Wendepunkt, Dienstleistungssektor

ifo-Index signalisiert Wendepunkt für deutsche Wirtschaft

26.02.2026 - 10:00:33 | boerse-global.de

Das ifo-Geschäftsklima verbessert sich erstmals deutlich, angetrieben vom Dienstleistungssektor. Unternehmen stellen ihre Strategien von Konsolidierung auf Wachstum um.

Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Februar gestiegen. Nach Monaten der Stagnation hellt sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft erstmals spürbar auf. Besonders der Dienstleistungssektor treibt die Erholung voran und zwingt Unternehmen zum strategischen Kurswechsel.

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Logistik glänzt, Einzelhandel stöhnt

Die Grundlage für den Optimismus liefern die Daten des ifo Instituts von dieser Woche. Das Konjunkturbarometer kletterte auf 88,6 Punkte. Das sind ganze 1,0 Punkte mehr als im Vormonat. Rund 9.000 Unternehmen aus allen Branchen melden ihre Einschätzung.

Innerhalb des aufstrebenden Dienstleistungssektors sticht die Logistikbranche besonders hervor. Hier verbessert sich das Klima deutlich. Doch der Aufschwung verläuft nicht überall gleich: Im Einzelhandel trübt sich die Stimmung dagegen weiter ein. Hohe Kosten und schwache Umsätze belasten die Margen.

Vom Krisenmodus in den Expansionsmodus

Was bedeutet das konkret für die Unternehmen? Die defensiven Pläne der letzten Monate sind überholt. Statt Konsolidierung und Kostensenkung steht nun wieder Wachstum auf der Agenda. Die im Vorjahr entwickelten Strategien müssen neu justiert werden.

Der Fokus liegt jetzt auf Skalierung und Marktexpansion. Branchenanalysten warnen: Wer die steigende Nachfrage nutzen will, muss seine Prozesse schnell optimieren. Sonst drohen überproportionale Kostensteigerungen.

Produktivität wird zum Schlüsselfaktor

Ein zentraler Baustein ist die persönliche Produktivität. Denn trotz besserer Konjunktur bleibt der Fachkräftemangel ein limitierender Faktor. Offene Stellen können oft nur mit Verzögerung besetzt werden.

Die Lösung? Effiziente Zeitmanagement-Methoden und klare digitale Workflows. Erfolgreiche Dienstleister setzen bereits auf KI, um Routineaufgaben zu automatisieren. Das schafft Freiraum für komplexe Kundenberatung und strategische Entwicklung.

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Erwartungswende mit Verzögerung

Volkswirte sprechen von einer klassischen Erwartungswende. Die Unternehmen verlassen den Krisenmodus – auch wenn die reale Auslastung in einigen Bereichen noch hinterherhinkt. Die positive Stimmung bietet aber die nötige Planungssicherheit für Investitionen.

Die große Frage: Wann schlagen sich die optimistischen Erwartungen in echten Aufträgen nieder? Wirtschaftsforscher rechnen damit, dass sich die Erholung im Laufe des Jahres weiter festigt. Vorausgesetzt, es bleiben äußere Schocks aus.

Bis zum Sommer wird sich zeigen, wer seine Hausaufgaben gemacht hat. Die Fähigkeit, durch Produktivität und Automatisierung schneller zu agieren, entscheidet über den künftigen Erfolg. Der harte Effizienzfokus der Krise erweist sich nun als strategischer Wettbewerbsvorteil.

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