Google, Play-Dienste

Google Play-Dienste: Neues Update bringt mehr Sicherheit

16.01.2026 - 11:29:12

Googles neues Sicherheits-Update für Android verbessert den Schutz vor Phishing und ermöglicht erstmals eine geräteübergreifende Übersicht über Wallet-Transaktionen.

Google startet ein massives Sicherheits-Update für Android. Die neue Version 26.01 der Play-Dienste verbessert den Kontenschutz und macht mobile Zahlungen transparenter.

Das Update, dessen Verteilung diese Woche begann, setzt auf zwei Schwerpunkte: eine überarbeitete Sicherheitsarchitektur für Google-Konten und erweiterte Funktionen für die Google Wallet. Damit reagiert der Konzern auf wachsende Bedrohungen wie Phishing und Betrug.

Advanced Protection wird nutzerfreundlicher

Im Zentrum steht eine deutliche Aufwertung des Advanced Protection Program. Dieses Hochsicherheitsprogramm für gefährdete Nutzer wie Journalisten rückt nun stärker in den Fokus aller Sicherheitsbewussten. Die neuen Benachrichtigungsmechanismen informieren Nutzer klarer und mit konkreten Handlungsanweisungen über verdächtige Kontoaktivitäten.

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Zugleich hat Google die API für die Kontenauswahl aktualisiert. Entwickler können die “Mit Google anmelden”-Funktion nun nahtloser integrieren. Sicherheitsexperten sehen darin einen wichtigen Schritt gegen Phishing-Angriffe, da die Authentifizierung tiefer im System verankert ist.

Wallet: Transaktionen endlich geräteübergreifend sichtbar

Ein lange gefordertes Feature wird jetzt Realität: Nutzer können ihre Zahlungen erstmals geräteübergreifend im Blick behalten. Transaktionen, die mit virtuellen Karten auf der Smartwatch oder dem Tablet getätigt wurden, lassen sich nun zentral in der Wallet-App auf dem Haupt-Smartphone nachverfolgen.

  • Betrugsprävention: Die nahezu Echtzeit-Übersicht gibt Nutzern die Kontrolle zurück und ermöglicht schnelles Handeln bei unbefugten Abbuchungen.
  • Tiefere Integration: Virtuelle Kartennummern, die echte Daten bei Online-Käufen maskieren, sind nun besser in die Autofill-Dienste eingebunden. Das erhöht Sicherheit und Stabilität.

Elternaufsicht und Systemstabilität

Das Update schließt auch die Überarbeitung der Elternaufsicht (Parental Supervision) ab. Die neuen Einrichtungs-Assistenten sollen Fehler bei der Konfiguration von Kinderkonten minimieren. Das verhindert, dass Kinder durch unvollständige Einstellungen Zugriff auf ungeeignete Inhalte erhalten.

Im Hintergrund sorten zudem aktualisierte System-Management-Dienste für mehr Stabilität. Verbesserte Bibliotheken für Kontext- und Standortdaten wirken sich positiv auf die Akkulaufzeit und die Genauigkeit von Funktionen wie “Mein Gerät suchen” aus.

Vorbereitung auf die KI-Zukunft

Das Update ist Teil einer größeren Strategie. Nach dem optischen Redesign der Android-Einstellungen im letzten Jahr folgt nun die funktionale Unterfütterung. Die Zentralisierung der Konten- und Wallet-Daten legt den Grundstein für kommende KI-Funktionen.

Diese könnten in Zukunft lokal auf dem Gerät Anomalien erkennen – eine Voraussetzung für erwartete Sicherheitsfeatures in Android 17. Durch die Auslieferung über die Play-Dienste profitieren auch Nutzer älterer Android-Versionen von den neuen Standards.

Der Rollout erfolgt etappenweise und soll bis Ende Januar abgeschlossen sein. Nutzer können den Update-Status manuell in den Einstellungen unter “Sicherheit & Datenschutz” > “Google Play-Systemupdate” prüfen.

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