eine mobile NVIDIA RTX 4050 herausfordern kann. Für leichte Gaming-Laptops ohne dicke Kühlung und separaten Grafikchip könnte das ein Game-Changer sein.
Auch bei Rechenleistung deutliche Sprünge
Doch Panther Lake kann mehr als nur spielen. Der Wechsel auf den neuen Intel 18A-Fertigungsprozess und frische CPU-Kern-Architekturen zahlt sich aus. Im Multi-Core-Benchmark PassMark erzielt der Core Ultra X9 388H rund 37.904 Punkte. Das sind etwa zehn Prozent mehr als sein direkter Vorgänger und satte 29 Prozent mehr als die Generation davor.
Verantwortlich sind die neuen „Cougar Cove“ Performance-Cores und „Darkmont“ Efficiency-Cores. Sie steigern die Leistung pro Takt (IPC) um fünf bis zehn Prozent. In der Top-Ausführung kombiniert der Chip vier Performance-, acht Efficiency- und vier zusätzliche Low-Power-E-Cores zu insgesamt 16 Kernen. Gegenüber den stromsparenden Lunar-Lake-Chips bei ähnlicher Verbrauchsklasse verspricht Intel sogar einen Mehrthread-Leistungsgewinn von über 50 Prozent.
Architektur für die KI-Ära und harter Wettbewerb
Die Prozessoren sind von Grund auf für KI-PCs konzipiert. Die verbesserte NPU (Neural Processing Unit) bringt es auf bis zu 50 TOPS und ermöglicht so KI-Funktionen wie Hintergrund-Unschärfe in Videos oder lokale Copiloten ohne Cloud-Zwang. Die skalierbare, modulare Chiplet-Architektur gibt Herstellern große Flexibilität für verschiedene Geräteklassen.
Der Marktstart fällt in eine heiße Wettbewerbsphase. Erst letzte Woche positionierte AMD seine kommenden Ryzen AI 300- und 400-Chips in einer Wettbewerbsanalyse direkt gegen Panther Lake. Für Intel ist der Erfolg der Serie überlebenswichtig. Im vierten Quartal 2025 vermeldete das Unternehmen zwar gute Zahlen, warnte aber vor knappen Lagerbeständen bei Client-CPUs. Panther Lake muss den erhofften Umsatz bringen.
Ausblick: Dünne Laptops mit dicker Leistung
Die ersten Tests lesen sich wie ein Comeback des Chip-Riesen im Mobilsegment. Ab sofort bringen Partner wie ASUS die ersten Laptops mit den neuen Prozessoren auf den Markt. Für Verbraucher verspricht das eine neue Generation leistungsstarker und dennoch langer Akkulaufzeiten. Die Vision vom ultraportablen Notebook, das auch anspruchsvolle Spiele packt, rückt in greifbare Nähe. Ob Panther Lake das mobile Computing wirklich neu definiert, wird der Massenmarkt in den kommenden Wochen zeigen.
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