HomePod, Apple HomePod Mini

HomePod im Mini?Format: Wie gut ist der Apple HomePod Mini als smarter 360?Grad?Speaker wirklich?

08.02.2026 - 23:26:10

Der HomePod Mini verspricht satten 360?Grad?Sound, Smart?Home?Steuerung und Siri in Kugelform. Wie gut schlägt sich der HomePod im Alltag – und lohnt sich der kleine Apple?Speaker als Zentrale für dein Zuhause?

Der Apple HomePod Mini ist einer dieser Gadgets, die man erst unterschätzt. Winzige Stoffkugel, dezente Status?LED oben drauf – und dann drückt man auf Play. Kaum zu glauben, dass dieser Sound aus so einer kleinen Kugel kommt. Gerade wer schon länger mit dem HomePod liebäugelt, fragt sich: Reicht der kleine Apple HomePod Mini heute noch aus, oder braucht es die großen Speaker?

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Beim Design bleibt Apple sich treu: Der Apple HomePod Mini wirkt wie ein geschrumpfter HomePod mit textilummanteltem 360?Grad?Gehäuse. Oben sitzt die berührungsempfindliche Fläche, die aufleuchtet, sobald Siri zuhört oder Musik spielt. Wer bereits im Apple?Ökosystem lebt, wird sich sofort zuhause fühlen – von der Einrichtung über das Handoff?Feature am iPhone bis hin zur tiefen Integration in Apple Music.

Spannend wird es beim Klang. Der HomePod Mini setzt auf einen nach unten abstrahlenden Full?Range?Treiber und akustische Wellenleiter, die den Sound in alle Richtungen verteilen. Dazu kommen passive Radiatoren, die für mehr Bass sorgen, als man dieser Größe zutrauen würde. In einem typischen Wohnzimmer oder in der Küche füllt der HomePod den Raum erstaunlich souverän. Bässe sind für die Größe präsent, Stimmen klar, Podcasts klingen warm und verständlich.

Wer von einem großen Hi?Fi?System oder dem größeren Apple HomePod kommt, merkt natürlich die Grenzen: Der HomePod Mini kann keinen physischen Tieftöner ersetzen, und bei sehr hoher Lautstärke wird er hörbar vorsichtiger, um Verzerrungen zu vermeiden. Für Musik beim Kochen, Radio im Bad oder dezente Beschallung im Home?Office reicht der kleine Apple HomePod Mini aber locker.

Die eigentliche Stärke steckt im Zusammenspiel mit anderen Apple?Geräten. Dank des U1?Chips auf neueren iPhones reicht es, sich mit dem Smartphone zu nähern, um Musik per Handoff elegant auf den HomePod Mini zu schieben. Andersherum kann man den Song vom HomePod nahtlos wieder aufs iPhone ziehen, wenn man die Wohnung verlässt. Das fühlt sich schnell wie Magie an – typisch Apple.

Als Smart?Home?Zentrale spielt der HomePod eine noch wichtigere Rolle. Der HomePod Mini fungiert als Home?Hub für HomeKit, unterstützt Thread und ist Matter?kompatibel. Heißt: Er ist nicht nur Lautsprecher, sondern der Knotenpunkt, über den viele smarte Geräte überhaupt erst von unterwegs erreichbar werden. Lampen, Steckdosen, Thermostate – alles, was HomeKit, Thread oder Matter spricht, lässt sich über Siri und die Home?App steuern.

Siri selbst bleibt ein Thema für sich. Im Apple?Kosmos ist die Sprachassistentin unschlagbar, wenn es um systemnahe Dinge geht: Nachrichten vorlesen und beantworten, Erinnerungen setzen, HomeKit?Szenen triggern, Intercom?Nachrichten verschicken. Trotzdem stellt sich Siri manchmal etwas begriffsstutzig an, wenn man freie Formulierungen nutzt oder tief in Drittanbieter?Dienste abtaucht. Wer aber ohnehin Kalender, Notizen, Erinnerungen und Musik über Apple nutzt, bekommt mit dem Apple HomePod Mini eine surprisingly praktische, immer ansprechbare Steuerzentrale.

Ein Highlight im Alltag ist das Intercom?Feature. Statt durch die Wohnung zu brüllen, reicht ein kurzer Sprachbefehl: Eine Nachricht wird auf anderen HomePods, auf iPhones, Apple Watches oder sogar im Auto via CarPlay abgespielt. Perfekt für Familien, WGs oder das „Essen ist fertig“ in einer größeren Wohnung. Gerade in Kombination mit mehreren HomePod Mini wirkt die Wohnung plötzlich vernetzter, ohne, dass man extra Hardware installieren muss.

Spannend wird es, wenn zwei Geräte im Spiel sind: Zwei HomePod Mini lassen sich zu einem Stereo?Paar koppeln. Links und rechts bilden dann ein echtes Stereobild – ideal für den Fernseher (mit Apple TV) oder für einen Schreibtisch?Setup. Der Unterschied zu einem einzelnen HomePod Mini ist deutlich: Mehr Breite, mehr Räumlichkeit, ein größerer Sweet Spot. Für ein kleines Wohnzimmer ist dieses Set?up ein extrem aufgeräumter Ersatz für eine klassische Soundbar.

Im Vergleich zu größeren Speakern, ob von Apple selbst oder von Marken wie Sonos, zeigt sich das Profil des HomePod recht klar. Reine Klangfetischisten, die gerne sehr laut hören oder einen satten, körperlichen Bass erwarten, sind mit größeren Modellen besser bedient. Der HomePod Mini spielt eher in der Liga der kompakten Multiroom?Speaker – mit dem Bonus, dass er gleichzeitig Smart?Home?Hub und Siri?Station ist. Im Preis?Leistungs?Verhältnis wirkt das, gerade wenn man bereits ein iPhone besitzt, ziemlich attraktiv.

Auch bei Smart?Home?Standards ist der HomePod zukunftssicher aufgestellt. Die Unterstützung von Matter macht den Apple HomePod Mini zur Brücke in eine Welt, in der Marken weniger wichtig sind als der gemeinsame Standard. Ein kompatibler Lichtschalter aus einer x?beliebigen Marke, eine Thread?fähige Steckdose, ein Matter?Thermostat – der HomePod spannt ein stabiles Netz und sorgt dafür, dass alle Geräte sauber im Apple?Universum landen.

Natürlich gibt es auch Einschränkungen. Ohne Apple?Geräte macht der Apple HomePod Mini schlicht weniger Spaß. AirPlay 2 funktioniert zwar auch von anderen Geräten, doch so richtig glänzt der HomePod, wenn ein iPhone, iPad oder Mac im Spiel ist. Wer vor allem Spotify via Sprachbefehl steuern will, stößt schneller an Grenzen, weil Apple Music klar bevorzugt wird. Wer aber ohnehin auf Apple Music setzt, bekommt eine sehr nahtlose, fast schon unspektakulär reibungslose Erfahrung.

Im Alltag kristallisieren sich ein paar typische Einsatzorte heraus: In der Küche spielt der HomePod Mini Musik und Timer gleichzeitig, liest Rezepte oder die neuesten Nachrichten vor. Im Bad sorgt er für Podcasts beim Zähneputzen. Im Schlafzimmer ersetzt er die klassische Radiowecker?Kombi und dimmt mit einem Satz das Licht. Und im Wohnzimmer wird er im Duo zum kompakten TV?Begleiter oder zur Multiroom?Zone – ganz nach Bedarf.

Ob sich der „kleine“ HomePod gegenüber größeren Modellen lohnt, hängt von der Erwartung ab. Wer reference?tauglichen Sound und maximalen Bass will, wird zum großen HomePod oder zu einem ausgewachsenen Hi?Fi?System greifen. Wer aber einen bezahlbaren Einstieg in die Apple?Smart?Home?Welt sucht, kommt am HomePod Mini kaum vorbei. Er ist klein genug, um unauffällig zu bleiben, klangstark genug, um Spaß zu machen, und smart genug, um mehr zu sein als nur ein weiterer Speaker im Regal.

Unterm Strich ist der Apple HomePod Mini damit eine Art Schweizer Taschenmesser im Apple?Kosmos: 360?Grad?Audio, Intercom, Smart?Home?Hub mit Thread und Matter, dazu Siri als Assistentin für den Alltag. Ideal für Küche, Bad, Schlafzimmer oder als günstiger Einstieg, um das eigene Zuhause nach und nach aufzurüsten – und bei Bedarf später mit weiteren HomePod?Modellen zu erweitern.

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