Infovista, KI-Plattform

Infovista lanciert KI-Plattform VistaOne für autonome Netze

09.03.2026 - 00:00:11 | boerse-global.de

Infovista stellt auf dem MWC eine KI-gesteuerte Plattform vor, die Netzbetreibern bis zu 60 Prozent schnellere Fehlerbehebung und signifikante Kostensenkungen ermöglicht.

Infovista lanciert KI-Plattform VistaOne für autonome Netze - Foto: über boerse-global.de
Infovista lanciert KI-Plattform VistaOne für autonome Netze - Foto: über boerse-global.de

Die Komplexität moderner Telekommunikationsnetze überfordert zunehmend die Betreiber. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellte Infovista nun eine KI-gesteuerte Plattform vor, die Netze autonom managen soll.

KI als Antwort auf die Datenflut

Die Telekommunikationsbranche steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Der parallele Ausbau von 5G, Glasfaser und Edge Computing erzeugt eine Datenmenge, die mit herkömmlichen Werkzeugen kaum noch zu bewältigen ist. Die neue Plattform VistaOne von Infovista setzt genau hier an. Sie kombiniert erstmals Netz-Performance-Daten mit Kennzahlen zur Kundenerfahrung in einem System.

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„Das größte Problem der Betreiber war bisher, aus der Datenflut handfeste Geschäftsentscheidungen abzuleiten“, erklärten Unternehmensvertreter auf der Fachmesse. VistaOne soll diese Lücke schließen. Kern der Lösung ist VistAI, ein agentenbasiertes KI-Framework, das das Unternehmen Ende Januar 2026 vorgestellt hat.

Vom reagierenden zum autonomen Netzmanagement

Herkömmliche Überwachungstools melden Probleme – Menschen müssen sie lösen. Die agentische KI von Infovista geht einen Schritt weiter. Sie beobachtet, bewertet und handelt innerhalb vordefinierter Grenzen autonom. In die KI-Agenten sind über drei Jahrzehnte Telekommunikations-Know-how eingeflossen.

Die Architektur bietet verschiedene Funktionsprofile. Eine natürliche Sprachschnittstelle erlaubt es, komplexe Netzwerkdaten einfach abzufragen. Automatisierte Workflows übernehmen Incident-Management und Optimierungsaufgaben. Betreiber können den Automatisierungsgrad selbst festlegen – von reinen Empfehlungen bis zum vollautonomen Betrieb.

Messbare Effizienzgewinne für Early Adopter

Die Zahlen, die Infovista vorlegte, sind beeindruckend. Kunden, die die KI-Lösung bereits nutzen, berichten von einer bis zu 60 Prozent kürzeren Zeit zur Fehlerbehebung. Grund ist die automatisierte Ursachenanalyse.

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Auch die Kosten sinken spürbar. Die Kapitalausgaben für den Netzausbau konnten um 20 Prozent reduziert werden, da die KI die Planung von Funkfrequenzen optimiert. Die operativen Kosten sanken durch 28 Prozent weniger aufwändige Drive-Tests. Unternehmen profitieren zudem von einer 35 Prozent schnelleren Erkennung kritischer Probleme.

Wettbewerbsvorteil statt Betriebslast

Die Entwicklung kommt zum richtigen Zeitpunkt. Branchenanalysten sehen im Übergang zu autonomen Netzen einen milliardenschweren Markt. Deloitte schätzt das Potenzial agentischer KI in der Telekommunikation auf rund 140 Milliarden Euro.

Der Ansatz von Infovista setzt auf offene Schnittstellen und ist herstellerunabhängig. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber KI-Lösungen einzelner Großkonzerne, die oft in deren eigenes Ökosystem eingeschlossen sind. Für Telekommunikationsanbieter wird die Fähigkeit, Netzwerk-Komplexität in einen Wettbewerbsvorteil zu verwandeln, zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.

Stufenweise in die autonome Zukunft

Der Weg zum vollautonomen Netz wird etappenweise erfolgen. Infovista plant die schrittweise Einführung seiner Plattform. Nach dem Start der Cloud-basierten Lösung sollen 2027 und 2028 erweiterte Integrationsmöglichkeiten folgen.

Dieses Modell erlaubt es den Betreibern, das Tempo selbst zu bestimmen. Je mehr Daten die KI-Modelle verarbeiten, desto besser werden sie. Die Branche kann sich auf immer ausgefeiltere, selbstheilende Netze einstellen, die Probleme proaktiv lösen, bevor der Endkunde sie überhaupt bemerkt.

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