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Guns N' Roses 2026: Kommt jetzt die letzte große Tour?

14.02.2026 - 10:59:57

Guns N' Roses sorgen wieder für Hype. Mögliche Tour, Setlist-Überraschungen und Fan-Gerüchte – was deutsche Fans jetzt wissen müssen.

Kaum eine Rockband triggert in Deutschland so viele Emotionen wie Guns N' Roses. Jede kleine Änderung auf der offiziellen Tour-Seite, jedes Interview-Schnipsel mit Axl oder Slash – und schon explodieren Reddit-Threads, Insta-Kommentare und TikTok-For-You-Pages. Viele Fans sind sicher: 2026 wird ein entscheidendes Jahr, vielleicht die letzte Chance, die Legenden noch einmal in richtig großer Stadion-Form zu sehen.

Zur offiziellen Guns-N'-Roses-Tourübersicht

Auch wenn die Band sich mit harten Fakten zurückhält, deutet gerade vieles darauf hin, dass Europa – und damit auch Deutschland – wieder ganz oben auf der Liste steht. In Fanforen kursieren bereits angebliche Routing-Pläne mit Berlin, München, Hamburg und Köln. Dazu kommen Aussagen aus jüngeren Interviews, in denen die Band ziemlich deutlich macht: Ganz fertig sind sie mit der großen Bühne noch lange nicht.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Wenn man die jüngsten Entwicklungen rund um Guns N' Roses zusammensetzt, ergibt sich ein ziemlich klares Bild – auch ohne offizielle Pressemitteilung mit allen Daten. In den letzten Monaten haben mehrere internationale Musikmedien berichtet, dass die Band intern an weiteren Live-Plänen arbeitet. Dabei tauchen immer wieder zwei Stichworte auf: Europa und Stadien.

Spannend für deutsche Fans: Brancheninsider, die normalerweise eher bei Metal- und Hardrock-Festivals gut informiert sind, spekulieren über Absprachen mit europäischen Veranstaltern für den Zeitraum späte Frühjahr/Sommer 2026. In Interviews wurde von Bandseite betont, dass man die "Energie der großen Shows" liebe und gerade in Europa eine extrem treue Fanbase spüre. Genau diese Aussagen heizen aktuell die Gerüchte an, dass Deutschland – wegen der starken Ticketverkäufe vergangener Tourneen – wieder mit mehreren Stopps berücksichtigt werden könnte.

In Fan-Communities fallen immer wieder mögliche Venues wie das Berliner Olympiastadion, die Münchner Allianz Arena oder große Open-Airs in Mönchengladbach und Hamburg. Offiziell bestätigt ist davon Stand jetzt zwar nichts, aber auffällig ist, dass einige deutsche Locations im typischen GNR-Zeitraum bereits geblockt wirken: Bei ersten Veranstalter-Leaks tauchen Formulierungen wie "internationaler Rock-Act" mit Altersbeschränkung und erwarteten Laufzeiten von deutlich über zwei Stunden auf – ein Muster, das ziemlich gut zu den Mega-Sets von Guns N' Roses passt.

Dazu kommt die Spekulation um neue oder zumindest überarbeitete Studio-Tracks. In Interviews der letzten Zeit wurde angedeutet, dass Material aus der Chinese Democracy-Ära überarbeitet wurde und nun in einer Form vorliegt, die besser zum aktuellen Line-Up passt. Für Europa-Konzerte 2026 wird daher gemunkelt, dass die Band nicht nur auf Nostalgie setzt, sondern frische oder neu arrangierte Songs in die Show einbauen will – ein Punkt, der vor allem jüngere Fans reizt, die GNR nicht nur als Retro-Act sehen.

Für deutsche Fans hängen an diesen Gerüchten gleich mehrere Konsequenzen:

  • Ticketpreise: Nach den Preissprüngen der letzten Jahre rechnen viele mit Top-Tier-Preisen im oberen Segment. In Foren kursieren Schätzungen von 120–180 Euro für reguläre Sitzplätze und 200+ Euro für Front-of-Stage-Bereiche.
  • Ticketverfügbarkeit: Bei der letzten großen Stadionrunde waren deutsche Daten extrem schnell im Fanclub- und Presale weg. Wer diesmal nicht früh dran ist, dürfte vor allem in den großen Städten Probleme bekommen.
  • Setlist-Erwartung: Gerade in Deutschland gilt: Ohne "November Rain" und "Knockin' On Heaven's Door" sind Social-Media-Kommentare gnadenlos. Die Band weiß das – und baut ihre Shows traditionell so, dass die Klassiker gesetzt bleiben.

Auch interessant: Immer mehr deutsche TikTok-Creator:innen nutzen GNR-Songs für Rock- und Y2K-Content. Das bringt eine völlig neue Generation an die Band heran – was wiederum den Druck für weitere Europa-Gigs erhöht. Wer heute 20 ist, war für die legendären frühen 90er-Touren noch gar nicht geboren, will die Band aber trotzdem einmal in voller Stadion-Breite erleben.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer in den letzten Jahren Setlists von Guns N' Roses verfolgt hat, weiß: Die Band spielt meist deutlich über zweieinhalb Stunden, teilweise sogar an der Drei-Stunden-Marke. Das ist kein Standard-Rockkonzert, das ist ein Marathon – und genau das lieben die Fans. Typischerweise sind um die 25 bis 30 Songs drin, wobei sich Klassiker und Deep Cuts abwechseln.

Regelmäßig dabei waren zuletzt:

  • Welcome to the Jungle – meist relativ früh im Set, um das Stadion direkt in den Ausnahmezustand zu bringen.
  • Sweet Child O' Mine – ein Fixpunkt gegen Ende der Show; wenn dieses Riff einsetzt, drehen auch die letzten Sitzreihen durch.
  • Paradise City – fast immer der große Abschluss, inklusive Pyro, Konfetti und kollektiven Singalong-Momenten.
  • November Rain – die große Balladen-Eskalation mit Piano, Soli und Handylicht-Meer.
  • Knockin' On Heaven's Door (Dylan-Cover) – ein Highlight zum Mitsingen, das gerne auch mal mit verlängerten Jam-Parts daherkommt.

Dazu kommen Fan-Favoriten wie Nightrain, Mr. Brownstone, You Could Be Mine, Civil War oder Estranged. In den letzten Tourjahren hat die Band immer wieder mit einzelnen Überraschungen gespielt, zum Beispiel Rolling-Stones- oder AC/DC-Covern. Diese Momente sind auf TikTok besonders viral gegangen, weil sie zeigen, dass die Band nicht einfach starr ihr Programm abspult, sondern Bock auf spontane Energie hat.

Atmosphärisch darfst du dir eine Show vorstellen, die permanent zwischen roher Härte und fast schon übergroßem Pathos hin- und herwechselt. Slash steht mit seiner Les Paul wie eine Statue im Licht, während Axl in typischer Manier über die Bühne sprintet, sein ikonisches Tanz-Shuffle auspackt und die wechselnden Outfits präsentiert. Die Produktion fährt üppige LED-Wände, dichtes Lichtdesign und gezielt eingesetzte Pyro. Anders als bei modernen Popshows wirkt aber vieles noch angenehm "handgemacht": echte Band, echte Fehler, echte Lautstärke.

Setlist-Analysen der letzten Tourphasen zeigen auch, dass die Band je nach Land kleine Anpassungen macht. In Europa – und speziell in Deutschland – wurden Stücke wie Patience oder Don't Cry überdurchschnittlich häufig gespielt, was zu der Theorie führt, dass man hier bewusst auf die emotionaleren Stücke setzt. Gerade diese Songs sorgen für Clips, die auf Reels und TikTok viral gehen, weil Fans heulen, schreien, mitgrölen – und genau diese Emotion macht dann Lust auf Tickets bei allen, die noch zögern.

Spannend wird, ob 2026 neue oder überarbeitete Songs in den Set-Kern gelangen. Immer wieder fällt in internationalen Reviews auf, dass die Band es schafft, auch weniger bekannte Nummern in die Show zu integrieren, ohne dass die Stimmung kippt. Das liegt auch an der Dramaturgie: Die richtig harten Banger wie It's So Easy oder Rocket Queen kommen gerne direkt nach ruhigeren Momenten, damit die Kurve nie zu lange abflacht.

Wer zum ersten Mal auf ein Guns-N'-Roses-Konzert geht, sollte sich darauf einstellen, wirklich bis zum Ende zu bleiben. Anders als bei vielen Pop- oder Rap-Acts werden die größten Hits nicht auf die ersten 60 Minuten verteilt, sondern bewusst gestreckt. Gerade November Rain und Paradise City kommen häufig sehr spät – so spät, dass regelmäßig Leute in Fanforen berichten, sie hätten fast die letzte Bahn verpasst, weil sie unbedingt noch den finalen Chorus mitnehmen wollten.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Kaum eine Rockband erzeugt so viele Spekulationen wie Guns N' Roses. Auf Reddit, in deutschen Facebook-Fangruppen und in TikTok-Kommentaren drehen sich die Diskussionen aktuell um drei große Themen: mögliche letzte große Welttour, neue Studio-Musik und Ticketpreise.

Ein beliebter Reddit-Thread dreht sich um die Frage, ob 2026 nicht eine Art "Farewell-Light" werden könnte. Die These: Die Band wird nicht offiziell das Ende verkünden, aber deutlich weniger große Runden drehen, sobald das aktuelle Line-Up älter wird und die körperliche Belastung der Marathonshows schwieriger zu stemmen ist. Viele Nutzer:innen argumentieren mit der Dauer einzelner Gigs und Axls Stimmentwicklung: Ja, er klingt anders als zu Appetite for Destruction-Zeiten, aber viele finden, dass er sich in den letzten Jahren wieder stabilisiert hat – was ein starkes Argument für eine konzentrierte, große Tourphase ist, bevor das Level nicht mehr zu halten ist.

TikTok spielt eine eigene Rolle in der Gerüchteküche. Dort kursieren Clips, in denen User angebliche "Leak-Mails" von Ticketanbietern zeigen – oft unscharf, manchmal offensichtlich Fake, aber trotzdem mit Reichweite im sechsstelligen Bereich. Besonders häufig werden Videos geteilt, in denen behauptet wird, dass Berlin und München bereits fix seien und nur noch auf das richtige Announcement-Fenster warten. Ein Teil der Community bleibt skeptisch, andere beginnen schon, Geld zur Seite zu legen.

Ein weiterer Zündstoff ist das leidige Thema Ticketpreise. Nach den Erfahrungen der letzten großen Tourrunden erwarten viele, dass VIP-Pakete und Early-Entry-Optionen deutlich anziehen. In deutschen Diskussionen tauchen immer wieder Vergleiche mit Metallica oder AC/DC auf: Wenn diese Acts 200+ Euro für Top-Sitze abrufen, wird Guns N' Roses kaum günstiger sein, vor allem nicht in den Ballungsräumen. Gleichzeitig gibt es Hoffnung, dass in Osteuropa und vielleicht auch in kleineren Märkten etwas humanere Preise auftauchen – was einige Hardcore-Fans über grenznahe Shows nachdenken lässt.

Für zusätzliche Spekulation sorgen einzelne Zitate aus Interviews, in denen von "neuen Ideen" und "Material, das wir noch nicht auf Tour getestet haben" gesprochen wird. Reddit diskutiert hitzig, ob das unreleaste Songs sein könnten oder eher überarbeitete Versionen von Tracks, die bisher nur Hardcore-Fans kennen. Manche Fans hoffen auf eine Art Mini-EP, die parallel zur Tour erscheint und dann prominent in der Setlist platziert wird – so wie es andere große Acts nutzen, um TikTok- und Streaming-Hype mit der Livewelt zu verbinden.

Und dann wäre da noch der Nostalgie-Faktor. Immer mehr deutsche Creator:innen posten "Mein Vater nimmt mich mit zu Guns N' Roses"-Videos: Clips, in denen Kids im GNR-Shirt die Plattensammlung der Eltern zeigen und erklären, wie wichtig es ihnen ist, die Band zumindest einmal live zu sehen. In den Kommentaren schreiben dann 30- bis 40-Jährige, dass sie diesmal ihre eigenen Eltern mitnehmen – ein Drei-Generationen-Effekt, den man heute nur noch bei sehr wenigen Rockbands sieht. Genau diese emotionale Aufladung macht die Gerüchte um neue Deutschland-Dates noch intensiver: Für viele geht es nicht nur um ein Konzert, sondern um ein einmaliges Familien- oder Freundschaftserlebnis.

Neben all der Euphorie gibt es aber auch kritischere Stimmen. Einige Fans diskutieren, ob GNR nicht kleinere, fokussiertere Shows spielen sollten, statt immer nur die maximale Stadiongröße anzustreben. Sie argumentieren, dass der Sound in Arenen und auf Festivals oft differenzierter rüberkommt und dass die Ticketpreise gleichzeitig fairer verteilt werden könnten. Andere halten dagegen: Die große Stadion-Inszenierung gehört mittlerweile zur DNA der Band – und ohne dieses XXL-Gefühl wäre es einfach nicht dasselbe.

Alle Daten auf einen Blick

Offiziell bestätigte, detaillierte Deutschland-Daten für 2026 stehen zum Zeitpunkt dieses Artikels zwar noch aus, aber anhand vergangener Tourneen und typischer Routing-Logik lassen sich Tendenzen ableiten. Die folgende Tabelle fasst relevante Punkte zusammen – von ehemaligen Deutschland-Terminen bis zu möglichen Zeitfenstern, in denen neue Shows realistisch wären.

JahrStadt / LandLocationTypBesonderheit
2017Berlin, DeutschlandOlympiastadionStadion-ShowTeil der Reunion-Ära, Set über 3 Stunden
2018Leipzig, DeutschlandFestwieseOpen-AirGroßes Ostdeutschland-Date, starke Nachfrage
2018Berlin, DeutschlandOlympiastadionStadion-ShowRückkehr nach nur einem Jahr, nahezu ausverkauft
2022München, DeutschlandOlympiastadionStadion-ShowRe-Start nach Pandemie-Pause, massive Setlist
2022Hannover, DeutschlandHDI ArenaStadion-ShowNorddeutscher Stop, viele Fans aus Skandinavien
2026 (erwartet)Berlin, DeutschlandGroßes Stadion (tba)Stadion-ShowHohe Chance auf Routing-Stop laut Fan-Spekulation
2026 (erwartet)München, DeutschlandGroßes Stadion (tba)Stadion-ShowSüd-Deutschland-Fokus, gute Anbindung für Alpenregion
2026 (erwartet)Hamburg / NRWStadion / Arena (tba)Stadion- oder Festival-ShowMöglicher Nord- oder West-Germany-Stop
tbaEuropa gesamtdiverseEuropa-TourMehrere Länder, starkes Streaming-Publikum

Für alle, die auf konkrete Kaufinfos warten, gilt: Die offizielle Tourseite der Band ist die zuverlässigste Quelle. Dort tauchen neue Daten meist zuerst auf, bevor deutsche Ticketportale und Veranstalter mit ihren Ankündigungen nachziehen.

Häufige Fragen zu Guns N' Roses

Um dir den Überblick zu erleichtern und gleichzeitig ein paar Mythen aus dem Weg zu räumen, findest du hier ausführliche Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Guns N' Roses, Touren und die aktuelle Situation.

1. Kommen Guns N' Roses 2026 wirklich nach Deutschland?

Eine hundertprozentige Bestätigung gibt es zum jetzigen Stand noch nicht. Aber: Die Indizien sprechen klar dafür. Die Band hat Deutschland in den letzten Tourzyklen nie ausgelassen und hier regelmäßig starke Verkaufszahlen erzielt. Branchennahe Quellen sprechen von konkreten Europa-Planungen im Zeitraum Frühjahr/Sommer 2026, und Deutschland gehört traditionell zu den ersten Märkten, die gebucht werden. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltest du Tour-Newsletter und die Socials der Band im Auge behalten – dort droppen die Ankündigungen meist ohne lange Vorwarnung.

2. Wie teuer werden Tickets für Guns N' Roses in Deutschland voraussichtlich?

Niemand außerhalb der offiziellen Veranstalter und Ticketplattformen kennt aktuell die exakten Preise. Blickt man aber auf vergleichbare Großacts und vergangene GNR-Touren, deutet vieles darauf hin, dass reguläre Sitzplätze im Bereich um die 120 bis 180 Euro liegen könnten. Stehplätze im Innenraum, besonders Front-of-Stage- oder Early-Entry-Kategorien, dürften eher im Bereich 200 Euro und darüber landen. VIP-Packages (z.B. mit Merch-Bundle, früherem Einlass oder separaten Bereichen) können teils deutlich höher ausfallen. Besonders wichtig: In Deutschland unterscheiden sich Preise zwischen Städten, je nach Location, Steuer und Produktionskosten.

3. Was spielt die Band live – eher alte Klassiker oder neuere Songs?

Die Liveshows von Guns N' Roses sind stark klassikerzentriert. Songs wie Welcome to the Jungle, Sweet Child O' Mine, Paradise City, November Rain oder Nightrain sind de facto gesetzt und tauchen in fast jeder Setlist auf. Daneben baut die Band regelmäßig Stücke aus späteren Phasen ein, zum Beispiel aus Use Your Illusion oder Chinese Democracy. Je nach Tour-Phase wurden auch neuere, überarbeitete Versionen älterer Tracks integriert. Der Mix ist so angelegt, dass langjährige Fans auf ihre Kosten kommen, während jüngere Hörer:innen über Streaming und Social Media inzwischen ohnehin einen guten Teil des Katalogs kennen.

4. Lohnt sich ein Guns-N'-Roses-Konzert, wenn man "nur ein paar Songs" kennt?

Kurze Antwort: Ja, wenn du Rock liebst und mit langen Shows klarkommst. Die Band spielt ausführliche Sets, die nicht nur auf Nostalgie setzen, sondern auch durch die Performance leben – insbesondere durch Slashs Gitarrensoli und die Interaktion mit dem Publikum. Selbst wenn du am Anfang nur die großen Hits kennst, wirst du sehr wahrscheinlich mit einer längeren Playlist nach Hause gehen und die restlichen Stücke nachhören. Viele Konzerterfahrungsberichte auf Reddit und TikTok zeigen, dass genau das passiert: Leute gehen wegen "Sweet Child O' Mine" hin und kommen als Voll-Fans wieder raus.

5. Wie hat sich die Band live in den letzten Jahren verändert?

Die Reunion-Phase mit Slash und Duff hat die Dynamik der Shows deutlich verändert. Klanglich wirkt das Ganze wieder näher an der klassischen GNR-Ära, gleichzeitig hat die Band ihren Sound an moderne Produktionsstandards angepasst. Axls Stimme ist älter geworden, das merkt man – aber viele Fans betonen, dass er zuletzt deutlich konstanter und kontrollierter klang als noch in den frühen 2010ern. Die Bühnenproduktion ist größer, aber nicht steril: Du bekommst große LED-Screens, Lichtshows und Effekte, ohne dass die Band hinter Technik verschwindet. Viele sehen die aktuellen Live-Phasen als gelungenen Kompromiss aus Alterssouveränität und alter Wildheit.

6. Wie früh sollte man am Stadion sein – und was sollte man mitbringen?

Wenn du auf gute Sicht und entspanntes Reinkommen Wert legst, lohnt es sich, mindestens 60–90 Minuten vor Einlassbeginn am Stadion zu sein. Hardcore-Fans für den Front-of-Stage-Bereich stehen nicht selten schon am Vormittag an, vor allem in Großstädten. In Sachen Ausrüstung gilt: Bequeme Schuhe sind Pflicht, da du mehrere Stunden stehst. Eine leichte Jacke oder ein Hoodie schadet nie – selbst im Sommer können Abende in großen Stadien schnell frisch werden. Ohropax sind für empfindliche Ohren sinnvoll, denn Guns N' Roses fahren live ordentlich Lautstärke. Powerbank, Handy (für Tickets und Clips) und etwas Bargeld für Merch oder Getränke runden das Setup ab. Check auf jeden Fall vorher die Sicherheitsregeln der Location: Große Rucksäcke, Glasflaschen oder Selfiesticks sind in vielen Stadien tabu.

7. Werden Konzerte von Guns N' Roses in Deutschland gestreamt oder später offiziell veröffentlicht?

Ein flächendeckendes, offizielles Livestream-Konzept wie bei manchen Popacts gibt es bislang nicht. Einzelne Shows wurden in der Vergangenheit für TV- oder Blu-ray-Veröffentlichungen aufgezeichnet, aber das ist eher die Ausnahme. Inoffiziell landet natürlich eine Menge Material auf YouTube, TikTok und Instagram – vom wackeligen Handyclip bis zum erstaunlich gut gefilmten Fanvideo. Wenn du eine Show verpasst, kannst du dir dort zumindest einen Eindruck verschaffen, solltest aber im Hinterkopf behalten, dass der echte Sounddruck, die Stimmung im Stadion und das Gefühl der Livepräsenz nie komplett eingefangen werden. Wer es ernst meint, kommt um das echte Konzerterlebnis nicht herum – und genau das ist der Grund, warum die spekulierten 2026er-Daten so heiß erwartet werden.


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