Huawei MateBook Pro startklar für HarmonyOS 6
18.01.2026 - 19:14:12Huawei bereitet sein Flaggschiff-Notebook auf das eigene Betriebssystem vor – ein strategischer Schlag gegen Microsofts Windows-Dominanz.
Die neuesten Industriezertifizierungen zeigen: Das Huawei MateBook Pro, Modell HAD-W32, ist kompatibel mit der kommenden HarmonyOS 6.0. Diese Bestätigung markiert den nächsten Schritt in Huaweis Abkehr von Microsoft Windows, die im Mai 2025 begann. Damals lief die Windows-Lizenz des chinesischen Konzerns aufgrund anhaltender US-Sanktionen aus. Seither treibt Huawei die Entwicklung eigener Softwarelösungen massiv voran.
Vom Nischen- zum PC-Betriebssystem
Im Mai 2025 stellte Huawei offiziell sein HarmonyOS für PCs vor. Das MateBook Pro war das erste Gerät, das mit dem neuen System startete. Mehr als 10.000 Ingenieure arbeiteten fünf Jahre an der Entwicklung und sicherten sich über 2.700 Kernpatente.
Der technische Ansatz unterscheidet sich grundlegend von Windows. Statt eines monolithischen Kernels setzt HarmonyOS auf einen Mikrokernel. Dieser soll leichter, sicherer und effizienter sein. Das Herzstück ist jedoch die nahtlose Gerätekooperation. Nutzer können Smartphones, Tablets und den PC mit einer einzigen Tastatur und Maus steuern. Sogar die Handykamera lässt sich per Fingertipp für PC-Videoanrufe nutzen. Diese tiefe Integration schafft ein einheitliches „Super-Gerät“-Erlebnis – eine direkte Herausforderung für die fragmentierten Ökosysteme der Wettbewerber.
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Der Aufbau eines eigenständigen Ökosystems
Die größte Hürde für jedes neue Betriebssystem ist die App-Landschaft. Hier investiert Huawei massiv. Das Unternehmen arbeitet eng mit der chinesischen IT-Branche zusammen. Zum Start des PC-Betriebssystems standen bereits über 150 exklusive Computer-Apps und mehr als 2.000 Universal-Anwendungen bereit. Große Plattformen wie WPS Office und DingTalk sind verfügbar und decken grundlegende Produktivitätsbedürfnisse ab.
Die Strategie geht über einen einfachen Windows-Ersatz hinaus. Sie ist Teil der chinesischen Nationalstrategie zur technologischen Souveränität. Ministerien und Staatsunternehmen werden angewiesen, auf heimische Hard- und Software umzusteigen. Das schafft einen garantierten Absatzmarkt für Plattformen wie HarmonyOS. Über 1,2 Millionen chinesische Entwickler sollen bereits native HarmonyOS-Apps programmieren.
KI als Herzstück der Nutzererfahrung
Das HarmonyOS-PC-Erlebnis definiert sich über Geschwindigkeit, Sicherheit und Künstliche Intelligenz. Das System soll schneller sein und weniger Energie verbrauchen als seine Vorgänger. Für die Sicherheit sorgt die proprietäre StarShield-Architektur mit einem dedizierten Sicherheitschip und verschlüsselter Datenfreigabe.
KI ist tief integriert. Die Assistentin Celia kann über Sprachbefehle komplexe Operationen ausführen – von Dokumentenzusammenfassungen bis zur Systemsteuerung. Eine Ein-Klick-Datenschutztaste sperrt sofort den Zugriff von Apps auf Kamera, Mikrofon oder Standortdaten. Für Nutzer, die auf spezielle Windows-Programme angewiesen sind, gibt es einen möglichen Brückenschlag: Erste Tests zeigen, dass Windows 11 per Virtualisierungssoftware auf einem HarmonyOS-PC laufen kann.
Globale Ambitionen und Marktfolgen
Huaweis Ambitionen für HarmonyOS enden nicht an Chinas Grenzen. Das Unternehmen plant für 2026 den Eintritt in internationale Märkte. Damit würde ein direkter globaler Wettbewerb mit Android und iOS beginnen. Die Expansion auf PCs ist ein entscheidender Schritt dieser Weltmarktstrategie.
Durch die Kontrolle des gesamten Technologie-Stacks – von der Hardware über die Chips bis zum Betriebssystem – will Huawei eine echte Alternative zu den Ökosystemen von Apple und Microsoft bieten. Diese strategische Wende stellt Microsoft vor eine enorme Herausforderung. Der Software-Riese riskiert Marktanteile in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.
Während Huawei HarmonyOS weiter verfeinert – Version 6.1 soll neue KI- und Kamerafunktionen für Mobilgeräte bringen – wächst die Attraktivität des Ökosystems stetig. Die Zertifizierung des MateBook Pro für HarmonyOS 6 beweist: Huawei baut nicht nur einen Windows-Ersatz, sondern eine innovative, wettbewerbsfähige Plattform, die die Zukunft des Personal Computing mitgestalten will.
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