Immobilienmarkt, Erholungszeichen

Immobilienmarkt zeigt erste Erholungszeichen

28.02.2026 - 19:09:35 | boerse-global.de

Der deutsche Immobilienmarkt zeigt erste Anzeichen der Erholung mit prognostizierten leichten Preissteigerungen für 2026, getragen von besserer Baukonjunktur und stabilen Finanzierungszinsen.

Immobilienmarkt zeigt erste Erholungszeichen - Foto: über boerse-global.de
Immobilienmarkt zeigt erste Erholungszeichen - Foto: über boerse-global.de

Der deutsche Immobilienmarkt stabilisiert sich nach der Talfahrt. Aktuelle Daten und Prognosen deuten auf eine Bodenbildung und leichte Preissteigerungen hin. Getragen wird der Trend von einer besseren Stimmung in der Bauwirtschaft und stabileren Finanzierungsbedingungen.

Preise ziehen wieder moderat an

Die Talsohle scheint durchschritten. Für 2026 prognostizieren der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sowie die LBBW einen Preisanstieg für Wohnimmobilien von drei bis vier Prozent. Andere Analysten sehen ähnliche Werte. Gestiegene Reallöhne und die Akzeptanz höherer Zinsen machen den Eigentumserwerb für viele Haushalte wieder realistischer.

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Bauwirtschaft atmet auf

Ein Schlüsselsignal kommt vom ifo-Institut: Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe hat sich zuletzt deutlich aufgehellt. Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage und die Erwartungen positiver. Das ist ein wichtiger Früh indicator, auch wenn hohe Baukosten und Fachkräftemangel weiter drücken. Die Branche durchschreitet offenbar ihr Konjunkturtal.

Zinsen stabil, Neubau lahmt

Die Bauzinsen pendeln sich bei 3,4 bis 3,6 Prozent für zehnjährige Darlehen ein. Diese "neue Normalität" gibt Planungssicherheit und belebt die Nachfrage. Doch der Wohnungsneubau bleibt in der Krise. Die Zahl der Fertigstellungen liegt weit unter dem Bedarf und den Regierungszielen. Dieser Angebotsengpass hält den Druck auf Bestandspreise und Mieten hoch.

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Ein Markt der zwei Geschwindigkeiten

Die Erholung verläuft ungleich. In begehrten Metropolen und ihrem Umland steigen die Preise spürbarer, in strukturschwachen Regionen bleibt es verhalten. Ein weiterer Preistreiber ist der energetische Zustand: Immobilien der Effizienzklasse A+ oder A erzielen deutliche Aufschläge. Gleichzeitig können unsanierte Bestandsgebäude dank staatlicher Förderung eine attraktive Chance sein.

Keine Rückkehr zum Boom

Experten rechnen mit einer Fortsetzung der langsamen Erholung. Eine Rückkehr zu den Preisexplosionen der Vergangenheit schließen sie aber aus. Die größten Baustellen bleiben der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die hohen Baukosten. Für Käufer bieten sich weiter Gelegenheiten – vorausgesetzt, Lage, Zustand und Finanzierung stimmen.

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