IBM Aktie: Insider greift zu
26.02.2026 - 08:06:51 | boerse-global.deEin Mitglied des IBM-Vorstands hat seine persönlichen Beteiligungen am Unternehmen aufgestockt. Während der breite Technologiesektor zulegt und Analysten von historisch niedrigen Bewertungen bei Software-Aktien sprechen, nutzte Director Michael Miebach die Gelegenheit zum Aktienkauf.
Der Insiderkauf im Detail
Am 25. Februar 2026 erwarb Miebach 434 IBM-Aktien über den offenen Markt. Laut SEC-Pflichtmitteilung (Form 4) lag der durchschnittliche Kaufpreis bei 233,33 US-Dollar je Aktie. Die Transaktionen erfolgten in einer Spanne zwischen 233,19 und 233,48 Dollar. Nach diesem Erwerb hält der Director nun insgesamt 434 Aktien direkt.
Die Transaktion erfolgte in einem positiven Marktumfeld. Am selben Tag stieg der S&P 500 um 0,8 Prozent, der technologielastige Nasdaq sogar um 1,3 Prozent. Frühere Wochenverluste wurden damit ausgeglichen.
Bewertungen im Software-Sektor auf historischen Tiefs
Der zeitliche Kontext ist bemerkenswert: Analysten der HSBC hatten kurz zuvor darauf hingewiesen, dass Software-Unternehmen derzeit historisch niedrig bewertet sind. Die Bank argumentiert, dass künstliche Intelligenz bestehende Softwareplattformen nicht verdrängen, sondern vielmehr in sie integriert werden dürfte. Branchenvertreter teilen diese Einschätzung und gehen davon aus, dass KI-Agenten etablierte Softwaretools nutzen werden, um Effizienzgewinne zu erzielen.
Auch international zeigten sich Technologiewerte zum Transaktionszeitpunkt robust. Der japanische Nikkei 225 kletterte um 2,2 Prozent auf 58.583 Punkte, Londons FTSE 100 legte 1,2 Prozent auf 10.806 Zähler zu.
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Makroökonomischer Hintergrund
Die US-Notenbank Federal Reserve hält weiterhin an einem vorsichtigen Kurs fest. Vertreter der Zentralbank betonen, dass vor weiteren geldpolitischen Entscheidungen zusätzliche Inflationsdaten abgewartet werden müssen. Diese abwartende Haltung prägt das gesamte Investitionsumfeld, in dem sich aktuell auch Insider-Aktivitäten wie die von Miebach abspielen.
Der Kauf erfolgt in einer Phase struktureller Veränderungen im Technologiesektor, die maßgeblich durch die Integration künstlicher Intelligenz getrieben wird. Ob weitere Vorstands- oder Führungsmitglieder dem Beispiel Miebachs folgen werden, bleibt zunächst abzuwarten.
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