Google, Flow

Google Flow: KI-Filmtool für Workspace-Kunden gestartet

16.01.2026 - 21:09:12

Googles neue KI „Flow“ verwandelt Text in professionelle Videos – direkt in der Workspace-Cloud. Das Tool, das diese Woche für Unternehmen und Bildungseinrichtungen startet, soll die Videoproduktion revolutionieren. Es nutzt die leistungsstarken Modelle Veo 3.1 und Imagen, um aus einfachen Sprachbefehlen hochwertige Filmszenen zu generieren. Für IT-Administratoren bleibt die volle Kontrolle über die Nutzung erhalten.

Die Idee ist einfach: Jeder soll zum Filmemacher werden. Flow setzt natürliche Sprachbefehle in bewegte Bilder um. Nutzer beschreiben eine Szene – die KI generiert sie. Das System kann sogar konsistente Charaktere und Handlungsstränge über mehrere Clips hinweg erzeugen, was für echtes Storytelling entscheidend ist.

Drei Kernfunktionen stehen im Mittelpunkt:
* „Zutaten zu Video“: Bestehende Bilder dienen als Vorlage für neue, thematisch passende Clips.
* „Text zu Video“: Detaillierte Beschreibungen werden in dynamische Szenen übersetzt.
* „Kamerasteuerung“: Nutzer können Perspektiven und Bewegungen vorgeben – ein Feature aus Profi-Schnittsoftware.

Ein integriertes Asset-Management und „Flow TV“ als Inspirationsquelle runden das Angebot ab. Das Ziel: Kreative Prozesse in Marketing, internen Kommunikationen oder Schulungen radikal zu beschleunigen.

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Für wen ist das Tool verfügbar?

Die Verbreitung ist breit angelegt. Flow ist ab sofort für fast alle Google Workspace-Pakete erhältlich. Dazu zählen die Business-Varianten (Starter, Standard, Plus), Enterprise-Editionen sowie Education Standard und Plus.

Für viele dieser Pläne ist Flow ohne Aufpreis nutzbar, inklusive eines monatlichen Videogenerierungs-Guthabens. Besonders umfangreich sind die Nutzungsrechte im Premium-Paket „Google AI Ultra for Business“. Es bietet die höchsten Limits und frühen Zugang zu neuen KI-Modellen.

Die Integration in Workspace ist strategisch. Nutzer sollen Videos dort erstellen können, wo sie auch kommunizieren und zusammenarbeiten – in einem geschlossenen, kontrollierbaren Ökosystem. Administratoren können das Tool granular für ganze Domänen, Organisationseinheiten oder Gruppen freischalten oder deaktivieren.

Googles Strategie im KI-Wettlauf

Mit Flow positioniert sich Google im hart umkämpften Markt für KI-gestützte Content-Erstellung. Der Bedarf an einfachen Videotools für Marketing und Training ist enorm. Googles Trumpfkarte: Die eigene, leistungsstarke Technologiebasis.

Das Videomodell Veo 3.1 versteht filmische Sprache und erzeugt hochauflösende Szenen mit realistischen Bewegungen. Diese Qualität, kombiniert mit den strengen Administrations-Kontrollen für Unternehmen, soll den neuen Standard setzen.

Flow ergänzt andere KI-Tools im Google-Universum, wie „Google Vids“ für präsentationsartige Videos. Es ist Teil der umfassenden Strategie, die Gemini-KI-Modelle in alle Produkte – von Gmail über Docs bis Meet – zu integrieren.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Einführung von Flow ist erst der Anfang. Die KI-Modelle werden stetig leistungsfähiger. Künftige Updates könnten eine verbesserte Audio-Generierung, tiefere Integration mit Slides und Drive oder mehr Sprachunterstützung bringen.

Für Unternehmen könnte sich die Art der Content-Produktion grundlegend ändern. Teams könnten mehr maßgeschneiderte Videos mit gleichem Budget produzieren – von HR-Ankündigungen bis zu Marketing-Kampagnen.

Google will das Tool kontinuierlich nach Nutzerfeedback weiterentwickeln. Der Fokus bleibt auf der Balance zwischen kreativer Kraft und den Anforderungen der Unternehmens-IT: Sicherheit, Kontrolle und Skalierbarkeit. Workspace soll so zur zentralen Plattform für KI-gestützte Produktivität werden.

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