Honor startet mit drei neuen Laptops in das zweite Quartal
11.04.2026 - 05:30:27 | boerse-global.deHonor setzt im April einen deutlichen Akzent im Notebook-Markt. Der chinesische Hersteller kündigt für den 23. April die gleichzeitige Vorstellung von drei neuen Laptops an. Dazu zählen zwei Business-Notebooks und ein Gaming-Laptop, der ein Comeback in diesem Segment markiert.
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Strategischer Schwenk zu High-Performance und Gaming
Die Ankündigung vom 9. April zeigt eine klare strategische Ausrichtung. Honor will sich mit der neuen Produktpalette nicht mehr nur auf produktive Büroarbeit konzentrieren. Stattdessen zielen die Geräte gezielt auf drei anspruchsvolle Zielgruppen: professionelle Kreative, Office-Nutzer und wettbewerbsorientierte Gamer. Die gleichzeitige Präsentation des MagicBook X14 Plus, des MagicBook X16 Plus und eines Gaming-Laptops unter der neuen „WIN“-Marke gilt als die bislang vielfältigste Portfolio-Offensive des Unternehmens.
Flaggschiff MagicBook Pro: OLED-Display und KI im Fokus
Bereits Anfang April hatte Honor technische Details zu seiner Flaggschiff-Serie, dem MagicBook Pro 2026, preisgegeben. Die Modelle in 14,6 und 16 Zoll setzen auf deutliche Upgrades bei Display und Augenkomfort.
Das kleinere Modell überzeugt mit einem 3,1K OLED-Touchscreen im 3:2-Format und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Eine Besonderheit ist der proprietäre E-Book-Modus, der die Darstellung an papierähnliche Texturen anpasst und so die Augen bei langen Lese- oder Bearbeitungs-Sessions entlasten soll. Das 16-Zoll-Modell setzt auf ein LCD-Panel mit 165 Hz und nutzt die hauseigene „Oasis“-Augenschutz-Technologie.
Beide Pro-Modelle werden voraussichtlich mit Intels neuester Core Ultra Series 3-Prozessorgeneration ausgestattet sein, inklusive des High-End-Chips Core Ultra X9 388H. Bis zu 32 GB LPDDR5X-RAM und ein neu entwickeltes Kühlsystem sollen für hohe Leistung bei geringer Geräuschentwicklung sorgen.
Comeback mit Biss: Die neue WIN-Gaming-Serie
Besonders spannend ist die Rückkehr von Honor in den Enthusiasten-Gaming-Markt. Der für den 23. April angekündigte WIN-Gaming-Laptop füllt eine Lücke, die seit experimentellen Designs in der Vergangenheit bestand. Zhu Chencai, Leiter der PC-Sparte, hatte dies bereits im Dezember 2025 angekündigt.
Das Gerät wird gezielt für den E-Sport-Markt positioniert, unter anderem durch Partnerschaften mit professionellen Ligen. Die Spezifikationen sollen von einer Intel Core i7-14650HX mit Nvidia RTX 5060 bis hin zu einer Ultra 9 290HX Plus mit RTX 5070 reichen. Das Gesamtsystem könnte eine Leistungsaufnahme von über 250 Watt erreichen. Trotz des Gaming-Fokus mit beleuchteten Logos und auffälligen Lüftungsschlitzen setzt Honor auf ein „Smart Silent Cooling“-System, das den Einsatz auch in Büro oder Hörsaal ermöglichen soll.
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Aufwertung der Mittelklasse: MagicBook X Plus
Abgerundet wird die Launch-Offensive durch die 2026er Editionen des MagicBook X14 Plus und X16 Plus. Sie stellen eine deutliche Aufwertung gegenüber den aktuellen AMD-basierten X-Modellen dar. Statt Ryzen-Prozessoren setzen die „Plus“-Varianten nun ebenfalls auf Intels Core Ultra-Architektur, um sich an die übrige 2026er-Linie anzupassen.
Werbebilder zeigen ein verfeinertes Port-Sortiment mit zwei USB-C-Anschlüssen, HDMI 2.1 und zwei USB-A-Ports. Wie die Pro-Modelle sollen sie über ein Ganzmetall-Gehäuse und einen 180-Grad-Scharnier verfügen.
Marktkontext: Stärkung des MagicRing-Ökosystems
Das neue Laptop-Portfolio kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Honor sein „MagicRing“-Ökosystem weiter konsolidieren will. Dieses ermöglicht nahtlosen Datentransfer und Bildschirmspiegelung zwischen Laptops, Tablets und Smartphones. Erste Tests an Vorserienmodellen des MagicBook Pro 14 lobten im März bereits die Effizienz der neuen Panther-Lake-Architektur von Intel.
Ein weiteres Plus für Business-Nutzer: Honor behält bei den 14-Zoll-Pro-Modellen zwei interne SSD-Steckplätze bei. In einer Zeit, in der viele Hersteller Komponenten verlöten, um Geräte dünner zu machen, ist diese Erweiterbarkeit ein klarer Wettbewerbsvorteil für langfristige Flexibilität.
Wann kommen die Geräte nach Europa?
Die Veranstaltung am 23. April richtet sich primär an den chinesischen Markt. Den historischen Release-Mustern folgend, startet die internationale Verfügbarkeit typischerweise drei bis vier Monate nach dem Heimat-Launch. Sollte sich dieses Muster wiederholen, könnten der europäische und asiatische Markt die neuen Modelle im Spätsommer 2026 erwarten.
Die Preise für die Flaggschiff-Modelle sollen wettbewerbsfähig zu anderen Premium-Windows-Ultrabooks bleiben. Das MagicBook Pro 14 könnte je nach Konfiguration zwischen etwa 1.100 und 1.550 Euro kosten. Alle offiziellen Preise und Details werden während der Keynote am 23. April bekannt gegeben.
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