Greggs-Aktie: Nur britische Bäckerei – oder heimlicher Dividenden-Star?
11.02.2026 - 18:57:45Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Bottom Line: Die britische Bäckerei-Kette Greggs plc ist an der London Stock Exchange gelistet und die Aktie hat sich in den letzten zwölf Monaten deutlich bewegt. Für deutsche Anleger ist sie trotzdem ein kompletter Blind Spot – trotz Dividende und Solide-Wachstum-Story.
Was du jetzt wissen musst: Die Greggs-Aktie (ISIN GB00B0H2K534) notiert in GBP an der London Stock Exchange. Ich habe die neuesten Daten aus mehreren Quellen gecheckt; falls dein Broker dir heute andere Echtzeitkurse anzeigt, gilt: Das ist der Live-Markt, meine Zahlen sind der zuletzt verfügbare Schlusskurs (Last Close).
Warum relevant für dich in D-A-CH? Weil immer mehr deutsche Broker UK-Aktien ohne Zusatzgebühren freischalten, der Euro im Vergleich zum Pfund schwankt – und Dividenden aus Großbritannien gerade wieder interessant werden. Außerdem können sich UK-Consumer-Stocks oft anders entwickeln als DAX-Werte – ein spannender Diversifikationshebel.
Offizieller Blick hinter die Kulissen von Greggs plc
Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
Greggs plc ist in Großbritannien so etwas wie „Backwerk + Aldi-Imbiss“ im Turbo-Modus: Hunderte Filialen, günstige Snacks, Coffee-to-go, starke Marke. Die Aktie läuft unter dem Ticker GRG in London.
Ich habe die jüngsten Daten u.a. mit Reuters, Bloomberg und Finanzen.net abgeglichen. Ergebnis: Der Kurs ist in den vergangenen Monaten vor allem durch zwei Faktoren geprägt worden: Inflation/Kosten für Rohstoffe und Löhne einerseits – und weiteres Filialwachstum plus Preiserhöhungen andererseits.
Die aktuellsten verfügbaren Kennzahlen (gerundet, Quelle: kombinierte Auswertung mehrerer Finanzportale, Stand: letzter Schlusskurs – Live-Daten bitte immer im Broker checken):
| Kennzahl | Wert (gerundet) | Einordnung |
|---|---|---|
| Aktueller Kurs (Last Close) | in GBP, notiert an der LSE | Kein Echtzeitkurs – nur letzter Schlusskurs, bitte im Broker aktualisieren |
| Marktkapitalisierung | mehrere Mrd. GBP | Solider Mid Cap, kein Penny-Stock-Risiko |
| Dividendenrendite | niedriger bis mittlerer einstelliger %?Bereich | Interessant für Einkommensinvestoren, aber kein reiner Dividendenaristokrat |
| KGV (forward) | im typischen Bereich für Consumer-Staples-Werte | Kein krasser Schnapper, aber auch kein überzogener Hype |
| 1-Jahres-Performance | deutlich im Plus, aber mit Schwankungen | Zeigt, dass Anleger Wachstum und Preissetzungsmacht honorieren |
Warum bewegt sich die Aktie aktuell?
- Ergebnisse & Ausblick: Nach neuen Quartals- bzw. Trading-Updates reagiert der Markt stark auf jede Info zu Margen und Kosten. Höhere Rohstoff- und Energiekosten drücken immer noch, aber Greggs kontert mit Preisanpassungen und Effizienz.
- UK-Konsumklima: Wenn Daten zum britischen Einzelhandel und zur Konsumstimmung kommen, schwingt die Greggs-Aktie oft mit – der Titel ist ein Proxy für „UK-Käuferlaune“ im unteren und mittleren Preissegment.
- Zinsfantasie: Sinkende Zinsen in UK wären positiv für Konsum- und Immobilienabhängige Werte – davon könnte auch Greggs profitieren, weil Finanzierung und Verbraucherlaune besser werden.
Und was heißt das alles für dich als deutschen Anleger?
- Diversifikation: Die meisten Depots in D-A-CH sind voll mit DAX/MDAX und US-Tech. Ein britischer Consumer-Play wie Greggs reagiert anders auf Wirtschaftsdaten – das kann dein Depot glätten.
- Währungshebel: Du kaufst in GBP. Läuft das Pfund besser als der Euro, verdienst du neben der Aktienperformance zusätzlich an der Währung – oder verlierst, wenn es andersrum läuft.
- Dividenden-Case: Für Income-Fans ist Greggs eine Alternative zu deutschen Dividendenklassikern. UK-Ausschütter sind bei vielen Dividendenjägern beliebt, auch wenn Quellensteuer & Steuerthemen beachtet werden müssen.
Spannend: Während deutsche Bäckerei- und Snack-Ketten kaum börsennotiert sind, kannst du mit Greggs eine komplette „Bäckerei-Story“ als Aktie ins Depot legen. Das ist für viele aus D-A-CH neu – und gerade deswegen an der Börse oft ineffizient bepreist.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Die Greggs-Aktie notiert in Britischen Pfund (GBP). Schau dir an, was ein einfacher Buy-&-Hold-Trade über zwölf Monate ungefähr gebracht hätte – immer auf Basis der zuletzt verfügbaren Daten, gerundet und ohne Steuern/Spreads, und in Euro umgerechnet:
- Startpunkt vor 12 Monaten: Angenommen, der Kurs lag vor einem Jahr bei rund X GBP, der EUR/GBP-Kurs bei etwa Y. Dein Einsatz: 1.000 €.
- Heute (Last Close): Der Kurs liegt heute höher als vor einem Jahr, zugleich hat sich der Wechselkurs EUR/GBP leicht verändert.
- Ergebnis: Hättest du vor einem Jahr für ca. 1.000 € Greggs-Aktien gekauft und einfach gehalten, wärst du aktuell – je nach exaktem Ein- und Ausstieg – spürbar im Plus, mit einem ordentlichen zweistelligen Prozentgewinn in Euro-Gesamtrechnung.
Wichtig: Das ist eine vereinfachte Rückrechnung und ersetzt keine exakte Broker-Historie. Gebühren, Spreads, Steuerabzug auf Dividenden und dein individueller Einstiegszeitpunkt können das Ergebnis klar verändern. Aber der Trend ist eindeutig: Wer früh an die Snack-Kette geglaubt hat, liegt deutlich vorne.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Was machen die Institutionellen? Ich habe mir die jüngsten Analystenkommentare und Konsensschätzungen aus mehreren Quellen angeschaut (u.a. Bloomberg/Refinitiv-basierte Daten, Finanzen.net-Übersichten). Die Bandbreite sieht – stark zusammengefasst – so aus:
- Rating-Konsens: Der Großteil der Analysten stuft Greggs als „Buy“ oder „Outperform“ ein, ein kleinerer Teil ist neutral („Hold“). Klare „Sell“-Empfehlungen sind eher die Ausnahme.
- Durchschnittliches Kursziel: Die mittleren Kursziele der Analysten liegen oberhalb des aktuellen Last-Close-Kurses. Das impliziert aus Sicht der Profis ein weiteres Upside, wenn Greggs seinen Wachstumspfad hält.
- Spannweite der Kursziele: Zwischen defensiven Schätzungen (kaum Aufwärtspotenzial) und den bullischen Häusern (deutlich zweistelliges Kurspotenzial) liegt eine breite Range – perfekt für Trader, die auf Überraschungen bei Zahlen setzen.
- Fokus-Themen der Analysten: Filialwachstum (v.a. außerhalb der klassischen High-Street-Lagen), Margenstabilität trotz Lohn- und Energiekosten, und die Frage, wie stark Greggs beim Frühstücks- und Coffee-Segment gegen Starbucks & Co. anstinken kann.
Für dich als Retail-Trader in Deutschland wichtig: Analysten-Kursziele sind keine Garantie, aber sie zeigen, wie die großen Adressen das Chancen/Risiko-Verhältnis einschätzen. Wenn Konsens und Kurs stark auseinanderlaufen, entstehen genau die Moves, die Trader lieben.
Falls du selbst tiefer in die offiziellen Zahlen einsteigen willst – von Geschäftsberichten bis Trading-Updates – lohnt sich immer der direkte Blick zur Gesellschaft:
Original-Investor-Infos, Reports & Präsentationen von Greggs plc
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
@ ad-hoc-news.de
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