Glimmers: Kleine Momente stärken die Psyche
07.02.2026 - 04:09:12Glimmers sind winzige Momente der Freude oder Sicherheit im Alltag. Das Konzept gewinnt aktuell an Bedeutung, um das Nervensystem zu beruhigen und die psychische Gesundheit zu stärken.
Geprägt hat den Begriff die Trauma-Expertin Deb Dana. Sie beschreibt Glimmers als das Gegenteil von Triggern. Während Trigger Stress und Alarm auslösen, signalisieren Glimmers dem Körper: „Du bist sicher.“ Das bewusste Wahrnehmen dieser Mikro-Momente entwickelt sich zu einer populären Selbstfürsorge-Strategie.
Die Neurobiologie der kleinen Freuden
Die Wirkung von Glimmers erklärt die Polyvagal-Theorie. Unser Nervensystem scannt ständig die Umgebung. Ein freundliches Lächeln oder warme Sonnenstrahlen können den ventralen Vagusnerv aktivieren. Dieser ist für Entspannung und soziale Verbundenheit zuständig.
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Experten betonen: Die regelmäßige Wahrnehmung solcher Momente trainiert das Gehirn um. Es lernt, nicht nur nach Bedrohungen, sondern auch nach Sicherheit zu suchen. Das kann die emotionale Widerstandsfähigkeit erhöhen – besonders für Menschen mit chronischem Stress.
So finden Sie Ihre persönlichen Glimmers
Glimmers sind höchst individuell und oft alltäglich. Sie erfordern nur ein wenig Achtsamkeit, um entdeckt zu werden. Typische Beispiele sind:
* Für die Augen: Ein Sonnenuntergang oder das Spiel von Licht und Schatten.
* Für die Ohren: Das Lachen eines Kindes oder beruhigende Musik.
* Zum Fühlen: Eine warme Decke oder das Barfußlaufen auf Gras.
* Für Nase und Zunge: Der Duft von frischem Kaffee oder der Geschmack einer Lieblingsspeise.
Ein einfacher Tipp: Führen Sie ein Glimmer-Tagebuch. Notieren Sie täglich einen positiven Moment. Das lenkt den Fokus und stärkt positive Bahnen im Gehirn.
Keine toxische Positivität
Wichtig ist die Abgrenzung zur toxischen Positivität. Bei Glimmers geht es nicht darum, negative Gefühle zu verdrängen. Vielmehr erkennen sie an, dass es auch an schweren Tagen Momente der Sicherheit geben kann.
Deb Dana betont: Das Fokussieren auf Glimmers erhöht die Fähigkeit, sich Herausforderungen zu stellen. Das Nervensystem kann Stress und Entspannung gleichzeitig halten – Glimmers stärken die entspannte Seite.
Ein Trend mit Zukunft
Das Konzept passt in einen größeren Trend: Die psychische Gesundheit rückt stärker in den Fokus, präventive Ansätze gewinnen an Bedeutung. Therapeuten nutzen Glimmers bereits in der Stressbewältigung und Traumatherapie.
Die Praxis ist einfach und alltagstauglich. Sie könnte künftig noch stärker in Wellness-Apps und Achtsamkeitsprogramme einfließen. Der Kern bleibt: Jeder kann lernen, die kleinen Signale der Sicherheit im eigenen Alltag zu entdecken und zu sammeln.
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