Heidelberg Materials Aktie: Rekordzahlen verpuffen
25.02.2026 - 17:54:26 | boerse-global.deTrotz eines operativen Rekordergebnisses und einer Milliardenübernahme in Australien zeigen sich Anleger bei Heidelberg Materials skeptisch. Während die Bücher für 2025 solide Gewinne ausweisen, rutscht der Kurs weiter ab. Was sorgt trotz der Wachstumsstory für die schlechte Stimmung am Markt?
Operative Stärke trifft auf Kursverluste
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 war für den Baustoffkonzern operativ ein Erfolg. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs (RCO) kletterte um sechs Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, während der Umsatz stabil bei 21,5 Milliarden Euro lag. Ein striktes Effizienzprogramm trug maßgeblich dazu bei und spülte 380 Millionen Euro an Einsparungen in die Kassen.
Dennoch honorieren die Märkte diese Zahlen derzeit nicht. Die Aktie verlor heute 1,28 Prozent und notiert bei 200,00 Euro. Besonders der Blick auf den letzten Monat offenbart die Skepsis: In den vergangenen 30 Tagen büßte das Papier über 16 Prozent an Wert ein. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von knapp 240 Euro ist mittlerweile deutlich angewachsen.
Vorsichtiger Ausblick belastet
Der Hauptgrund für die verhaltene Reaktion dürfte im Ausblick für 2026 liegen. Das Management prognostiziert ein operatives Ergebnis zwischen 3,40 und 3,75 Milliarden Euro. Analyst Ben Rada Martin von Goldman Sachs merkte an, dass die Mitte dieser Zielspanne leicht unter den Konsensschätzungen des Marktes liege. In einem nervösen Marktumfeld reicht eine solche Nuance oft aus, um Gewinnmitnahmen auszulösen.
Gleichzeitig treibt der Konzern seine Expansion voran. Für rund 1,05 Milliarden Euro übernimmt Heidelberg Materials das Baustoffgeschäft der australischen Maas Group. Der Zukauf umfasst 40 Steinbrüche und zahlreiche Betonwerke, was die Position im asiatisch-pazifischen Raum deutlich stärkt.
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Analysten bleiben optimistisch
Trotz der aktuellen Kursschwäche halten führende Investmentbanken an ihren positiven Einschätzungen fest. Jefferies bestätigt die Kaufempfehlung mit einem ambitionierten Kursziel von 300 Euro und verweist auf die besser als erwartet ausgefallenen Margen in Europa. Auch Goldman Sachs sieht mit einem Ziel von 255 Euro weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau.
Für Anleger liegt der Fokus nun auf der Umsetzung der Prognose. Gelingt es dem Management, die Synergien aus der Australien-Übernahme schnell zu heben und das Ergebnis eher am oberen Ende der Spanne zu platzieren, könnte die aktuelle Bewertungslücke wieder geschlossen werden.
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