HomePod, Apple HomePod Mini

HomePod im Mini-Format: Wie gut ist der Apple HomePod Mini als smarter 360-Grad-Speaker?

26.02.2026 - 06:06:03 | ad-hoc-news.de

Der Apple HomePod Mini ist klein, smart und überraschend laut. Wie viel HomePod steckt wirklich im Mini – und lohnt er sich als Herzstück fürs Apple-Smart-Home?

Der Apple HomePod Mini ist einer dieser Gadgets, die man unterschätzt – bis er den ersten Song spielt. Kaum zu glauben, dass dieser Sound aus so einer kleinen Kugel kommt. Wer einen kompakten HomePod für Küche, Bad oder Homeoffice sucht, steht vor der Frage: Reicht der Mini, oder braucht es den großen Bruder?

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Optisch spielt der Apple HomePod Mini die typische Apple-Karte: super reduziert, stoffbespannt, oben eine schimmernde Touch-Oberfläche mit leuchtender Siri-Welle. Er wirkt eher wie ein Designobjekt als wie ein klassischer Smart Speaker. Und genau das macht ihn so wohnzimmertauglich – er verschwindet fast, bis die Musik startet.

Technisch steckt erstaunlich viel drin: Ein nach unten abstrahlender Treiber, zwei passive Radiatoren und eine akustische Wellenführung sorgen für echten 360-Grad-Klang. Der HomePod füllt Räume gleichmäßig, statt nur einen Spot direkt vor dem Gerät zu beschallen. In der Praxis heißt das: Du kannst dich durch die Küche bewegen, ohne dass der Sound plötzlich dünn oder schrill wird.

Der Bass geht für die Größe überraschend tief, Stimmen sitzen klar vorne, Podcasts und Hörbücher klingen angenehm warm. Wer vom großen Apple HomePod oder von hochwertigen HiFi-Boxen kommt, merkt aber natürlich den Unterschied: Der Mini hat nicht dieselbe Wucht, kein raumerschütterndes Fundament. Für normale Zimmergröße, Küche oder Schreibtisch ist das Paket aber beeindruckend stimmig.

Spannend wird es, wenn du zwei Geräte koppelt: Als Stereo-Paar verwandeln sich zwei Apple HomePod Mini in ein kleines Surround-Gespann fürs Wohnzimmer. Links/rechts-Trennung, breitere Bühne, mehr Fülle – plötzlich klingt das Setup deutlich erwachsener. Gerade in Kombination mit einem Apple TV wird der HomePod Mini damit zur eleganten Soundbar-Alternative für kleinere Räume.

Herzstück des Apple HomePod Mini ist natürlich Siri. Lautstärke, Timer, Nachrichten, HomeKit-Steuerung: Das klappt meist schnell und zuverlässig, solange du im Apple-Ökosystem unterwegs bist. Musik kommt nahtlos von Apple Music, Podcasts von Apple Podcasts, Nachrichten und Wetter im gewohnten iOS-Stil. Richtig praktisch sind die vielen kleinen Alltagsmomente: "Hey Siri, stell einen 10-Minuten-Timer für die Pasta" oder "Wie wird morgen das Wetter in Berlin?" – erledigt, ohne Touch.

Siri erlaubt sich aber auch typische Sprachassistenz-Macken: Manchmal wird ein Befehl nicht erkannt, manchmal versteht der HomePod den Namen einer Playlist falsch. Wer sehr tief in Spotify oder anderen Diensten lebt, spürt außerdem, dass Apple Music hier den klaren Heimvorteil hat. Im Apple-Kosmos ist das Erlebnis nahezu nahtlos, außerhalb fühlt es sich eher wie ein Kompromiss an.

Eine der charmantesten Funktionen ist Intercom. Mit mehreren Apple HomePod Mini in der Wohnung wird dein Zuhause zum kleinen Funknetz: "Hey Siri, Intercom: Essen ist fertig" – und die Nachricht landet im Kinderzimmer, im Bad oder im Büro. Du kannst auch vom iPhone oder der Apple Watch in einzelne Räume "sprechen". Gerade in Familien oder WGs ist das deutlich entspannter als die klassische WhatsApp-Schrei-Nachricht aus dem Wohnzimmer.

Weniger sichtbar, aber enorm wichtig: Der Apple HomePod Mini ist ein echter Smart-Home-Hub. Er unterstützt Thread und Matter – also die aktuellen Standards, mit denen Geräte verschiedener Hersteller stabil und zukunftssicher vernetzt werden können. Praktisch bedeutet das: Du kannst mit dem HomePod kompatible Lampen, Steckdosen, Thermostate und Sensoren direkt anbinden, Automationen in der Home-App erstellen und dein Zuhause auch von unterwegs steuern.

Der integrierte Thread-Border-Router sorgt für ein eigenes, besonders zuverlässiges Mesh-Netz im Hintergrund. Smarte Geräte sind also nicht mehr komplett von deinem WLAN abhängig. Das ist genau die Art von unsichtbarer Technik, die den Apple HomePod Mini als Zentrale für ein modernes Smart Home spannend macht – vor allem, wenn du ohnehin ein iPhone oder iPad nutzt.

Im Vergleich zu größeren Speakern, inklusive dem großen HomePod, stellt sich die Kernfrage: Lohnt der kleine? Wer ein großes Wohnzimmer kraftvoll beschallen oder audiophile Ansprüche erfüllen will, fährt mit einem größeren HomePod oder einer vollwertigen Anlage besser. Der Mini ist kein Ersatz für ausgewachsene HiFi-Lautsprecher und will es auch nicht sein.

Seine Stärke liegt woanders: In Räumen, in denen du keinen riesigen Klotz stehen haben willst. In der Küche, wo Spritzer und Dampf eine Rolle spielen. Im Badezimmer, wo Platz knapp ist. Auf dem Schreibtisch, neben dem iMac oder MacBook, als clevere Ergänzung für Musik, Calls und Sprachbefehle. Überall dort, wo "unaufdringlich, smart, gut klingend" wichtiger ist als "maximal laut".

Im Apple-Universum ist der Apple HomePod Mini fast schon ein No-Brainer: Er klinkt sich mühelos ins bestehende Setup ein, versteht dich per Handoff, wenn du Musik vom iPhone an ihn übergibst, und wird mit iOS-Updates kontinuierlich weiterentwickelt. Wer mehrere Minis im Haus verteilt, baut sich fast nebenbei ein intelligentes Multiroom-System auf, das sich natürlicher anfühlt als viele Drittanbieter-Lösungen.

Kritisch bleiben vor allem zwei Punkte: Die starke Bindung an Apple-Dienste und der Fokus auf Siri. Wer Android nutzt oder von Haus aus mit Alexa und Google Assistant plant, findet im HomePod Mini eher keinen idealen Partner. Und wer maximale Flexibilität bei Streamingdiensten will, muss mit kleinen Umwegen leben, solange Apple Music klar bevorzugt behandelt wird.

Unterm Strich ist der Apple HomePod Mini dennoch ein bemerkenswert ausbalanciertes Gerät: wertig gebaut, klanglich stark für seine Größe, mit Intercom, 360-Grad-Audio, Smart-Home-Hub-Funktion und Stereo-Paar-Option deutlich vielseitiger als es der formfaktor vermuten lässt. Er ist weniger ein "Bluetooth-Brüllwürfel" und mehr ein stiller Regisseur im Hintergrund, der den Alltag ein bisschen smarter macht.

Wer hauptsächlich Spotify über Android hören will, ist hier falsch. Wer aber im Apple-Kosmos lebt, gelegentlich die Wohnung mit Musik fluten, Lichter mit der Stimme steuern und ein modernes Smart Home aufbauen möchte, bekommt mit dem HomePod Mini einen sehr attraktiven Einstiegspunkt – gerade gemessen am Preis und dem, was er im Alltag abnimmt.

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