Hirnschrittmacher, Therapien

Hirnschrittmacher: Neue Ära für Therapien von Parkinson bis Depression

08.02.2026 - 02:39:12

Adaptive Hirnschrittmacher und nicht-invasive Verfahren wie tTIS ermöglichen präzisere, schonendere Behandlungen für Parkinson, Depressionen und mehr.

Die Tiefe Hirnstimulation wird intelligenter, schonender und vielseitiger. Neue Technologien versprechen präzisere Behandlungen für neurologische und psychiatrische Erkrankungen – und könnten bald sogar ohne Operation auskommen.

Vom konstanten Impuls zum intelligenten System

Bislang funktioniert der etablierte „Hirnschrittmacher“ nach einem einfachen Prinzip: Implantierte Elektroden geben konstante elektrische Impulse ab, um Symptome von Parkinson oder Epilepsie zu dämpfen. Doch dieser starre Modus könnte bald Geschichte sein.

Der Durchbruch heißt adaptive Systeme. Diese neuen Geräte können die Gehirnaktivität in Echtzeit messen („Brain-Sensing“) und die Stimulation genau dann anpassen, wenn Symptome auftreten. Ein solches wiederaufladbares System wurde bereits an der Uniklinik Köln implantiert.

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Die Vorteile sind enorm:
* Gezieltere Wirkung: Die Therapie wird personalisiert und reagiert auf den momentanen Bedarf.
* Weniger Nebenwirkungen: Die Stimulation lässt sich minimieren, wenn sie nicht benötigt wird.
* Längere Laufzeit: Der Energieverbrauch des Implantats sinkt.

Die Revolution: Tiefe Stimulation ohne Skalpell

Die vielleicht größte Hoffnung kommt von außen. Die transkranielle temporale Interferenzstimulation (tTIS) ist ein nicht-invasiver Ansatz. Dabei werden von außen am Kopf elektrische Felder so gesteuert, dass sie tiefe Hirnregionen präzise erreichen – ohne Operation.

Diese Technologie, die an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne erforscht wird, könnte die Hürden für eine Behandlung radikal senken. Ihr Potenzial reicht von Parkinson und Schlaganfall-Rehabilitation bis hin zu Alzheimer und Depressionen. Aktuell wird tTIS in klinischen Studien erprobt.

Neue Hoffnung für therapieresistente Depressionen

Während der Hirnschrittmacher bei Bewegungsstörungen etabliert ist, erobert er neue Gebiete. Ein Schwerpunkt sind schwere, therapieresistente Depressionen.

Eine kürzlich veröffentlichte internationale Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse: Durch die Stimulation zweier spezifischer Hirnareale besserte sich bei etwa der Hälfte der behandelten Patienten der Zustand deutlich. 35 Prozent erreichten sogar eine Remission. Das bietet eine neue Option für Menschen, bei denen Medikamente und Psychotherapie versagen.

Auch für Zwangsstörungen, chronische Schmerzen und das Tourette-Syndrom wird der Einsatz der Tiefen Hirnstimulation intensiv erforscht.

Was kommt als Nächstes?

Die Zukunft der Neurostimulation ist personalisiert und intelligent. Experten sehen adaptive „Closed-Loop“-Systeme als künftigen Standard, die vollautomatisch auf Hirnsignale reagieren. Gleichzeitig müssen nicht-invasive Methoden wie tTIS in großen Studien ihre Alltagstauglichkeit beweisen.

Ein weiterer Schlüssel liegt im Verständnis der Langzeitwirkung: Forscher wollen besser begreifen, wie die Stimulation plastische Veränderungen im Gehirn anstößt. Diese Fortschritte könnten in den kommenden Jahren die Therapie zahlreicher schwerer Erkrankungen grundlegend verändern.

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