ImmunityBio Aktie: Klagewelle wächst
02.04.2026 - 05:23:12 | boerse-global.deEin FDA-Warnschreiben hat eine Lawine ausgelöst. Seit dem 24. März 2026 häufen sich Sammelklagen gegen ImmunityBio — mehrere Anwaltskanzleien werfen dem Unternehmen vor, die Wirksamkeit seines Krebsmedikaments Anktiva systematisch übertrieben zu haben.
Der Auslöser: Irreführende Werbung
Der Ursprung der Krise liegt in einem Podcast vom 19. Januar 2026. Unter dem Titel „Is the FDA BLOCKING Life Saving Cancer Treatments?" trat Gründer Patrick Soon-Shiong auf und machte Aussagen über Anktiva, die die FDA als „falsch oder irreführend" einstufte. Konkret bemängelte die Behörde, die Werbematerialien erweckten den Eindruck, Anktiva — zugelassen für eine bestimmte Form von Blasenkrebs — könne alle Krebsarten heilen und sogar verhindern.
Das Warnschreiben, datiert auf den 13. März 2026, wurde am 24. März öffentlich. Die Reaktion des Marktes war heftig: Die Aktie verlor an diesem Tag über 21 Prozent, was einem Marktkapitalisierungsverlust von knapp zwei Milliarden Dollar entsprach.
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Drei Kanzleien, eine Kernaussage
Inzwischen haben sich mehrere Kanzleien in das Verfahren eingeschaltet. Die Rosen Law Firm hat eine Sammelklage für Anleger eingereicht, die zwischen dem 19. Januar und dem 24. März 2026 Aktien hielten. Die Schall Law Firm sowie Kahn Swick & Foti haben Investoren an die Frist vom 26. Mai 2026 erinnert, bis zu der Anträge auf den Status als Hauptkläger gestellt werden können. Das zuständige Gericht ist der U.S. District Court für den Central District of California.
Allen Klagen liegt dieselbe Behauptung zugrunde: Soon-Shiong habe Anktivas Fähigkeiten gegenüber Investoren wesentlich übertrieben dargestellt.
Pipeline läuft weiter — Aktie bleibt unter Druck
Operativ zeigt ImmunityBio unterdessen Fortschritte. Am 9. März 2026 reichte das Unternehmen einen ergänzenden BLA-Antrag bei der FDA für Anktiva plus BCG bei einer spezifischen Blasenkrebsform ein; die Behörde bestätigte den Eingang, ohne neue klinische Studien zu fordern. Zudem wurde Anktiva in die aktuellen NCCN-Leitlinien für Blasenkrebs aufgenommen. Im letzten Quartalsbericht vom 23. Februar übertraf das Unternehmen mit einem Verlust von 0,06 Dollar je Aktie die Konsensschätzung von minus 0,08 Dollar.
An der Börse spiegelt sich das kaum wider. Seit dem Einbruch verlor die Aktie weitere 6,9 Prozent und notierte zuletzt bei 7,14 Dollar — ein Rückgang von 21,8 Prozent in den vergangenen 30 Tagen. Das rechtliche Risiko überlagert damit genau den Moment, in dem Anktiva kommerziell an Fahrt gewinnen sollte.
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