Inovio Aktie: Juristisches Nachspiel
20.03.2026 - 02:40:08 | boerse-global.deInovio Pharmaceuticals sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert. Hintergrund sind Vorwürfe wegen irreführender Angaben im Zusammenhang mit dem Hoffnungsträger INO-3107. Anleger werfen dem Management vor, über die Gründe für die Verzögerung des Zulassungsantrags und die tatsächliche Einschätzung der US-Gesundheitsbehörde FDA getäuscht zu haben.
Vorwürfe um Zulassungsverzögerung
Die Kanzlei Pomerantz LLP reichte die Klage am 19. März 2026 vor einem Bezirksgericht in Pennsylvania ein. Im Zentrum der Vorwürfe steht die Entwicklung von INO-3107 zur Behandlung der rezidivierenden respiratorischen Papillomatose (RRP). Der Zulassungsantrag (BLA) verschob sich ursprünglich von Mitte 2024 auf Mitte 2025. Als Ursache nannte das Unternehmen Fertigungsprobleme bei einer Komponente des CELLECTRA-Injektionsgeräts.
Ein weiterer Streitpunkt ist das gewählte Zulassungsverfahren. Während Inovio öffentlich auf eine beschleunigte Zulassung (Accelerated Approval) setzte, akzeptierte die FDA den Antrag lediglich für ein Standardverfahren. Die Behörde kam vorläufig zu dem Schluss, dass die eingereichten Daten nicht ausreichten, um den schnelleren Weg zu rechtfertigen. Dies widerspricht früheren Aussagen des Unternehmens, wonach man fest von der Erfüllung der Kriterien für eine beschleunigte Genehmigung überzeugt war.
Blick auf die Pipeline
Trotz der rechtlichen Auseinandersetzungen treibt Inovio seine klinischen Projekte weiter voran. Erst Anfang März gab das Unternehmen eine Kooperation mit Akeso bekannt, um den Wirkstoff INO-5412 in Kombination mit Cadonilimab gegen Glioblastome zu testen. Die ersten Dosierungen innerhalb dieser Kombinationsstudie sind für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
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An der Börse spiegelt sich die Verunsicherung der Anleger deutlich wider. Die Aktie notiert aktuell bei 1,65 USD und liegt damit rund 42 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 11,8 befindet sich das Papier technisch gesehen in einem massiv überverkauften Bereich.
Für Inovio rückt nun der 30. Oktober 2026 als entscheidendes Datum in den Fokus. An diesem sogenannten PDUFA-Termin wird die finale Entscheidung der FDA über die Zulassung von INO-3107 erwartet. Bis dahin dürften die rechtlichen Entwicklungen und der Fortschritt der Glioblastom-Studie die Stimmung der Marktteilnehmer prägen.
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