Gruppentraining, Gehirn

Gruppentraining stärkt das Gehirn und schützt vor Demenz

28.01.2026 - 01:43:12

Forschungsergebnisse belegen, dass komplexe Bewegungen in der Gruppe die Neuroplastizität stärker fördern als reines Krafttraining und das Demenzrisiko senken können.

Komplexe Bewegungen in der Gruppe steigern die kognitive Leistung. Aktuelle Studien zeigen: Koordinative Übungen fördern die Neuroplastizität effektiver als reines Krafttraining.

Die Forschung differenziert zunehmend, welche Bewegung dem Gehirn am meisten nützt. Besonders Übungen, die Koordination, Rhythmusgefühl und soziale Interaktion erfordern, haben einen signifikanten Effekt. Sie stimulieren verschiedene Hirnareale gleichzeitig und fördern neue neuronale Verbindungen – entscheidend für geistige Flexibilität.

Anzeige

Fällt es Ihnen schwer, sich Namen oder Termine zu merken? Neuere Studien zeigen: gezielte Alltagsübungen stärken Gedächtnis und Konzentration messbar. Der kostenlose Report „Gehirntraining leicht gemacht“ liefert 7 wirksame Geheimnisse, 11 alltagstaugliche Übungen und einen kurzen Selbsttest, mit dem Sie Ihre kognitive Fitness einschätzen können. Mit praktischen Anleitungen für Zuhause und Gruppenformate – ideal zur Demenzvorbeugung. Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ sichern

Warum Koordination das Gehirn fordert

Koordinative Übungen zwingen das Gehirn zu komplexer Arbeit. Es muss eigene Bewegungen planen und sie auf die Handlungen anderer abstimmen. Neuropsychologische Studien zeigen: Dabei werden dieselben Hirnstrukturen aktiviert, die für Planung, Problemlösung und Arbeitsgedächtnis zuständig sind.

Der Schlüssel liegt im Neuigkeitsgrad. Während monotones Laufen schnell automatisiert wird, erfordern Sportarten wie Tanzen oder Tai-Chi ständige Anpassung. Dieser permanente Lernprozess regt die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren für Nervenzellen an.

Der soziale Booster-Effekt

Die Interaktion in der Gruppe stellt zusätzliche kognitive Anforderungen. Nonverbale Kommunikation und gemeinsame Ziele aktivieren das Gehirn weiter. Dieser soziale Aspekt reduziert nachweislich Stress – ein weiterer Pluspunkt für die Gehirngesundheit.

Für ältere Menschen ist der Effekt besonders wichtig. Er beugt sozialer Isolation vor, einem bekannten Risikofaktor für kognitiven Abbau. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Menschen über 65 deshalb explizit Gleichgewichts- und Koordinationsübungen.

Von Tanz bis zum Videospiel: Die Praxis

Die Anwendungsfelder sind vielfältig und entwickeln sich stetig:
* Tanzen hat sich in Studien als besonders wirksam erwiesen. Es kombiniert Rhythmus, Koordination und das Erlernen von Choreografien.
* Exergames, also bewegungsintensive Videospiele, fördern das Gehirn durch schnelle Reaktionen und strategisches Denken unter Druck.
* Selbst im Schulalltag zeigen kurze, koordinative Einheiten positive Effekte auf die Aufmerksamkeit der Schüler.

Ein Paradigmenwechsel in der Prävention

Die Erkenntnis markiert einen Wandel: weg vom Fokus auf reine Muskelkraft, hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der das Gehirn als Steuerungsorgan mittrainiert. Dieser Ansatz ist nicht nur für die Demenzprävention relevant, sondern auch in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall.

Großstudien wie die finnische FINGER-Studie belegen, dass ein multimodaler Ansatz – kombiniert mit gesunder Ernährung – das Demenzrisiko deutlich senken kann. Koordinative Gruppenübungen sind darin ein idealer Baustein.

Integration in den Alltag als Schlüssel

Die Zukunft wird zeigen, wie sich solche Angebote breiter verankern lassen – vom Schulalltag über Betriebe bis hin zu Senioreneinrichtungen. Die Digitalisierung könnte durch Online-Kurse neue Zugänge schaffen.

Experten betonen: Regelmäßigkeit ist entscheidend. Bereits kurze, aber konsequente Einheiten können positive Effekte haben. Die gezielte Förderung von Koordination und Sozialkontakt ist damit eine Investition in eine geistig fitte Gesellschaft.

Anzeige

PS: Mentale Fitness ab heute: Unser Gratis-PDF zeigt 7 einfache Geheimnisse und 11 Mini-Übungen, die sich leicht in Alltag, Schulstunden oder Gruppenprogramme integrieren lassen. Viele Übungen dauern nur 2–5 Minuten, Tipp #3 nur zwei Minuten – perfekt für kurze Pausen, Tanz- oder Exergame-Einheiten. Zusätzlich gibt es Ernährungstipps und einen Mini-Selbsttest zur Einschätzung des Demenzrisikos. Sofort-Download per E‑Mail. Gratis-PDF „Gehirntraining leicht gemacht“ jetzt anfordern

@ boerse-global.de