Hecla, Mining

Hecla Mining: Produktion 2026 auf 15–16,5 Mio. Unzen

22.04.2026 - 13:35:16 | boerse-global.de

Der US-Silberproduzent Hecla Mining leidet unter dem starken Rückgang des Silberpreises und einer überdurchschnittlichen Bewertung. Der Quartalsbericht im Mai wird entscheidend für die weitere Entwicklung sein.

Hecla Mining: Produktion 2026 auf 15–16,5 Mio. Unzen - Foto: über boerse-global.de
Hecla Mining: Produktion 2026 auf 15–16,5 Mio. Unzen - Foto: über boerse-global.de

Silber auf Rückzug, Bewertung auf Rekordniveau — für Hecla Mining ist das eine unangenehme Kombination. Die Aktie des US-Silberminers verlor zuletzt rund 4% in sieben Tagen und notiert aktuell bei 15,65 Euro. Der RSI liegt bei 33,7 und nähert sich damit überverkauftem Terrain.

Silberpreisrückgang trifft Hecla hart

Auslöser war ein breiter Rückzug bei Edelmetallen. Silber fiel am 21. April auf 75,55 Dollar je Unze — ein Tagesrückgang von fast 4%. Ein stärkerer Dollar, steigende Ölpreise und Unsicherheit rund um die US-Iran-Gespräche belasteten die Stimmung. Hinzu kamen Aussagen des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh, der einen neuen geldpolitischen Rahmen zur Inflationsbekämpfung ankündigte, ohne Details zu nennen.

Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs hat Silber über 15% verloren. Das trifft Hecla direkt: Der Silberpreis ist der wichtigste Treiber für Umsatz und Bewertung des Unternehmens.

Hohe Bewertung lässt wenig Spielraum

Das eigentliche Problem ist die Ausgangslage. Hecla wird mit einem KGV von 41x bewertet — deutlich über dem Branchendurchschnitt von 23x und dem Peer-Schnitt von 29x. Analysten beschreiben den Rückgang als klassische Korrektur nach einer überzogenen Rally, nicht als unternehmensspezifische Krise. Allerdings: Bei dieser Bewertung reicht eine Enttäuschung, um weitere Verkäufe auszulösen.

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Erschwerend kommt hinzu, dass Hecla für 2026 eine niedrigere Silberproduktion erwartet. Nach 17 Millionen Unzen im Jahr 2025 rechnet das Unternehmen nun mit 15,1 bis 16,5 Millionen Unzen. Diese Guidance-Senkung hatte bereits im März für Druck gesorgt.

Strukturelle Stütze, kurzfristige Risiken

Das längerfristige Bild ist weniger düster. Silber erreichte im Januar 2026 ein nominales Allzeithoch von rund 121 Dollar je Unze. Das Silver Institute verzeichnet fünf aufeinanderfolgende Jahre mit globalem Angebotsdefizit — ein sechstes wird für 2026 erwartet. Diese strukturelle Knappheit stützt Silberproduzenten grundsätzlich.

Am 22. April stabilisierte sich der Markt etwas. Spot-Silber stieg um 2% auf knapp 78 Dollar, nachdem Berichte über eine Waffenstillstandsverlängerung die Risikobereitschaft leicht erhöhten.

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Entscheidend wird der Quartalsbericht im Mai. Dann liefert Hecla aktualisierte Produktionszahlen und möglicherweise eine Revision der Jahresziele — in einem Silbermarkt, der weiterhin von Makrofaktoren dominiert wird.

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