Greystar und Primus bauen 800 Mietwohnungen in Berlin
13.03.2026 - 03:21:31 | boerse-global.dePankows Wohnungsmarkt erlebt einen Schub durch zwei Großprojekte. Ein internationales Joint Venture plant hunderte neue Mietwohnungen, zeitgleich startet die letzte Bauetappe eines riesigen Konversionsgebiets. Diese Entwicklungen zeigen: Der Fokus liegt klar auf Nachhaltigkeit.
Großinvestition: 400 Millionen Euro für ökologische Mietwohnungen
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Der Immobilienspezialist Greystar und die Berliner Primus Immobilien AG weiten ihre Partnerschaft aus. Ihr neues Joint Venture will über 800 Mietwohnungen realisieren und investiert dafür rund 400 Millionen Euro. Die Wohnungen entstehen unter der Marke „Arrive“ in Pankow, Kreuzberg und Westend.
Alle Einheiten sollen den hohen Effizienzhaus-40-Standard erfüllen und das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erhalten. Branchenbeobachter sehen darin ein klares Signal: Institutionelle Investoren setzen zunehmend auf ökologisch zertifizierte Bestände, um stabile Renditen zu sichern.
Finale Phase für das Ludwig-Hoffmann-Quartier startet
Parallel dazu fällt in Berlin-Buch der Startschuss für die letzte Bauetappe. Ein aktualisierter städtebaulicher Vertrag ebnet den Weg für rund 450 neue Wohneinheiten auf dem Gelände des ehemaligen Klinikums. Das Projekt mischt Eigentumswohnungen, Mikroapartments und Servicewohnungen für Senioren.
Ein denkmalgeschütztes Gebäude wird saniert und um Wohn- und Gewerbeflächen erweitert. Die Berliner Sparkasse finanziert einen großen Teil des Vorhabens, bei dem der Entwickler Bonava 266 Wohnungen baut. Bis 2030 soll die Transformation des 28 Hektar großen Areals zum gemischten Stadtquartier abgeschlossen sein.
Strategische Zweiteilung: Miete versus Eigentum
Die Projekte verdeutlichen eine klare Marktstrategie. Während das Greystar-Primus-Joint Venture auf Mietwohnungen setzt, fokussieren sich andere Vorhaben auf Eigentum. Ein Beispiel ist „Thule48“ im Quartier „Immergrün“ an der Thulestraße.
Dort plant die UBM Development Deutschland AG 78 Eigentumswohnungen, die 2026 in Bau gehen sollen. Auch dieses Projekt erfüllt den KfW-40-Standard und setzt auf eine innovative Holzfassade. Experten betonen: Diese Trennung ist typisch für die aktuelle Berliner Marktentwicklung.
Neue Impulse für den Berliner Wohnungsbau
Die gebündelten Ankündigungen signalisieren eine Stabilisierung des Berliner Wohnungsbaus. Das Interesse institutioneller Investoren an deutschen Mietwohnungen wächst wieder. Joint Ventures gelten als strategisches Mittel, um die Nachfrage zu bedienen und neue Impulse zu setzen.
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Gleichzeitig sind hohe energetische Standards heute wirtschaftliche Grundvoraussetzung. Nur mit Zertifizierungen wie QNG oder KfW 40 lassen sich fördergünstige Kredite und steuerliche Vorteile realisieren. Diese machen Bauen bei hohen Kosten überhaupt erst möglich.
Die Weichenstellungen werden Pankows Stadtbild nachhaltig prägen. Mit den für dieses Jahr geplanten Baustarts zeichnet sich eine rege Bautätigkeit bis zum Ende des Jahrzehnts ab. Für den weiter wachsenden Bezirk sind die Projekte ein essenzieller Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarkts.
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