IKEA, Stromtarif

IKEA startet dynamischen Stromtarif für E-Auto-Ladung

05.02.2026 - 14:09:11

IKEA Deutschland kombiniert den Verkauf von Ladestationen mit einem eigenen Stromangebot. Das Ziel ist es, intelligentes Laden für Eigenheimbesitzer durch günstige Börsenstrompreise zu ermöglichen.

IKEA Deutschland verknüpft seinen Verkauf von Wallboxen jetzt mit einem eigenen Stromtarif. Der schwedische Möbelkonzern startete Ende Januar 2026 den dynamischen Tarif „Svea Strom“. Damit will er intelligentes Laden für den Massenmarkt zugänglich machen.

Vom Ladegerät zum Kostenoptimierer

Die angebotenen Ladestationen – vorrangig Modelle des Partners Huawei – werden so zum Herzstück eines Heim-Ökosystems. Sie kommunizieren mit dem neuen Tarif und laden das E-Auto automatisch dann, wenn der Börsenstrompreis am niedrigsten ist. Energieexperten zufolge können Verbraucher so bis zu 50 Prozent ihrer Ladekosten sparen.

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Das Angebot richtet sich gezielt an Eigenheimbesitzer. Die Wallboxen sind mit Ladeleistungen von 11 kW bis 22 kW erhältlich. Für Mitglieder des IKEA Family-Treueprogramms gelten Rabatte von bis zu 15 Prozent auf die Hardware.

Angriff auf die etablierten Player

Marktbeobachter werten den Schritt als klaren Angriff auf etablierte Anbieter wie Enpal oder 1Komma5°. IKEAs Strategie setzt jedoch nicht auf Premium-Pakete, sondern auf Modularität und Preistransparenz. Ein Sprecher von Partner Svea Solar betonte: Das Ziel sei, nachhaltige Energie so einfach zugänglich zu machen wie ein Möbelstück.

Die Installation von Smart Meter und Wallbox übernimmt das Partnernetzwerk. IKEA fungiert als vertrauenswürdige Marke und direkter Ansprechpartner für den Kunden.

Mehrwert für die Immobilie

Für Hausbesitzer bringt die Installation einer steuerbaren Wallbox einen weiteren Vorteil: Sie kann den Verkehrswert der Immobilie positiv beeinflussen. Hintergrund sind verschärfte Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die Nachfrage am Markt.

Makler berichten, dass Käufer 2026 verstärkt nach Häusern mit bereits installierter Ladeinfrastruktur fragen. Sie sparen sich so den nachträglichen Installationsaufwand und lange Wartezeiten auf Handwerker.

Der Weg zum vollvernetzten Zuhause

Die aktuelle Entwicklung ist wahrscheinlich nur der Anfang. Branchenkenner erwarten, dass IKEA noch 2026 weitere Geräte wie Wärmepumpen oder smarte Thermostate in das System integrieren wird.

Der Vorstoß des Möbelriesen erhöht den Druck auf klassische Energieversorger und Stadtwerke. Für Verbraucher bedeutet der Wettbewerb mehr Wahlfreiheit und sinkende Einstiegshürden in die private Energiewende.

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