Intel Panther Lake: Grafikkraft für Handhelds revolutioniert
08.01.2026 - 07:31:12Intel stellt mit seinen neuen Panther-Lake-Prozessoren die Windows-Handheld-Branche auf den Kopf. Die integrierte Grafik soll sogar dedizierte Notebook-GPUs übertreffen.
Las Vegas — Auf der CES 2026 hat Intel einen massiven Technologiesprung für tragbare Spiele-PCs präsentiert. Die neuen Core Ultra Series 3 „Panther Lake“-Prozessoren, gefertigt im eigenen 18A-Verfahren, versprechen eine integrierte Grafikeinheit, die nicht nur Vorgänger, sondern auch die Konkurrenz von AMD deutlich hinter sich lassen soll. Der Fokus liegt klar auf dem boomenden Markt für Windows-Handhelds wie den MSI Claw oder ASUS ROG Ally.
Grafiksprung: iGPU mit Dediziert-GPU-Niveau
Die größte Überraschung ist die Leistung der neuen Arc B390 iGPU. Intel zufolge übertrifft sie die Grafik des Vorgängers „Lunar Lake“ um satte 77 Prozent. Noch bedeutender für den Wettbewerb: Im Schnitt soll sie sogar etwa 73 Prozent schneller sein als die integrierte Grafikeinheit in AMDs aktuell topmodell Ryzen AI 9 HX 370 „Strix Point“.
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Die kühnste Behauptung: Die Arc B390 biete eine um 10 Prozent höhere Performance als eine diskrete NVIDIA GeForce RTX 4050 für Laptops. Sollten unabhängige Tests dies bestätigen, wäre das eine Zeitenwende für integrierte Grafiklösungen.
Angetrieben wird der Sprung durch die neue Xe3-Architektur und XeSS 3. Die Upscaling-Technologie nutzt nun „Multi-Frame-Generation“ und kann laut Intel bis zu drei KI-generierte Frames pro gerendertem Frame erzeugen. Das soll die wahrgenommene Bildrate in unterstützten Titeln vervierfachen. Zu den Launch-Titeln für diese Funktion gehören Battlefield 6 und Cyberpunk 2077.
Intel baut eigenes Handheld-Ökosystem auf
Als Reaktion auf den Handheld-Hype kündigte Intel eine eigene Plattform-Strategie an. Unter dem Schlagwort „Handheld Ecosystem“ will der Konzern die Entwicklung für Hardware-Partner wie MSI, Acer und Microsoft vereinfachen.
Berichten zufolge plant Intel sogar spezielle, nur für Handhelds gedachte Prozessor-Varianten, die möglicherweise unter der Marke „Intel Core G3“ laufen werden. Diese Chips sollen speziell für Gaming optimiert sein und die GPU-Leistung priorisieren. Ziel ist es, die anfänglichen Probleme mit Treibern und Energieeffizienz bei Intel-basierten Handhelds der Vergangenheit angehören zu lassen.
18A-Prozess: Die Effizienz-Revolution aus Arizona
„Panther Lake“ ist Intels erster in großer Stückzahl produzierter Client-Prozessor auf dem eigenen 18A-Fertigungsprozess. Gefertigt wird in der Fab 52 in Chandler, Arizona – ein Beweis für die erfolgreiche „IDM 2.0“-Strategie.
Der neue Prozess bringt massive Effizienzgewinne. Intel gibt an, dass Geräte mit den neuen Chips bis zu 27 Stunden Video-Wiedergabe mit einer Akkuladung schaffen sollen. Das wäre eine Antwort auf eine der größten Schwächen aktueller Windows-Handhelds.
Das Topmodell Core Ultra X9 388H verfügt über 16 Kerne (4 Performance-, 8 Effizienz- und 4 Low-Power-Effizienzkerne) mit einem Turbo bis 5,1 GHz. Trotz des Grafikfokus wurde auch die CPU-Leistung gesteigert: Die Multi-Thread-Performance soll im Vergleich zum Core Ultra 9 288V um 60 Prozent höher liegen.
Kann Intel AMD vom Thron stoßen?
Der Launch kommt zur rechten Zeit für Intel. CEO Lip-Bu Tan betonte, man habe die Versprechen für Panther Lake „mehr als erfüllt“. Sollten sich die Leistungsversprechen der Arc B390 in der Praxis bewahrheiten, könnte das die Preisstruktur im Premium-Handheld-Markt durcheinanderwirbeln.
Bisher dominieren AMDs Z1 Extreme und Ryzen-7-Chips die hochpreisigen Geräte. Ein Intel-Chip mit RTX-4050-Niveau, aber ohne die Hitzeentwicklung einer dedizierten GPU, könnte zum Maßstab für die nächste Generation werden.
Die ersten Laptops mit Core Ultra Series 3 sind ab dem 27. Januar 2026 global erhältlich. Die ersten Gaming-Handhelds mit der neuen Technik werden für das erste Halbjahr erwartet. Die neue „X-Series“-Kennzeichnung (Core Ultra X9/X7) soll Verbrauchern die Identifikation der leistungsstärksten Modelle mit 12 Xe3-Grafikkernen erleichtern.
Die Bewährungsprobe steht noch aus: Unabhängige Tests müssen zeigen, ob Intels Silizium die nachhaltige Performance und Treiberstabilität liefert, um AMD bei Handheld-Spielern zu verdrängen. Die Spezifikationen versprechen jedenfalls, dass der Kampf um die Vorherrschaft in der Handheld-Tasche jetzt richtig heiß wird.
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