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Google Pixel 10a: Früher Start, alter Chip, neuer Preis

15.01.2026 - 19:13:12

Googles kommendes Mittelklasse-Smartphone setzt auf bewährte Hardware und einen aggressiven Preis, bricht aber mit der Tradition des neuesten Prozessors. Der Marktstart wird auf Februar 2026 vorgezogen.

Googles kommendes Mittelklasse-Smartphone setzt auf bewährte Hardware und einen aggressiven Preis – und bricht dabei mit einer wichtigen Tradition. Ein umfassender Leak offenbart die Strategie.

Das Pixel 10a soll bereits Mitte Februar 2026 auf den Markt kommen, deutlich früher als seine Vorgänger. Noch überraschender: Es könnte zum Start günstiger sein als das Pixel 9a. Die Kehrseite der Medaille sind minimale Hardware-Upgrades und der Verzicht auf den neuesten Google-Prozessor. Diese Enthüllungen zeichnen das Bild einer taktischen Neuausrichtung im hart umkämpften Mittelklasse-Segment.

Ein fast identischer Zwilling

Die durchgesickerten Bilder und Daten zeigen ein Smartphone, das wie ein Klon seines Vorgängers wirkt. Das Design des Pixel 9a wird offenbar bis ins Detail übernommen, inklusive der Abmessungen von 153,9 x 72,9 x 9 Millimetern. Auch beim Display setzt Google auf Kontinuität: Ein 6,3-Zoll-FHD+-AMOLED-Panel mit 120 Hz bleibt Standard.

Die Kameraausstattung scheint sich ebenfalls nicht zu verändern. Auf der Rückseite sollen erneut eine 48-Megapixel-Hauptkamera und ein 13-Megapixel-Ultraweitwinkel-Sensor verbaut werden. Die Frontkamera für Selfies bleibt bei 13 Megapixeln. Selbst der Akku soll mit 5.100 mAh unverändert groß ausfallen. Ein Déjà-vu in Reinform.

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Der Bruch mit der Tradition: Kein neuester Prozessor

Die größte Überraschung betrifft das Herzstück des Geräts. Bisher stattet Google seine „a“-Modelle stets mit dem aktuellen Flaggschiff-Chip aus. Beim Pixel 10a soll damit Schluss sein. Statt des neuen Tensor G5 aus den Premium-Pixel-10-Modellen kommt eine optimierte Version des Tensor G4 zum Einsatz – der gleiche Prozessor, der bereits die Pixel-9-Serie von 2024 antrieb.

Was steckt hinter diesem strategischen Schwenk? Branchenkenner vermuten zwei Gründe: Kostensenkung für einen aggressiveren Preis und eine klarere Abgrenzung zu den teureren Flaggschiffen. Für Nutzer bedeutet das: Sie erhalten eine bewährte, für den Alltag ausreichende Leistung, müssen aber auf den Effizienzsprung der neuesten Chip-Generation verzichten. Eine Entscheidung, die nicht jedem gefallen wird.

Früher und günstiger: Die neuen Lockmittel

Wo die Hardware stagniert, setzt Google offenbar auf andere Kaufanreize. Der Marktstart soll massiv vorgezogen werden. Statt April oder Mai wird der 17. Februar 2026 als mögliches Präsentationsdatum gehandelt.

Noch interessanter sind die Preisgerüchte. Das Basismodell mit 128 GB Speicher könnte für 500 bis 549 Euro starten. Eine neue 256-GB-Variante wäre für etwa 600 Euro zu haben. Damit wäre das Pixel 10a zum Launch günstiger als sein Vorgänger. Bei den Farben soll neben Klassikern wie Schwarz, Beige und Violett eine neue Option namens „Berry“ (ein dunkles Pink/Rot) hinzukommen.

Googles neue Mittelklasse-Formel

Die Leaks deuten auf eine klare Strategieänderung hin. Google verlässt sich im Mittelklasse-Segment künftig weniger auf technische Spektakel. Stattdessen setzt das Unternehmen auf die Dreierformel aus bewährter Hardware, exzellenter Software-Optimierung und einem schärferen Preis.

Dies könnte eine direkte Antwort auf die Konkurrenz sein, insbesondere auf Samsungs erfolgreiche Galaxy-A-Reihe. Die Frage ist: Reichen Googles Stärken bei der KI-Fotografie und der puren Android-Software aus, um die stagnierende Hardware zu kompensieren? Die Entscheidung gegen den Tensor G5 ist ein Wagnis. Sie macht die teureren Pixel-10-Modelle zwar attraktiver, enttäuscht aber jene Kunden, die in der „a“-Serie stets Flaggschiff-Leistung zum Schnäppchenpreis suchten.

Countdown bis zur Enthüllung

Angesichts der detaillierten Leaks steht eine offizielle Ankündigung wohl unmittelbar bevor. Sollten sich die Gerüchte um den Februar-Start bestätigen, wird Google bald alle finalen Details preisgeben. Für Verbraucher wird es dann darum gehen, abzuwägen: Wiegt der frühere Start und der potenziell niedrigere Preis die minimalen Hardware-Veränderungen auf? Die Antwort wird zeigen, ob Googles neue Rechnung im Mittelklasse-Markt aufgeht.

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