Immobilienmarkt, Erholungszeichen

Immobilienmarkt zeigt 2026 deutliche Erholungszeichen

24.01.2026 - 20:21:12 | boerse-global.de

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt erlebt eine spürbare Wiederbelebung. Nach Monaten der Zurückhaltung kehrt die Zuversicht bei Kaufinteressenten zurück. Ausschlaggebend sind stabilisierte Bauzinsen und korrigierte Kaufpreise.

Der wichtigste Wendepunkt ist die Entwicklung der Hypothekenzinsen. Sie bewegen sich für zehnjährige Darlehen aktuell stabil um die Marke von 3,5 bis 4 Prozent. Diese neue Vorhersehbarkeit gibt Käufern die dringend benötigte Planungssicherheit zurück.

Finanzierungsvermittler berichten von einer merklich gestiegenen Nachfrage nach Beratungsgesprächen. Viele Banken zeigen sich zum Jahresanfang zudem wettbewerbsfreudiger. Der Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex bestätigt den Trend: Ein Modellhaushalt muss im Schnitt nur noch 29 Prozent seines Nettoeinkommens für die Finanzierung aufwenden.

Preise pendeln sich auf realistischem Niveau ein

Parallel zur Zinsstabilisierung hat eine Preiskorrektur stattgefunden. Die Preise für Wohnimmobilien liegen in vielen Regionen weiterhin unter den Höchstständen der Boomphase. Experten gehen für 2026 von einer moderaten Steigerung zwischen 2 und 4 Prozent aus.

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Besonders deutlich zeigt sich die Preisdifferenzierung bei der Energieeffizienz:
* Moderne, sanierte Objekte bleiben gefragt und preisstabil.
* Ältere Bestandsimmobilien mit hohem Sanierungsbedarf stehen unter größerem Druck.

Die Mentalität des „Kaufens um jeden Preis“ ist vorbei. Die neue Käufergeneration prüft Lage, Zustand und langfristige Energiekosten genau.

Erholung verläuft regional unterschiedlich

Die Trendwende ist nicht im ganzen Bundesgebiet einheitlich. Metropolregionen und deren Umland verzeichnen eine schnellere Erholung als strukturschwächere, ländliche Gebiete. In den Top-7-Städten zogen die Preise bereits 2025 wieder an.

Gleichzeitig bleibt der Wohnungsbau eine Herausforderung. Obwohl die Baugenehmigungen zuletzt stiegen, übersteigt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum die Fertigstellungszahlen bei Weitem. Eine interessante Entwicklung zeigt sich bei der Größe von Neubauwohnungen: Diese werden seit Jahren tendenziell kleiner – ein trend, der sich wohl fortsetzt.

Keine Rückkehr zu Niedrigzins-Ära

Die Erholung findet in einem verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Umfeld statt. Viele Menschen, die ihren Kaufwunsch zurückgestellt haben, drängen nun auf den Markt. Die Immobilie als Altersvorsorge hat nichts von ihrer Attraktivität verloren.

Doch die Herausforderungen bleiben: Hohe Baukosten, Materialengpässe und Fachkräftemangel bremsen den Neubau. Die künftige Geldpolitik der EZB bleibt ein entscheidender Faktor. Die aktuelle Stabilisierung ist eine willkommene Atempause, aber keine Garantie für extrem niedrige Zinsen.

Für Kaufinteressenten bietet sich aktuell ein günstiges Zeitfenster. Die Bedingungen sind berechenbar, die Preise realistisch. Der Markt hat sich zu einem ausgewogeneren Umfeld gewandelt, in dem Käufer wieder mehr Verhandlungsspielraum haben – aber auch gezielter nach Qualität suchen.

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