Hypershell: Exoskelette erobern Budapests Tourismus
01.02.2026 - 23:06:12Budapest setzt als erste Stadt weltweit auf robotergestützte Stadtführungen. Besucher erklimmen historische Hügel mit leistungsverstärkenden Anzügen – ein Novum, das den Massenmarkt für Konsumenten-Robotik erreicht.
Die ungarische Hauptstadt bietet seit Kurzem ein futuristisches Tourismus-Erlebnis: Geführte Touren mit Hypershell-Exoskeletten. Diese tragbaren Roboteranzüge machen die steilen Anstiege zur Burg und auf den Gellért-Berg zum Kinderspiel. Betreiber ist das lokale Unternehmen E-Magine Rides Budapest. Die Touren sind bereits auf internationalen Buchungsplattformen wie GetYourGuide buchbar.
„E-Bike für die Beine“: So läuft die Tour ab
Im Kern handelt es sich um eine 2,5-stündige Kleingruppenführung für maximal acht Personen. Nach einer Einweisung und Anprobe des leichten Exoskeletts startet die Tour. Die Route führt zu ikonischen Aussichtspunkten wie der Fischerbastei, der Matthiaskirche und dem Burgviertel.
„Es fühlt sich an wie ein E-Bike für die Beine“, beschreiben die Veranstalter das Gefühl. Die motorisierte Unterstützung gleicht bis zu 30 Kilogramm Gewicht aus – sei es beim Bergaufgehen oder beim Tragen eines Rucksacks. Der physische Aufwand schwindet, der Blick für die historische Kulisse Budapests bleibt.
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Die Technik: KI-gesteuert und intuitiv
Das Hypershell ProX-Exoskelett wiegt nur etwa zwei Kilogramm und ist faltbar. Sein „Herz“ ist eine KI-basierte Bewegungserkennung. Diese antizipiert die Schritte des Trägers und passt die Unterstützung dynamisch an – vom Gehen bis zum Klettern.
Die Technologie stammt ursprünglich aus medizinischer Rehabilitation und Industrie. Ihr Einsatz im Tourismus markiert einen strategischen Schritt in den Consumer-Markt. Die Anzüge sind verstellbar und setzen lediglich grundlegende Balance- und Bewegungsfähigkeit voraus.
Neue Nische: Exoskelett-Tourismus für alle
Budapest pionierhaft mit „Exoskelett-Tourismus“. Während die Technik auf Fachmessen wie der CES längst präsent ist, erreicht sie hier erstmals den allgemeinen Reisemarkt. Das Konzept spricht zwei Trends an: den Wunsch nach Erlebnissen („Experiential Travel“) und mehr Barrierefreiheit in historischen Städten.
Viele europäische Altstädte mit bester Aussicht sind schwer zugänglich. Diese Technologie könnte Abhilfe schaffen – nicht nur für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, sondern für alle, die anstrengende Steigungen umgehen möchten. Zielgruppe sind aktiv-reisefreudige und technikbegeisterte Touristen.
Vorbild für andere Hügelstädte?
Der Erfolg in Budapest wird aufmerksam verfolgt. Bei positiver Resonanz könnte das Modell Schule machen – in Städten wie Lissabon, San Francisco oder Edinburgh, die ähnlich herausforderndes Terrain bieten.
Langfristig könnte der Touren-Betrieb die Akzeptanz für private Exoskelette steigern. Die „Testphase“ im Urlaub entmystifiziert die Technologie und weckt Interesse für den Eigengebrauch beim Wandern oder im Alltag. Eine Zukunft, in der Roboteranzüge das Reisen für Menschen jeder körperlichen Verfassung bereichern, rückt näher.
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