Getting Things Done: Warum die 20 Jahre alte Methode 2026 boomt
08.02.2026 - 00:00:12Die Selbstmanagement-Methode Getting Things Done (GTD) erlebt im digitalen Chaos ein Comeback. Entwickelt von David Allen, hilft sie Millionen Menschen, ihren Kopf frei zu bekommen und produktiver zu arbeiten. Ihr Geheimnis? Ein simples Prinzip mit großer Wirkung.
Das Gehirn ist für Ideen da, nicht als Speicher. GTD verlagert alle Aufgaben und Gedanken in ein externes System. Das schließt die „offenen Schleifen“ im Kopf und schafft Raum für Konzentration. Der mentale Ballast schwindet.
Die fünf Schritte zum klaren Kopf
Der GTD-Workflow basiert auf einem klaren Fünf-Phasen-Prozess. Jede Phase ist ein entscheidendes Puzzleteil.
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- Sammeln: Alles, was Aufmerksamkeit braucht, landet im „Eingangskorb“. Ob E-Mail, Gedanke oder Zettel – das Ziel ist der komplett leere Kopf.
- Verarbeiten: Der Eingangskorb wird leergefegt. Für jedes Item gilt die „Zwei-Minuten-Regel“: Was sofort erledigt ist, wird sofort erledigt.
- Organisieren: Übrige Aufgaben sortiert das System in Kategorien wie „Nächste Schritte“, „Projekte“ oder „Warten auf“. Alles bekommt einen Platz.
- Durchsehen: Der wöchentliche Review ist das Herzstück. Hier werden Listen aktualisiert und Prioritäten justiert. Nur so bleibt das System vertrauenswürdig.
- Erledigen: Jetzt geht’s ans Tun. Basierend auf Kontext, Zeit und Energie wird die nächste Aktion gewählt. Die Entscheidung fällt leicht.
Vom Notizbuch zur KI: GTD im Digitalzeitalter
Die Methode ist analog geboren, aber digital erwachsen geworden. Tools wie Todoist, Asana oder Microsoft To Do haben die Umsetzung revolutioniert. Sie synchronisieren Listen über alle Geräte und machen Organisation zum Kinderspiel.
Doch das Werkzeug ist zweitrangig. Ob High-Tech-App oder einfacher Zettel – entscheidend ist die konsequente Anwendung der fünf Schritte. Die Flexibilität macht GTD so robust. Jeder kann es sich zurechtbiegen.
Warum das alte System heute perfekt passt
In einer Welt aus Push-Nachrichten und Dauererreichbarkeit wirkt GTD wie ein Anker. Die Methode bekämpft das Gefühl der Überforderung direkt an der Wurzel. Sie gibt die Kontrolle zurück und reduziert Stress.
Der Haken? GTD braucht Disziplin. Der initiale Aufwand schreckt viele ab. Zudem liefert das System keine magische Priorisierung. Es verwaltet alles hervorragend, sagt aber nicht, was am wichtigsten ist. Hier müssen Nutzer oft auf Techniken wie die Eisenhower-Matrix zurückgreifen.
Was kommt nach GTD?
Die Prinzipien sind zeitlos. Doch die Werkzeuge werden schlauer. Künstliche Intelligenz könnte GTD bald aufs nächste Level heben. Denkbar sind Systeme, die automatisch Aufgaben aus E-Mails generieren oder kontextbezogene To-Do-Listen vorschlagen.
Eines bleibt: Der Mensch im Mittelpunkt. Die Disziplin, das System zu pflegen und die richtigen Prioritäten zu setzen, ist nicht outzudosieren. GTD liefert dafür das Gerüst – damals wie heute.
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