Geschwindigkeitstraining, Demenzrisiko

Geschwindigkeitstraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

23.02.2026 - 07:18:12 | boerse-global.de

Eine 20-jährige Studie belegt, dass adaptives Geschwindigkeitstraining das Erkrankungsrisiko um 25 Prozent reduziert. Es ist ein wirksamer Baustein für die kognitive Vorsorge.

Eine Langzeitstudie liefert den bisher stärksten Beleg: Spezielles kognitives Training kann vor Demenz schützen. Neue 20-Jahres-Daten zeigen, dass ein computergestütztes Geschwindigkeitstraining das Erkrankungsrisiko um ein Viertel senkt.

Die Ergebnisse der ACTIVE-Studie, kürzlich im Fachjournal Alzheimer’s & Dementia veröffentlicht, gelten als Meilenstein. Sie zeigen, dass nicht-medikamentöse Vorsorge wirkt – ein wichtiges Signal angesichts begrenzter Therapieerfolge mit Medikamenten.

Das überraschende Ergebnis nach 20 Jahren

Die Studie begann Ende der 1990er Jahre mit über 2.800 gesunden Senioren. Sie wurden in vier Gruppen eingeteilt: Drei absolvierten unterschiedliche kognitive Trainings (Gedächtnis, Logik oder Verarbeitungsgeschwindigkeit), eine vierte diente als Kontrollgruppe ohne Training.

Nach zwei Jahrzehnten zeigte sich ein klares Bild. Nur das Geschwindigkeitstraining hatte einen signifikanten Effekt. Weder Gedächtnis- noch Logikübungen konnten das Demenzrisiko im Vergleich zur Kontrollgruppe senken.

Warum wirkt ausgerechnet dieses Training?

Beim Geschwindigkeitstraining mussten Teilnehmer Objekte auf einem Bildschirm unter Zeitdruck identifizieren. Die Schwierigkeit passte sich automatisch ihrer Leistung an. Besonders jene, die zusätzliche Auffrischungssitzungen erhielten, profitierten.

Experten vermuten den Grund in der adaptiven Natur des Trainings. Es fordert das Gehirn kontinuierlich heraus und stärkt so die Neuroplastizität – die Fähigkeit, neue Verbindungen zu knüpfen. Das baut offenbar eine kognitive Reserve auf, die vor Demenz schützt.

Nur ein Baustein im gesunden Lebensstil

Forscher betonen: Gehirntraining allein ist keine Wunderwaffe. Der größte Schutz entsteht durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung wie die Mittelmeerdiät und die Kontrolle von Bluthochdruck sowie Cholesterin.

Auch soziale Aktivitäten und die Korrektur von Hör- oder Sehverlust spielen eine wichtige Rolle. Das Geschwindigkeitstraining ist somit ein wirksamer, aber eingebetteter Teil einer ganzheitlichen Vorsorgestrategie.

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Wie geht es jetzt weiter?

Die Studie befeuert die Entwicklung zugänglicher digitaler Anwendungen, die das Prinzip des adaptiven Trainings nutzen. Zukünftige Forschung wird untersuchen, wie sich die Wirkung durch Kombination mit anderen Lebensstilmaßnahmen weiter steigern lässt.

Für Millionen Menschen eröffnet sich eine hoffnungsvolle Perspektive: die Gehirngesundheit bis ins hohe Alter aktiv mitzugestalten. Die Ära der rein passiven Vorsorge könnte damit zu Ende gehen.

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