HomePod im Alltagstest: Wie gut schlägt sich der Apple HomePod Mini als smarter 360-Grad-Speaker?
04.04.2026 - 06:06:02 | ad-hoc-news.de
Der erste Moment ist immer gleich: Man stellt den Apple HomePod Mini auf den Tisch, schaut auf diese kleine Kugel und denkt sich – das soll jetzt ernsthaft den Raum füllen? Der HomePod wirkt fast zu kompakt, um klanglich Eindruck zu machen. Und dann startet der erste Track. Plötzlich ist der Raum voll, Stimmen schweben angenehm klar in der Luft, der Bass polstert das Ganze überraschend satt. Ausgerechnet dieser kleine HomePod zeigt, wie viel Sound in einem sehr kompakten Smart Speaker stecken kann.
Der Apple HomePod Mini richtet sich an alle, die einen unauffälligen, gut klingenden und tief in das Apple?Ökosystem integrierten Speaker suchen – egal ob fürs Homeoffice, die Küche, das Bad oder als günstigen Einstieg in die Welt der smarten Lautsprecher. Die Frage ist: Reicht die Größe heute noch aus oder ist ein größerer Speaker langfristig die bessere Wahl?
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Apple positioniert den Apple HomePod Mini auf der offiziellen Produktseite als kompakten 360?Grad?Speaker, der „überraschend großen Sound“ liefern soll und gleichzeitig als Home?Hub für das vernetzte Zuhause dient. Genau dieser Spagat ist spannend: Einerseits Musik, Podcasts und Hörbücher mit möglichst wenig Aufwand genießen, andererseits Lampen, Heizkörper, Türschlösser oder Rollläden bequem per Sprache oder App steuern. Wer auf iPhone, iPad oder Mac setzt, bekommt mit dem HomePod eine Art akustische Verlängerung des Apple?Universums in die Wohnung gestellt.
Der HomePod Mini ist rund 8,4 Zentimeter hoch, wiegt knapp über 340 Gramm und erinnert mit seiner Stoffoberfläche eher an ein Designobjekt als an klassische Technik. In der Mitte oben sitzt ein Touchfeld, das bei Siri?Anfragen und Wiedergabe bunt aufleuchtet. Der kleine HomePod gibt es in mehreren Farben – klassisch in Weiß und Space Grau, aber Apple hat nachgelegt und auch buntere Varianten eingeführt, je nach Generation und Verfügbarkeit. Das macht ihn flexibler für unterschiedliche Einrichtungsstile: Von minimalistisch bis verspielt lässt sich für fast jeden Raum ein passender Look finden.
Der eigentliche Star ist aber das Innenleben. Apple kombiniert einen Vollbereichstreiber mit zwei passiven Tieftönern, angetrieben von einem speziell abgestimmten Akustik?Waveguide. Übersetzt heißt das: Der HomePod Mini versucht, den Schall gleichmäßig in alle Richtungen zu verteilen, statt ihn wie eine klassische Box nur nach vorne zu feuern. Dadurch entsteht das berühmte 360?Grad?Gefühl. Man kann sich im Raum bewegen, ohne sofort in einem „Sweet Spot“ sitzen zu müssen. Für Küche, Schlafzimmer oder Bad ist das Gold wert – niemand bleibt dort starr an einem Platz stehen, während die Playlist läuft.
Gesteuert wird der Apple HomePod Mini von einem S?Serie?Chip, der einige Tricks aus den AirPods übernimmt. Adaptive Audio?Optimierung analysiert laufend, wie laut gespielt wird, und passt Dynamik und Frequenzen an, um Verzerrungen möglichst gering zu halten. Auch wenn es nach Marketing klingt: Im Alltag merkt man, dass der HomePod selten schrill oder angestrengt wirkt, selbst wenn man ihn für seine Größe ziemlich quält. Ja, physikalische Grenzen gibt es – aber die sind deutlich weiter gesteckt, als man dem Gehäuse ansieht.
Beim Klang zeigt sich, wie gut Apple seine Hausaufgaben gemacht hat. Der HomePod klingt druckvoller und runder, als es die Abmessungen vermuten lassen. Stimmen bei Podcasts und Nachrichten klingen warm und verständlich, Pop und elektronische Musik profitieren vom kräftigen Bass, der nicht einfach nur „wummert“, sondern recht kontrolliert bleibt. Akustische Musik und Jazz zeigen dagegen, dass der Fokus eher auf einem angenehmen, leicht warmen Hörcharakter liegt als auf extremer Neutralität.
Genau das ist auch der Punkt: Wer einen Studiomonitor erwartet, ist hier falsch. Wer aber einen Speaker sucht, der in Küche oder Wohnzimmer zuverlässig gut klingt, ohne dass man jeden Track kritisch sezieren muss, ist mit dem HomePod Mini sehr gut bedient. Man kann ihn im Alltag laufen lassen, ohne permanent das Gefühl zu haben, nachjustieren zu müssen. Er klingt einfach „fertig“ – typisch Apple.
Im direkten Vergleich mit deutlich größeren Smart Speakern, etwa den großen HomePod Modellen oder massiven Bluetooth?Boxen, merkt man natürlich, dass der Apple HomePod Mini bei sehr hohen Lautstärken und extrem basslastigen Stücken an seine Grenzen stößt. Der Tiefbass kann physikalisch nicht zaubern. Trotzdem ist es beeindruckend, wie lange er mitspielt, bevor er hörbar abbaut. Für eine Party mit 20 Leuten wird es irgendwann knapp, für Dinnerabende, Kochen mit Freunden oder entspanntes Streaming im Hintergrund reicht er locker aus.
Spannend wird es, sobald man zwei HomePod Mini zu einem Stereo?Paar verbindet. Über die Home?App lassen sich zwei identische Modelle in wenigen Sekunden zu einem Stereosystem koppeln. Plötzlich öffnen sich der Raum und die Bühne: Links und rechts entstehen klarere Positionen, Musik wirkt größer und weniger „aus der Kugel“. In Kombination mit einem Apple TV im Wohnzimmer kann das Setup eine klassische Soundbar durchaus ersetzen – zumindest in kleineren bis mittelgroßen Räumen, in denen Heimkino nicht mit Erdbeben verwechselt werden muss.
Der Vorteil: Ein Stereo?Paar mit zwei HomePod Mini bleibt optisch unauffällig, nimmt wenig Platz ein und integriert sich viel harmonischer als ein wuchtiger Balken unter dem Fernseher. Gleichzeitig bleiben alle Smart?Funktionen erhalten. Man zapt durch Serien, hört dann wieder Musik, lässt sich Nachrichten vorlesen oder steuert Smart?Home?Szenen per Sprachbefehl – alles über das gleiche Duo. Wer bereits ein Apple TV 4K nutzt, spürt sehr schnell, wie gut Apple hier Hard? und Software verzahnt.
Herzstück der smarten Seite ist natürlich Siri. Der HomePod ist im Grunde eine fest installierte Siri?Station im Raum. Einmal eingerichtet, reagiert der Speaker auf "Hey Siri" oder das neue, verkürzte Aktivierungswort – je nach Softwarestand. Die Mikrofone sind empfindlich, oft hört der HomePod den Ruf, obwohl im Hintergrund Musik läuft oder der Wasserhahn rauscht. Manchmal fast zu gut: Ein "Siri" aus dem Fernseher kann theoretisch ebenfalls einen Befehl auslösen, wobei Apple die Erkennung über die Jahre deutlich verbessert hat.
In der Praxis klappt vieles erstaunlich reibungslos: "Hey Siri, spiel meine Chill?Playlist", "Wie wird das Wetter morgen in Berlin?", "Erinnere mich in 10 Minuten an die Pasta" – das sind die klassischen Alltagsfragen, bei denen der Apple HomePod Mini glänzt. Gerade im Küchen?Szenario wirkt es fast schon befreiend, das iPhone nicht ständig anfassen zu müssen. Man ruft quer durch den Raum, und Sekunden später läuft Musik oder der Timer startet hörbar.
Allerdings hat Siri, auch auf dem HomePod, nicht den Ruf der allwissenden Assistentin. Komplexe Wissensfragen beantwortet Siri oft knapper oder weniger flexibel als etwa Alexa oder der Google Assistant. Apple dreht jedoch regelmäßig an der Software, und man merkt, dass vor allem für Dinge im Apple?Kosmos – Nachrichten, Erinnerungen, Kalender, HomeKit – die Erkennung und Umsetzung sehr robust geworden ist. Wer also tief in iCloud, Apple Music und Co. steckt, bekommt mit dem HomePod eine ziemlich zuverlässige Stimme für den Alltag.
Beim Thema Streaming setzt Apple erwartungsgemäß Prioritäten. Apple Music ist perfekt integriert, inklusive Multiroom, personalisierten Empfehlungen und Zugriff auf Bibliotheken. Mit AirPlay 2 lassen sich Inhalte aber auch von anderen Diensten zuspielen – etwa Spotify, YouTube Music oder Podcasts aus Dritt?Apps. Die Steuerung kann dann teilweise nicht mehr ganz so tief per Stimme erfolgen wie bei Apple Music, aber das grundlegende Zusammenspiel klappt gut: Man startet auf dem iPhone oder iPad und schickt den Sound drahtlos auf den HomePod Mini.
Ein Highlight, das häufig unterschätzt wird, ist das Intercom?Feature. Der HomePod kann als kleine Haussprechanlage dienen – eine Art digitales Rufen quer durch die Wohnung. Über das Intercom?System schickt man Sprachbotschaften von einem Apple Gerät an einen HomePod oder mehrere HomePod in anderen Räumen. Wer Kinder hat, kennt das Szenario: Statt durch die Wohnung zu brüllen, sagt man ins iPhone oder in einen HomePod im Wohnzimmer: "Intercom: Essen ist fertig" – und Sekunden später erklingt die Durchsage im Kinderzimmer.
Das funktioniert nicht nur von HomePod zu HomePod, sondern auch vom iPhone, der Apple Watch oder sogar vom Auto aus (CarPlay), sofern alles im gleichen iCloud?Kosmos hängt. Der Effekt ist verblüffend: Das Haus fühlt sich vernetzter an, ohne dass man zusätzliche Technik installieren muss. Gerade in größeren Wohnungen oder in Häusern mit mehreren Etagen wird Intercom schnell zur Lieblingsfunktion, auch wenn man sie anfangs etwas belächelt.
Aus Smart?Home?Perspektive wird der Apple HomePod Mini besonders interessant, weil er nicht nur Musik spielt, sondern als Home?Hub dient. Das bedeutet: Der Speaker fungiert als zentrale Steuer? und Kommunikationsstelle für kompatible Smart?Home?Geräte. Wer Lampen von Nanoleaf, Philips Hue (über Bridge) oder anderen HomeKit?Anbietern nutzt, kann diese Geräte über den HomePod steuern – mit Siri oder automatisierten Szenen.
Wichtiger noch: Der HomePod Mini unterstützt Thread und Matter. Thread ist ein speziell für Smart?Home entwickeltes Funkprotokoll, das Geräte stabiler und energieeffizienter vernetzen soll als klassische WLAN?Lösungen. Der HomePod wirkt hier als Border Router – eine Art Brücke zwischen dem Thread?Netzwerk und dem restlichen Heimnetz. Matter wiederum ist ein übergreifender Standard, der Geräte herstellerübergreifend kompatibel machen soll. Im Klartext: Ein HomePod als Zentrale eröffnet den Weg zu einer deutlich flexibleren Smart?Home?Infrastruktur, bei der man nicht mehr für jede Lampen?Marke eine eigene App oder Bridge braucht.
Für den Alltag heißt das: Man kann etwa folgende Szenarien einrichten – und das oft nur über die Home?App auf dem iPhone, gesteuert vom Apple HomePod Mini als Hub:
- Licht im Wohnzimmer dimmt automatisch abends, wenn der Sonnenuntergang eintritt.
- Heizkörperthermostate senken die Temperatur, sobald niemand mehr zu Hause ist (Ortung per iPhone).
- Bewegungsmelder im Flur schalten nachts nur gedimmtes Licht an, damit niemand geblendet wird.
- Ein Smart Lock an der Haustür verriegelt automatisch ab einer bestimmten Uhrzeit.
Ist der HomePod als Steuerzentrale aktiv, laufen diese Automationen auch dann weiter, wenn das iPhone mal nicht im WLAN ist oder der Akku leer ist. Das ist der eigentliche Vorteil eines solchen Home?Hubs – das Smart Home funktioniert unabhängig von einem einzelnen Smartphone.
Natürlich gibt es Grenzen. HomeKit war lange strenger und kleiner als die Ökosysteme von Google oder Amazon. Matter soll diesen Unterschied abschwächen, indem mehr Geräte plattformübergreifend arbeiten. Der Apple HomePod Mini steht damit in einer interessanten Übergangsphase: Einerseits typisch Apple mit Fokus auf Datenschutz, lokaler Verarbeitung und klaren Regeln, andererseits zunehmend offen für ein breiteres Spektrum an Geräten.
Im direkten Vergleich mit größeren Lautsprechern stellt sich die entscheidende Frage: Reicht der kleine HomePod dauerhaft, oder sollte man doch zum größeren Modell greifen? Klanglich gilt: Wer einen sehr großen Raum beschallen will, häufig laute Partys feiert oder Wert auf spektakulären Tiefbass legt, wird mit einem großen Speaker glücklicher. Der HomePod Mini kann Musik sehr gut begleiten, aber er ersetzt keine ausgewachsene HiFi?Anlage mit Subwoofer oder einen massiven Standlautsprecher.
Gleichzeitig sollte man nicht unterschätzen, wie oft man im Alltag nur „guten“ und nicht „perfekten“ Klang braucht. Beim Kochen, Putzen, Lesen, Arbeiten im Homeoffice oder Duschen gewinnt der Apple HomePod Mini vor allem durch seine Präsenz: Er ist da, er reagiert, er spielt, ohne im Weg zu stehen. Viele Nutzer merken erst nach einigen Wochen, dass sie viel häufiger Musik hören, seit der HomePod in Küche oder Bad steht, einfach weil die Hürde so niedrig ist.
Ein zweiter Aspekt ist die Verteilung: Statt einen großen Lautsprecher ins Wohnzimmer zu stellen, kann man sich überlegen, zwei oder drei kleine HomePod Mini auf mehrere Räume aufzuteilen. Das kostet oft ähnlich viel, sorgt aber dafür, dass man in der gesamten Wohnung Musik und Smart?Home?Steuerung zur Verfügung hat. In Verbindung mit AirPlay 2 entsteht ein flexibles Multiroom?System: Man gruppiert Räume, verteilt Playlists oder beschallt beim Putzen die ganze Wohnung synchron. Hier spielt der HomePod seine Stärken voll aus.
In puncto Design macht Apple ohnehin vieles richtig. Der Apple HomePod Mini ist bewusst unaufgeregt gestaltet, fast schon „zu brav“ – und genau das sorgt dafür, dass er sich in fast jede Umgebung nahtlos einfügt. Die Stoffoberfläche wirkt wertig, das Touch?Panel oben reagiert präzise auf Tippen und Wischen. Kleine Lichteffekte visualisieren, wann Siri zuhört oder Musik spielt. Es ist eines dieser Geräte, das man nach ein paar Tagen fast nicht mehr bewusst wahrnimmt, das aber ständig im Hintergrund aktiv ist.
Interessant ist auch die Art, wie Apple das Zusammenspiel mit anderen Geräten löst. Hält man ein iPhone mit U1?Chip in die Nähe des HomePod Mini, wird der Übergang von der iPhone?Wiedergabe zum Lautsprecher spürbar – durch haptisches Feedback und eine elegante Übergabeanimation. Man kommt nach Hause, hört mit den AirPods einen Podcast, hält das iPhone kurz an den HomePod, und zack – die Stimme wandert nahtlos in den Raum. Kleine Details, die man schnell liebgewinnt.
Auf der Softwareseite ist der Apple HomePod Mini eng in iOS, iPadOS und macOS integriert. Einstellungen laufen primär über die Home?App, die zwar optisch aufgeräumt ist, aber bei sehr vielen Geräten gelegentlich etwas verschachtelt wirkt. Automationen, Szenen, Räume und Zonen – das ganze typische Smart?Home?Vokabular – sind vorhanden und nach kurzer Eingewöhnung gut beherrschbar. Wer bereits andere HomeKit?Geräte genutzt hat, wird sich sofort zurechtfinden.
Datenschutz ist für viele ein wichtiges Thema, besonders bei smarten Lautsprechern mit permanent aktivem Mikrofon. Apple betont, dass Anfragen möglichst lokal verarbeitet und anonymisiert werden, dass Sprachaufzeichnungen nicht automatisch mit einer Person verknüpft werden und dass man die Auswertung seiner Siri?Anfragen steuern kann. Im Gegensatz zu einigen anderen Plattformen ist das Thema Werbung im Kontext von Sprachdaten bei Apple traditionell deutlich zurückhaltender. Wer also ohnehin dem Apple?Ansatz beim Thema Privatsphäre vertraut, findet im HomePod eine logische Verlängerung dieser Philosophie.
Andererseits muss man akzeptieren, dass Siri bei Wissensfragen und Drittanbieter?Diensten nicht immer so umfassend ist wie die Konkurrenz. Ein Beispiel: Smarte Skills und Actions, die bei anderen Plattformen über Jahre gewachsen sind, existieren in dieser Form nicht. Stattdessen setzt Apple auf eine generische, standardisierte Integration über HomeKit und jetzt Matter. Das ist sauber, sicher und strukturiert – aber manchmal weniger verspielt oder experimentell. Wer gerne mit Sprachspielen, Quiz?Skills oder skurrilen Drittanbieter?Funktionen spielt, wird bei anderen Ökosystemen eher fündig.
Preislich positioniert sich der Apple HomePod Mini zwischen typischen Einstiegsspeakern und den größeren Premium?Lösungen. Für ein Gerät, das sowohl klanglich als auch als Smart?Home?Hub arbeitet, ist das Paket attraktiv, speziell im Apple?Universum. Allerdings sollte man einkalkulieren, dass aus "nur ein Speaker" schnell zwei oder drei werden können, wenn man einmal Gefallen am Multiroom?Gedanken gefunden hat. Das kann preislich summieren – viele Nutzer empfinden das aber als lohnende Investition in Komfort.
Wo macht der HomePod am meisten Sinn? Besonders stark ist der Apple HomePod Mini in diesen Szenarien:
- Küche: Timer, Rezepte, Musik, Intercom – hier spielt der HomePod gefühlt im Minutentakt eine Rolle.
- Bad: Schnell Musik zum Duschen, Wetter für den Tag, Nachrichtenflash am Morgen.
- Homeoffice: Fokus?Playlists, Sprachmemos, Erinnerungen, Kalender – ohne ständig zum Handy zu greifen.
- Schlafzimmer: Sanfte Musik, White Noise, smarte Wecker, gedimmtes Licht in Szenen.
- Wohnzimmer (klein bis mittelgroß): Als Stereo?Paar mit Apple TV eine überraschend gute, platzsparende Lösung.
Weniger ideal ist der Apple HomePod Mini, wenn man eines der folgenden Profile erfüllt:
- Sehr große Räume mit offener Loft?Struktur, in denen Klang leicht „verpufft“.
- Extremer Heimkino?Anspruch mit Fokus auf brachialen Bass und 3D?Soundformaten.
- Nutzer, die kaum oder gar nicht im Apple?Kosmos unterwegs sind (kein iPhone, kein Apple TV, keine Home?App).
Noch ein praktischer Punkt: Die Einrichtung des HomePod ist denkbar einfach, vor allem mit einem iPhone. Man hält das iPhone in die Nähe, ein Popup erscheint, einige Sekunden später ist der Speaker im WLAN, in der Home?App und im Apple?Account eingebunden. Das ist angenehm unspektakulär – und genau so sollte Setup heute aussehen. Auch Firmware?Updates laufen weitgehend automatisch im Hintergrund, teils mit neuen Funktionen oder Verbesserungen für Siri und das Smart?Home?Handling.
Über die Jahre hat Apple dem Apple HomePod Mini Fähigkeiten nachgereicht, die zu Beginn noch nicht oder nur eingeschränkt vorhanden waren. Dazu gehören Verbesserungen bei Intercom, neue Sprachen, zusätzliche Automationsoptionen sowie die Integration neuer Standards wie Matter. Der Speaker altert bislang erstaunlich gut, weil der Funktionsumfang weniger durch Hardwarekapazität, sondern eher durch Softwareeigenschaften begrenzt wird. Wer also nicht alle zwei Jahre die neueste Generation benötigt, findet im HomePod eine eher langlebige Komponente im Smart?Home?Gefüge.
Ein Punkt, der immer wieder diskutiert wird, ist das abgeschlossene System. Der HomePod funktioniert technisch zwar mit vielen Diensten per AirPlay, doch die tiefste Integration bleibt Apple Music, Apple Podcasts und weiteren Apple?Diensten vorbehalten. Wer seit Jahren Spotify treu ist und ausschließlich per Sprache steuern möchte, landet bei kleineren Kompromissen. Man kann sich helfen, indem man Wiedergabe über das iPhone startet und dann an den HomePod schickt, aber es fühlt sich eben nicht ganz so nativ an.
Auf der anderen Seite sorgt die starke Fokussierung dafür, dass alles, was Apple kontrolliert, sehr sauber zusammenarbeitet. Die Kooperation mit Apple TV ist nahezu nahtlos, die Verzögerung (Latenz) ist gering genug, um Filme und Serien lippensynchron zu schauen, die Lautstärkeregelung erfolgt bequem über die Apple?TV?Fernbedienung, und Multiroom über AirPlay 2 bleibt auch bei Video zuverlässig. In einem Apple?Haushalt ist der HomePod fast so etwas wie ein Audiomodus, der auf jeder Fläche liegt, auf die man das iPhone legen könnte – nur eben mit mehr Raumgefühl.
Noch ein Wort zum Thema Bedienung per Touch: Obwohl die Sprachsteuerung im Mittelpunkt steht, ist es beruhigend, dass man grundlegende Dinge auch per Finger erledigen kann. Lautstärke verändern, Wiedergabe pausieren oder zwischen Tracks springen – all das läuft über das beleuchtete Touchfeld. Wer spät abends im Schlafzimmer niemanden mit Sprachbefehlen wecken möchte, wird dieses Detail zu schätzen wissen. Der Apple HomePod Mini zwingt niemanden in eine rein sprachgesteuerte Zukunft, er bietet einfach eine zusätzliche Ebene.
Der Blick auf die langfristige Entwicklung ist spannend: Mit Thread und Matter im Rücken sowie der tiefen iOS?Integration könnte der Apple HomePod Mini noch viele Jahre als Smart?Home?Herzstück dienen. Jedenfalls solange Apple das Ökosystem weiter pflegt und neue Geräte und Dienste ins Boot holt. Schon jetzt ist der HomePod in vielen Setups der stille Mittelpunkt – Musikplayer, Sprachassistent, Automationszentrale, Intercom?Station. Man gewöhnt sich so stark an diese Funktionen, dass es fast schmerzhaft wäre, wieder zu einem stummen Lautsprecher zurückzukehren.
Unterm Strich formt sich ein klares Bild: Der Apple HomePod Mini ist kein „Wow?das?Ding?ersetzt?meine?High?End?Anlage“?Produkt, sondern ein "Der?ist?ständig?im?Einsatz?und?ich?merke?erst?später?wie?unverzichtbar?er?geworden?ist"?Gerät. Er glänzt weniger mit technischen Superlativen auf dem Papier als mit konsequenter Alltagstauglichkeit. Genau deshalb passt er so gut in Küchen, Bäder, Schlaf? und Arbeitszimmer – überall dort, wo Musik, Informationen und Smart?Home?Aktionen nebenbei stattfinden.
Wer bereits iPhone, iPad, Mac oder Apple TV intensiv nutzt und vielleicht schon ein paar HomeKit?fähige Lampen oder Steckdosen im Einsatz hat, bekommt mit dem HomePod ein logisches Upgrade. Der Einstiegspreis ist im Verhältnis zur Funktionstiefe fair, und die Option, später ein zweites oder drittes Gerät nachzurüsten, macht das Ganze skalierbar. Dank Stereo?Paar?Option lässt sich der Apple HomePod Mini sogar Schritt für Schritt vom Alltagshelfer zum Wohnzimmer?Setup ausbauen.
Das Fazit fällt deshalb eindeutig aus: Der HomePod ist nicht der spektakulärste Speaker auf dem Markt, aber er gehört zu den konsequentesten, wenn man sich im Apple?Universum bewegt. Kaum zu glauben, dass dieser Sound aus so einer kleinen Kugel kommt – und noch erstaunlicher, wie sehr man sich an die Bequemlichkeit gewöhnt, mit einem kurzen "Hey Siri" Musik, Licht und mehr zu steuern.
Wer einen kompakten, eleganten und clever vernetzten Smart Speaker sucht, der mehr ist als nur ein Bluetooth?Brüllwürfel, findet im Apple HomePod Mini eine ausgesprochen starke Option – insbesondere in Küche und Bad, aber auch als günstiger Einstieg ins smarte Zuhause oder als dezente Ergänzung fürs Wohnzimmer.
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