Hensoldt, Aktie

Hensoldt Aktie: CEO bleibt bis 2031

24.02.2026 - 20:24:33 | boerse-global.de

Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag des Hensoldt-CEO frühzeitig, um Kontinuität für die digitale Transformation des Rüstungskonzerns zu sichern. Die Börse reagierte zunächst verhalten auf die Personalentscheidung.

Der Rüstungskonzern setzt auf Kontinuität an der Spitze. Oliver Dörre bleibt weitere fünf Jahre Vorstandschef – der Aufsichtsrat verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis Ende 2031. Eine ungewöhnlich lange Bindung in volatilen Zeiten. Was steckt dahinter?

Dörre führt das im MDAX und TecDAX notierte Unternehmen erst seit 2024. Die schnelle Vertragsverlängerung ist bemerkenswert und signalisiert das Vertrauen der Kontrolleure in seine strategische Ausrichtung. Unter seiner Führung treibt Hensoldt die Transformation zu einem softwaregetriebenen Verteidigungstechnologieanbieter voran – ein Kurswechsel, der das Geschäftsmodell grundlegend verändert.

North Star als Wegweiser

Im Zentrum der Unternehmensstrategie steht das Programm "North Star". Dörre fokussiert auf vier Kernbereiche: die Skalierung der industriellen Kapazitäten, den Ausbau des Software-Geschäfts, gezielte Internationalisierung und die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Die Führung setzt damit auf eine Balance zwischen klassischem Rüstungsgeschäft und digitaler Innovation.

Aufsichtsratschef Reiner Winkler begründet die Vertragsverlängerung mit der erfolgreichen Neuausrichtung: "Oliver Dörre hat Hensoldt in kurzer Zeit strategisch neu ausgerichtet und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt." Das Unternehmen habe seine Position als verlässlicher Partner der Bundeswehr und internationaler Kunden gestärkt.

Wachstum in angespanntem Umfeld

Die sicherheitspolitische Lage bietet dem Konzern erhebliche Wachstumschancen. Dörre selbst betont die Verantwortung, die damit einhergeht: "Die dynamische weltpolitische Lage bietet Hensoldt große Wachstumschancen und erfordert gleichzeitig hohe Verantwortungsbereitschaft." Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,24 Milliarden Euro mit rund 9.000 Mitarbeitern.

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Die Börse reagierte verhalten auf die Personalie. Im nachbörslichen Tradegate-Handel fiel die Aktie zeitweise um 2,51 Prozent auf 79,70 Euro. Offenbar reicht die langfristige Planungssicherheit allein nicht aus, um Anleger zu begeistern. Die Erwartungen an konkrete operative Fortschritte bleiben hoch.

Mit der frühzeitigen Verlängerung schafft der Aufsichtsrat Stabilität für die Umsetzung der Wachstumsagenda. Ob die Software-Transformation die erhofften Früchte trägt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen müssen.

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