Google Sheets erhält KI-Prognose-Tool – Bürosoftware-Markt im Umbruch
18.02.2026 - 01:40:12Google stellt Microsoft mit einer neuen KI-gesteuerten Prognosefunktion für Tabellenkalkulationen direkt in den Schatten. Die Integration von BigQuery ML und dem TimesFM-Modell macht komplexe Datenprojektionen nun für jeden Nutzer zugänglich.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18. Februar 2026
Kategorie: Digitale Produktivität
Der Kampf um die Vorherrschaft im Bürosoftware-Markt hat eine neue Dimension erreicht. Am 17. Februar 2026 kündigte Google eine KI-gesteuerte Prognosefunktion für Google Sheets an. Nutzer können damit direkt in ihrer Tabellenkalkulation komplexe Vorhersagen für Umsätze oder Bedarf erstellen – eine Aufgabe, die bisher spezielle Datenanalyse-Software erforderte. Dieser Schachzug unterstreicht den Trend: Künstliche Intelligenz ist kein Spielerei mehr, sondern wird zum Kern moderner Arbeitsabläufe. Während sich Giganten wie Google und Microsoft ein technologisches Duell liefern, setzen Open-Source-Alternativen wie LibreOffice auf Stabilität und Datenschutz. Für Nutzer bedeutet das mehr Auswahl und leistungsfähigere Tools denn je.
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Googles KI-Offensive: Von Prognosen bis Meeting-Zusammenfassungen
Die neue Prognosefunktion markiert einen strategischen Coup. Sie baut auf Connected Sheets auf und nutzt das hauseigene TimesFM-Modell. Die Botschaft ist klar: Hochkomplexe Datenwissenschaft soll für alle verfügbar werden. Diese Ankündigung ist nur der jüngste Schritt in einer ganzen Reihe von KI-Updates für Google Workspace im Februar.
Bereits zuvor erweiterte Google den Zugang zu fortgeschrittenen KI-Funktionen wie der Gemini-App über ein neues Add-on. In Google Docs generiert Gemini nun Audio-Zusammenfassungen langer Dokumente. Und in Google Meet fasst die KI Besprechungen in Echtzeit zusammen, inklusive Aufgaben und Entscheidungen. Google baut so ein tief integriertes, intelligentes Ökosystem auf, das direkt mit Microsofts Copilot in Office 365 konkurriert.
LibreOffice setzt auf das Wesentliche: Stabilität statt KI-Hype
Während die kommerziellen Anbieter auf KI setzen, verfolgt die Open-Source-Community einen anderen Ansatz. Anfang Februar veröffentlichte The Document Foundation LibreOffice 26.2. Das Update konzentriert sich auf Performance, Stabilität und eine noch bessere Kompatibilität mit Microsoft-Office-Dateien.
Praktische Verbesserungen stehen im Vordergrund: große Dokumente laden schneller, Grafiken in Präsentationen werden besser dargestellt. Die Textverarbeitung Writer kommt mit verbesserten schwebenden Tabellen daher, die Tabellenkalkulation Calc mit einer natürlichen Sortierfunktion. Damit festigt LibreOffice seine Nische als zuverlässige Suite für Nutzer, die Wert auf Kontrolle, Privatsphäre und ein Abonnement-freies Modell legen – eine beliebte Wahl für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Vielfalt statt Monokultur: Die lebendige Alternativen-Landschaft
Der Markt für Bürosoftware ist heute vielfältiger denn je. Neben den großen Playern haben sich spezialisierte Anbieter etabliert:
- ONLYOFFICE punktet mit starken Kollaborationsfunktionen und hoher MS-Office-Kompatibilität. Für den 24. Februar kündigte das Unternehmen Version 9.3 an, die unter anderem verbesserte PDF-Bearbeitung bringen soll.
- WPS Office bleibt mit einer vertrauten Benutzeroberfläche eine populäre Wahl für Umsteiger und bietet nahtlose Funktionen über alle Plattformen hinweg.
- Zoho Workplace baut ein geschlossenes Ökosystem aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, E-Mail und Meeting-Tools unter einem Dach aus.
Die Palette reicht von cloud-basierten Kollaborationsplattformen bis zu leistungsstarken, kostenlosen Desktop-Anwendungen. Für jeden Workflow und jedes Budget gibt es heute eine passende Lösung.
Analyse: Intelligenz wird zum neuen Schlachtfeld
Die jüngsten Updates zeigen: Der Wettbewerb dreht sich nicht mehr nur um Funktionen, sondern um intelligente Workflow-Automatisierung. Googles Strategie, leistungsfähige Modelle wie Gemini direkt in Alltagstools zu integrieren, setzt Microsoft unter Innovationsdruck. Gleichzeitig beweist die Open-Source-Bewegung mit LibreOffice, dass Datensouveränität und Freiheit von Abos für viele Nutzer einen ebenso hohen Wert darstellen.
Die Zukunft verspricht eine weitere Beschleunigung dieses Wettrennens. Mit der Veröffentlichung von ONLYOFFICE Docs 9.3 kommt bereits nächste Woche der nächste Konkurrent mit neuen PDF-Funktionen. Nutzer profitieren von dieser gesunden Konkurrenz: Sie können heute aus einer breiten Palette leistungsfähiger Tools wählen, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind – ob KI-getrieben und cloud-nativ oder privat, desktop-basiert und kostenfrei.
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