Hensoldt Aktie: Zahlencheck
26.02.2026 - 03:48:39 | boerse-global.deHeute liefert Hensoldt gleich zwei Signale: Der Konzern legt vorläufige Zahlen für 2025 vor – und sorgt mit der vorzeitigen Verlängerung des CEO-Vertrags bis Ende 2031 für Kontinuität an der Spitze. Für Anleger zählt jetzt vor allem eines: Bestätigen die Eckdaten die im November angehobene Prognose?
Die Aktie kommt dabei aus einer schwächeren Phase: Zuletzt schloss sie am Mittwoch bei 80,65 Euro und liegt damit unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 82,87 Euro. Auf Sicht von 12 Monaten steht trotzdem ein deutliches Plus von 58,76% zu Buche.
Darauf war die Prognose ausgerichtet
Beim Capital Markets Day am 11. November 2025 hatte Hensoldt die Erwartungen für 2025 konkretisiert – und teils nach oben geschraubt. Im Fokus standen:
- rund 2,5 Mrd. Euro Umsatz
- eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 18%
- eine Book-to-Bill-Ratio von 1,6x bis 1,9x (zuvor: rund 1,2x)
- eine Ausschüttungsquote von 30 bis 40% des bereinigten Nettogewinns
Vor allem die angehobene Book-to-Bill-Spanne war ein klarer Hinweis auf hohe Auftragserwartungen – und damit auf Rückenwind für die kommenden Jahre.
Neun Monate 2025: Wachstum – aber Marge noch darunter
Als Referenzpunkt dienen die 9-Monats-Zahlen (Mitteilung vom 7. November 2025). Bis dahin stieg der Auftragseingang auf 2,017 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,856 Mrd. Euro), der Umsatz auf 1,536 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,377 Mrd. Euro).
Beim Ergebnis zeigte sich ebenfalls Fortschritt, aber auch die zentrale Stellschraube: Das bereinigte EBITDA lag bei 211 Mio. Euro, die Marge bei 13,7%. Damit lag sie zu diesem Zeitpunkt noch spürbar unter der Jahres-Guidance von mindestens 18%. Gleichzeitig wuchs der Auftragsbestand auf den Rekordwert von 7,096 Mrd. Euro – ein Polster, das die Visibilität im Verteidigungsgeschäft stärkt.
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CEO bis 2031 – und neue Partnerschaften
Bereits am Dienstag hatte der Aufsichtsrat den Vertrag von CEO Oliver Dörre vorzeitig bis zum 31. Dezember 2031 verlängert. Aufsichtsratschef Reiner Winkler verwies in der Mitteilung auf die strategische Neuausrichtung unter Dörre („North Star“), darunter Skalierung der Kapazitäten, Ausbau des Software-Geschäfts und Internationalisierung.
Flankiert wird das durch mehrere Kooperationen aus Februar 2026: eine Partnerschaft mit Schwarz Digits (datengetriebene Verteidigungsfähigkeiten, souveräne Cloud) sowie Zusammenarbeiten mit Helsing (autonomes Kampfflugzeug CA-1 Europa) und Dronamics (unbemannte Luftplattform mit ISTAR-Lösung).
Am 26. März 2026 folgt der vollständige Geschäftsbericht. Und am 22. Mai 2026 steht die Hauptversammlung in München an – zwei Termine, an denen Hensoldt die heutigen Eckdaten untermauern und weiter einordnen muss.
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