Handelsbanken, Aktie

Handelsbanken Aktie: Steuersegen in Stockholm

02.04.2026 - 07:47:33 | boerse-global.de

Handelsbanken profitiert von einer Steuerrückerstattung in Milliardenhöhe und hebt Zinsen an. Analysten bleiben jedoch wegen Risiken im Immobiliensektor vorsichtig.

Handelsbanken Aktie: Steuersegen in Stockholm - Foto: über boerse-global.de

Handelsbanken blickt auf ein ereignisreiches erstes Quartal 2026. Eine außerordentliche Umsatzsteuerrückerstattung in Milliardenhöhe sorgt für einen unerwarteten Geldregen, während das Institut gleichzeitig an der Zinsschraube dreht. Allerdings bleiben Marktbeobachter angesichts der Risiken im Immobiliensektor vorsichtig gestimmt.

Einmaleffekt beflügelt das Ergebnis

Der schwedische Finanzkonzern verbucht im kommenden Quartalsbericht einen signifikanten Sondereffekt. Durch eine Neukalkulation der Umsatzsteuer für den Zeitraum von 2020 bis 2025 erhält die Bank eine Rückerstattung in Höhe von 1,1 Milliarden SEK (Schwedische Kronen). Dieser Betrag wird im ersten Quartal als sonstiger Ertrag ausgewiesen und dürfte die Bilanz kurzfristig deutlich aufbessern.

Parallel zu diesem steuerlichen Windfall passt Handelsbanken seine Konditionen im Privatkundengeschäft an. Seit dem 31. März gelten neue Zinssätze: Sowohl der variable Zinssatz für dreimonatige Hypotheken als auch die Zinsen für Einlagenkonten stiegen um jeweils 0,15 Prozentpunkte. Der Referenzzins für Hypotheken liegt damit nun bei 3,99 Prozent. Die Bank begründet diesen Schritt mit dem aktuellen Wettbewerbsumfeld und den veränderten Marktbedingungen in Schweden.

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Analysten bleiben zurückhaltend

Trotz der positiven Impulse durch die Steuerrückerstattung zeigen sich namhafte Investmentbanken skeptisch, was das langfristige Kurspotenzial betrifft. Analysten verweisen auf die anhaltenden Risiken im Bereich der Gewerbeimmobilien, die das Kreditportfolio belasten könnten. In den vergangenen Tagen wurden mehrere Kursziele nach unten korrigiert:

  • Goldman Sachs: Kursziel 126 SEK (Einstufung: Sell)
  • SB1 Markets: Kursziel 130 SEK (Einstufung: Neutral)

Obwohl die Aktie mit einem gestrigen Schlusskurs von 11,56 Euro noch rund 17 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, konnte sie sich zuletzt leicht von ihren Jahrestiefs absetzen.

Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die Veröffentlichung der vollständigen Quartalszahlen. Dabei wird entscheidend sein, wie nachhaltig die Zinsanpassungen die Ertragskraft stützen können und ob der steuerliche Einmaleffekt das Aufwand-Ertrag-Verhältnis, das Ende 2025 bei 41,5 Prozent lag, dauerhaft verbessern kann.

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