HomePod 2, Apple HomePod

HomePod 2 im Klang-Check: Wie gut ist Apples smarter Smartspeaker wirklich?

17.02.2026 - 06:33:05 | ad-hoc-news.de

Der HomePod 2 bringt 3D Audio, Raumklang und tiefen Bass ins Apple-Ökosystem. Wie gut klingt Apples Smartspeaker im Alltag – und lohnt sich das Upgrade für dich?

Wenn der erste Akkord einer Lieblingsplatte im Raum steht, zeigt sich, was ein smarter Speaker wirklich kann. Der Apple HomePod 2 ist genau für diesen Moment gebaut: ein Smartspeaker, der mehr sein will als nur Siri im Wohnzimmer – ein kompakter Klangkörper, der Musik räumlich, druckvoll und zugleich fein auflöst.

Die Frage ist: Reicht das Upgrade vom ersten HomePod aus – und wie schlägt sich der HomePod 2 gegen andere Apple Smartspeaker und Multiroom-Setups?

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Apple positioniert den HomePod 2 klar als audiophilen Smartspeaker innerhalb des eigenen Ökosystems. Optisch bleibt er der zylindrischen, stoffbespannten Silhouette treu, wirkt aber noch etwas aufgeräumter. Innen hat Apple die Architektur neu sortiert: ein High-Excursion-Woofer in der Mitte, fünf Hochtöner im Ring drumherum (statt sieben beim Vorgänger) und vier Mikrofone für die Raum- und Sprach-Erkennung. Gesteuert wird das Ganze vom S7-Chip, den man aus der Apple Watch kennt.

Der spannende Teil ist, wie das zusammenspielt. Der Woofer sitzt oben und feuert nach unten in eine akustische Kammer, die Vibrationen kontrolliert und den Bass sauber in den Raum drückt. Apple spricht von einem „High-Excursion“-Design – in der Praxis bedeutet das: Der Tieftöner kann weit auslenken, ohne zu schlabbern. Der HomePod 2 bleibt selbst bei basslastigen Tracks erstaunlich kontrolliert, gerade im Vergleich zu vielen anderen Smartspeakern, die im Tiefbass eher schwammig werden.

Die fünf Horn-Hochtöner arbeiten im 360-Grad-Ring. Zusammen mit der Raumkalibrierung entsteht der typische Apple-Room-Fill: ein Klangteppich, der den Raum gleichmäßig ausleuchtet, ohne dass man in einem millimetergenauen Sweet Spot sitzen muss. Im direkten Vergleich zum ersten Apple HomePod fällt auf: Der HomePod 2 klingt noch etwas offener in den Höhen und lässt Stimmen ein Stück weiter nach vorne treten. Der Vorgänger wirkte minimal wärmer, aber auch „verhüllter“.

Spannend ist, dass Apple die Anzahl der Tweeter reduziert hat, gleichzeitig aber die Software-Seite massiv aufdreht. Der S7-Chip analysiert in Echtzeit das Audiomaterial, nimmt dynamische Anpassungen vor und steuert jeden Hochtöner individuell. So entstehen gerichtete Schallanteile für Stimmen und Details, während Hallanteile und Effekte eher im Raum verteilt werden. Bei Stereo-Paaren – also zwei HomePod 2 gegenüber im Raum – kann das ein erstaunlich breites und stabiles Stereobild erzeugen, das viele Soundbars in der Preisklasse alt aussehen lässt.

Ein Kernversprechen des HomePod 2 ist 3D Audio mit Dolby Atmos. Im Zusammenspiel mit Apple Music und einem Apple TV 4K spielt der Smartspeaker seine räumlichen Stärken aus: Orchesteraufnahmen bekommen echte Tiefe, elektronische Produktionen legen Effekte hörbar über und hinter den Kopf. Natürlich ersetzt ein einzelner HomePod 2 kein diskretes 5.1.2-Lautsprechersystem; die Illusion von „oben“ und „hinten“ basiert auf Signalverarbeitung und Reflexionen im Raum.

Im Alltag klingt das aber verblüffend überzeugend, vor allem mit einem Stereo-Paar hinter dem Fernseher. Dialoge bleiben klar zentriert, während Atmos-Spuren der Soundtracks sich breiter und höher öffnen. Gegenüber vielen Soundbars mit schmalen Treibern wirken dynamische Sprünge bei Filmmusik einfach souveräner. Wer schon einen ersten HomePod als TV-Setup nutzt, wird beim HomePod 2 eine präzisere Staffelung und mehr Luft nach oben bei hohen Lautstärken bemerken.

Ein Smartspeaker steht und fällt mit seiner Sprachassistenz und der Integration ins Zuhause. Siri auf dem HomePod 2 wirkt spürbar reaktionsschneller als auf älteren Apple Smartspeaker-Generationen, was auch am S7-Chip und den vier Beamforming-Mikros liegt. Selbst bei moderater Lautstärke versteht Siri Kommandos aus einigen Metern Entfernung zuverlässig, solange im Raum nicht Konzertlautstärke herrscht.

Der eigentliche Trumpf ist HomeKit plus Matter-Support. Der HomePod 2 dient als Steuerzentrale (Home Hub) für dein Smart Home. Durch Matter und Thread öffnet sich das System ein Stück weit: Geräte von Herstellern, die früher nicht oder nur hackelig mit Apple zusammenspielten, lassen sich nun deutlich einfacher einbinden – von Licht bis Heizung, sofern sie den Standard unterstützen. Wer seine Wohnung oder sein Haus konsequent auf Apple-Logik trimmt, bekommt mit dem HomePod 2 so etwas wie das akustische Herz des Smart Homes.

Hinzu kommen Sensoren, die im ersten HomePod noch fehlten: Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor sind jetzt integriert und können in Automationen einfließen. Beispiel: „Wenn die Temperatur im Wohnzimmer über 24 Grad steigt, schalte den Ventilator an“ oder „Wenn es nach 22 Uhr kälter als 20 Grad ist, dimme das Licht und senke die Heizung“. Solche Verknüpfungen laufen unauffällig im Hintergrund, ohne dass du ständig Siri bemühen musst.

Gegenüber kleineren Apple Smartspeaker wie dem HomePod mini wirkt der HomePod 2 fast wie eine andere Kategorie. Der Mini ist super für Küche, Flur oder Schlafzimmer – als Vollwert-Musiksystem mit Anspruch an Dynamik, Tiefgang und Bühne stößt er aber schnell an physikalische Grenzen. Der HomePod 2 hingegen schafft es, auch größere Räume souverän zu füllen, ohne angestrengt zu klingen.

Im Vergleich zum ersten Apple HomePod ist die Sache differenzierter. Klanglich liegt der HomePod 2 vorn: Die Bässe sind präziser, Stimmen klarer konturiert, die Abstimmung wirkt insgesamt ausbalancierter. Die Reduktion von sieben auf fünf Tweeter kompensiert Apple durch aggressivere, aber gut gemachte Signalverarbeitung. Wer viel mit Dolby Atmos und Apple TV 4K arbeitet, profitiert zusätzlich von den neuesten Spatial-Audio-Optimierungen.

Anders sieht es aus, wenn du eher im Multiroom-Bereich unterwegs bist und schon mehrere Speaker anderer Anbieter nutzt. Sonos & Co. bieten offeneres Streaming, breitere App-Unterstützung und herstellerübergreifende Setups. Der HomePod 2 ist klar ein Apple Smartspeaker: Er glänzt erst richtig, wenn du tief im Apple-Universum steckst – mit iPhone, Apple TV, Apple Music und HomeKit-Geräten. Wer hingegen vor allem Spotify nutzt und plattformoffen bleiben möchte, sollte diesen Ecosystem-Faktor ernst nehmen.

Spannend ist auch der Blick auf die Energie- und Alltagsfeatures. Der HomePod 2 unterstützt „Sound Recognition“ für Rauch- und Kohlenmonoxidmelder: Nimmt er einen entsprechenden Alarmton im Raum wahr, kann er eine Benachrichtigung auf dein iPhone schicken. Das ist kein Ersatz für eine professionelle Alarmanlage, aber ein cleveres Stück Zusatzsicherheit.

Dass Apple beim neuen Modell wieder auf ein fest angebrachtes Stromkabel setzt, wirkt etwas altmodisch, stört im stationären Einsatz aber kaum. Wichtig für Audiofans: Lossless-Audio via Apple Music wird unterstützt, wenn auch im typischen Apple-Ökosystem-Rahmen. Über AirPlay 2 lassen sich zudem weitere Lautsprecher ins System integrieren, Multiroom-Szenarien werden damit problemlos möglich – solange du in der Apple-Welt bleibst.

Unterm Strich ist der HomePod 2 ein Smartspeaker für Menschen, die beides wollen: ernstzunehmenden Klang und tiefe Apple-Integration. Wer bereits im ersten HomePod ein solides Musiksystem gefunden hat, bekommt mit dem Nachfolger mehr Präzision, mehr räumliche Abbildung und bessere Smart-Home-Anbindung. Der Sprung ist nicht revolutionär, aber spürbar – besonders im Zusammenspiel mit Apple TV 4K und einem zweiten HomePod 2 als Stereo-Partner.

Für Nutzerinnen und Nutzer, die ohnehin stark im Apple-Ökosystem verankert sind, ist der HomePod 2 eine der elegantesten Lösungen, um Musik, Sprachsteuerung und Smart Home in einem kompakten Gerät zu bündeln. Wer hingegen strikt plattformagnostisch unterwegs ist oder schon in einem anderen Multiroom-Universum lebt, sollte genau abwägen, wie viel Apple-Bindung er oder sie in Kauf nehmen möchte.

Wenn du aber ein iPhone in der Tasche hast, Apple Music nutzt, dein Wohnzimmer mit HomeKit steuerst und Wert auf satten, aber kontrollierten Bass und eine weiträumige Bühne legst, ist der HomePod 2 aktuell einer der klügsten Smartspeaker-Käufe. Klanglich erwachsen, optisch zurückhaltend, funktional tief ins System verdrahtet – ein Lautsprecher, der sich mehr wie ein integraler Teil des Hauses anfühlt als nur wie ein weiteres Gadget.

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