George, Michael-Hype

George Michael-Hype 2026: Warum er gerade jetzt wieder überall ist

20.02.2026 - 22:14:23 | ad-hoc-news.de

George Michael erlebt 2026 ein riesiges Comeback in Playlists, Dokus & Fan-Communities. Warum Deutschland ihn wiederentdeckt – und was du kennen musst.

Du hast es wahrscheinlich auch gemerkt: Plötzlich ist George Michael wieder überall. In Insta-Reels, auf TikTok, in neuen Dokus und natürlich in den Playlists, die du heimlich auf Dauerschleife laufen lässt. Kaum ein anderer 80s/90s-Star triggert 2026 so viel Nostalgie – und gleichzeitig so viele neue Fans aus Gen Z. Ob "Careless Whisper" im Lo-Fi-Remix, "Freedom! ’90" unter einem Fashion-Haul oder "Last Christmas" als sad girl edit im Februar – George ist wieder Main Character.

Mehr über George Michael, offizielle Releases & Archiv

Spannend: Obwohl George Michael seit seinem Tod 2016 nicht mehr selbst auf der Bühne steht, wird sein Werk gerade so aktiv gefeiert, kuratiert und neu veröffentlicht wie lange nicht. Von Deluxe-Reissues über unveröffentlichte Aufnahmen bis hin zu Tribute-Shows in Europa – der Name George Michael trended regelmäßig, und in Deutschland füllen sich Kinos, Clubs und Eventhallen mit Fans, die seine Songs live erleben wollen – wenn auch über andere Stimmen, aber mit denselben Gänsehautmomenten.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Was ist also 2026 konkret los im George-Michael-Kosmos – vor allem aus deutscher Sicht? Direkt vorweg: Es gibt aktuell keine neue Tour von George selbst, logischerweise. Aber es gibt eine Welle an offiziellen Projekten, Tribut-Formaten und Re-Releases, die dafür sorgt, dass sein Name im Feuilleton genauso präsent ist wie auf TikTok.

Zum einen pushen die Rechteinhaber zusammen mit dem offiziellen Estate seit einiger Zeit aufbereitete Neuauflagen von Klassikern. In den letzten Jahren kamen bereits Deluxe-Versionen von Alben wie Older und Listen Without Prejudice Vol. 1 mit Bonus-Tracks, Demos und Remixen, die vorher nur Hardcore-Fans kannten. Solche Editions werden häufig zum Jubiläum eines Albums oder in Verbindung mit Dokus veröffentlicht – und das zieht. Gerade in Deutschland, wo physische Alben, Boxsets und Vinyl noch relativ gut laufen, landen diese Spezialversionen regelmäßig in den Charts.

Dazu kommt: Streaming-Plattformen inszenieren George Michael inzwischen regelrecht. Kuratierte Playlists wie "George Michael Essentials" oder "80s Pop Icons" werden prominent in den Apps angezeigt, oft begleitet von Kurztexten, die seine Rolle als queere Pop-Ikone hervorheben. Die neue Generation findet George weniger über CD-Sammlungen ihrer Eltern, sondern über Clips: Ein emotionaler Ausschnitt von "Praying for Time" in einem Ukraine-Solidaritätsvideo, "Freedom! ’90" bei Pride-Posts, "Faith" in Gym-Reels.

Ein weiterer Treiber sind die Live-Formate. In mehreren europäischen Ländern touren gerade große Tribute-Shows, teils mit Orchester, teils mit Band und wechselnden Sänger:innen. Viele davon tragen Titel wie "The Music of George Michael" oder "George Michael Symphonic" und machen an ikonischen Venues in London, Paris, Amsterdam – und regelmäßig auch in Deutschland – Halt. Hier zahlt sich aus, dass George Michaels Songs sich perfekt für große Arrangements eignen: Statt einfacher Cover-Abende sind das aufwändig produzierte Shows mit Lichtdesign, Visuals, Streicher-Sektionen und erzählerischen Parts, in denen Stationen seines Lebens nacherzählt werden.

Dazu laufen immer wieder TV-Dokus, vor allem um seinen Todestag und runde Jubiläen herum. Streaming-Dienste haben mehrere Biografien und Konzertmitschnitte im Programm. Besonders beliebt sind Backstage-Stories aus der Faith-Ära, sein Coming-out, sein Rechtsstreit mit Sony und natürlich seine Zusammenarbeit mit Wham!-Kollege Andrew Ridgeley. Deutsche Musikpodcasts greifen das auf, sezieren die 80er/90er-Ästhetik und betonen, wie stark George Michael moderne R&B- und Popproduktionen vorweggenommen hat.

Die Konsequenz für deutsche Fans: Es gibt eine stetige Mischung aus Neuveröffentlichungen, Retro-Hype und Live-Erlebnissen, bei denen Georges Musik im Mittelpunkt steht. Selbst wenn keine komplett neue Single erscheint, fühlt es sich an, als wäre ständig etwas in Bewegung – sei es ein Remix, ein Sample in einem neuen Pop-Hit oder eine TikTok-Challenge auf Basis eines seiner Hooks.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wenn du 2026 auf eine George-Michael-Tribute-Show oder ein Orchesterprojekt gehst, kannst du davon ausgehen, dass du nicht nur ein Best-of-Karaoke bekommst. Viele Produktionen orientieren sich stark an den originalen Setlists der letzten großen Touren von George, zum Beispiel der "25 Live"-Tour, und mischen sie mit ein paar tiefergehenden Fan-Favoriten.

Typische Opener sind zum Beispiel "Fastlove" oder "Flawless (Go to the City)", weil beide Songs perfekt als Club-Banger funktionieren und das Publikum sofort von null auf hundert holen. Oft folgen dann die ersten Nostalgie-Momente mit Wham!-Klassikern wie "Everything She Wants", "I’m Your Man" oder natürlich "Wake Me Up Before You Go-Go". Gerade letzterer wird in vielen Shows bewusst nicht eins zu eins wie im Original performt, sondern etwas runtergebremst oder mit mehr Funk versehen – damit der Song nicht ins reine 80er-Klamauk-Fach rutscht.

Ein Fixpunkt praktisch jeder ernst gemeinten George-Michael-Setlist ist "Careless Whisper". Der Saxofon-Intro allein löst in der Halle schon Schreie aus. In den Orchesterproduktionen wird das Motiv häufig noch breiter arrangiert, mit Streichern, gedimmtem Licht und einer fast schon filmischen Inszenierung. Viele Tributes nutzen den Moment für eine Story über Georges Kampf um künstlerische Freiheit oder seine frühen Jahre, bevor er zur weltweiten Ikone wurde.

Auch "Freedom! ’90" ist unvermeidbar – nicht nur, weil der Song einer der größten Hits ist, sondern weil der Text heute anders gelesen wird. Die Zeilen über die Schattenseiten des Ruhms, die Ablehnung von oberflächlichen Image-Zwängen und der Wunsch nach Selbstbestimmung passen perfekt in Diskussionen um Mental Health, Queerness und Druck im Musikbusiness. In einigen Shows wird der Song fast manifestartig inszeniert, mit Visuals von Laufstegen, Paparazzi und Protestplakaten.

Die ruhigeren Momente kommen meistens in der Mitte des Abends: "Father Figure", "Praying for Time", "One More Try" oder "A Different Corner" bauen eine komplett andere Stimmung auf. Hier zeigt sich, wie stark George Michael als Songwriter war – weit weg von jedem 80er-Klischee. In orchestralen Varianten bekommt gerade "Praying for Time" eine fast sakrale Wirkung, die in großen Hallen für absolute Stille sorgt.

Zum Ende hin drehen viele Produktionen das Tempo wieder hoch: "Outside" mit augenzwinkernder queerer Club-Ästhetik, "Too Funky", "Amazing" oder "Star People" liefern Disco-Energie, laserscharfe Basslines und viel Bewegung im Publikum. Nicht selten wird "Freedom! ’90" oder "Wake Me Up Before You Go-Go" als Zugabe wiederholt, weil die Leute den Refrain einfach nochmal brüllen wollen.

Wichtig: Gute Tribute-Shows versuchen nicht, George Michael peinlich zu imitieren. Stattdessen setzen sie auf starke Vokalist:innen – oft mehrere Sänger:innen mit unterschiedlichen Timbres – und legen den Fokus auf die Songs. Wer einmal "Jesus to a Child" oder "Don’t Let the Sun Go Down on Me" mit einem echten Orchester und einem engagierten Lead-Sänger gehört hat, weiß, dass diese Musik problemlos 2026 bestehen kann, ohne in Retro-Kitsch zu versinken.

Für dich heißt das: Wenn du dir Tickets für eine dieser Shows in Deutschland sicherst, bekommst du in der Regel eine Setlist, die sowohl die absoluten Hits als auch ein paar tiefergehende Tracks abdeckt. Hältst du Ausschau nach Songs wie "Spinning the Wheel", "Cowboys and Angels" oder "Waiting for That Day" – dann merkst du, ob das Konzept wirklich von Fans für Fans gemacht ist oder nur auf schnelle Nostalgie setzt.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In den Kommentarspalten, auf Reddit und TikTok brodelt es: Was kommt als Nächstes im George-Michael-Universum? Eine Hologramm-Tour wie bei ABBA? Ein Biopic im Kino? Noch mehr unveröffentlichte Tracks aus dem Archiv? Die Fan-Theorien sind wild – und teilweise gar nicht so unrealistisch.

Ein Dauerbrenner in internationalen Foren: Viele Fans glauben, dass im Archiv des Estates noch etliche Demos und Halbfertig-Songs liegen, besonders aus der späten Older-Phase und den 2000ern. Immer wieder tauchen Leaks oder Bootlegs auf, die angeblich aus privaten Sessions stammen. Realistisch ist zumindest, dass Studio-Fragmente existieren – ob daraus aber posthum komplette Songs gebaut werden, ist eine andere Frage. Einige Fans sind skeptisch und wollen kein künstlich zusammengebasteltes Material, andere wünschen sich jede noch so rohe Aufnahme.

Dann ist da die Sache mit möglichen Biopics. Spätestens seit Filmen wie "Bohemian Rhapsody" (Queen) und "Rocketman" (Elton John) fragen sich viele: Wann bekommt George Michael seine große Kino-Erzählung? In Fan-Threads kursieren Fantasie-Castings (von Aaron Taylor-Johnson bis Jeremy Pope) und Wunschregisseur:innen. Offiziell ist dazu derzeit nichts bestätigt; gleichzeitig wird immer wieder spekuliert, dass zumindest Drehbuch-Ideen in Arbeit sein könnten, weil die dramatische Story – Kind armer Einwandererfamilie, Weltruhm, innere Kämpfe, Coming-out, politisches Engagement – eigentlich alles mitbringt, was Hollywood liebt.

In Deutschland wird außerdem viel darüber diskutiert, ob eine große, dauerhaft tourende Tribute-Produktion entstehen könnte, ähnlich wie "We Will Rock You" für Queen oder ABBA-Manien mit "Mamma Mia!". Ein Musical mit George-Michael-Songs ist ein wiederkehrender Wunsch in Fan-Kommentaren. Gerade weil viele seiner Texte extrem persönlich sind, ließe sich daraus eine starke Theaterstory bauen. Bisher beschränken sich die konkreten Pläne aber auf einmalige oder zeitlich begrenzte Shows.

Kontrovers diskutiert werden Ticketpreise. Bei einigen Orchester- oder Tribute-Shows zu George Michael liegen die Preise in Deutschland inzwischen in Regionen, die manche Fans unfair finden – vor allem, wenn die Produktion dann sehr generisch wirkt. Auf TikTok siehst du vereinzelt Clips von Messen, in denen Fans erzählen, dass sie knapp 90 Euro bezahlt haben und am Ende eine relativ lieblos zusammengestellte Show mit Playbacks und schwachem Sound bekommen haben. Auf Reddit warnen Nutzer:innen daher regelmäßig, Reviews zu checken, bevor man blind Tickets kauft.

Ein anderer beliebter Diskussionspunkt ist die Frage, wie weit man mit Merch, Instafilter und Retro-Hype gehen sollte, ohne die Person George Michael zu kitschig zu vermarkten. Er selbst hatte ein angespanntes Verhältnis zum Starkult und äußerte sich kritisch über Oberflächlichkeit in der Branche. Viele langjährige Fans wünschen sich daher einen respektvollen Umgang – also lieber sorgfältig kuratierte Dokus, hochwertige Vinyl-Reissues und durchdachte Tribute-Projekte als unzählige billige Compilations mit immer denselben Hits.

Und natürlich gibt es immer wieder virale TikTok-Trends rund um einzelne Songs. "Careless Whisper" wird für dramatische POV-Clips benutzt, "Freedom! ’90" für Outfits-of-the-day und Coming-out-Stories, "Faith" für Gym-Motivation und "Last Christmas" – sowieso ein eigenes Universum – bekommt jedes Jahr neue ironische Memes, sobald der erste Weihnachtsdeko-Post im September auftaucht. Spannend: Viele jüngere User:innen entdecken George Michael komplett über diese Snippets, setzen ihn in ihre eigenen emotionalen Kontexte und lernen erst später, welche Geschichte wirklich hinter den Songs steckt.

Alle Daten auf einen Blick

Du willst harte Fakten statt nur Vibes? Hier ein kompakter Überblick über einige wichtige Eckdaten zu George Michael, seinen Releases und typischen Tribute-Stationen in Europa (Daten und Orte teils beispielhaft bzw. historisch – prüfe immer die aktuellen Infos auf offiziellen Ticketseiten):

Jahr Ereignis / Release Highlight für Fans in Deutschland Bemerkung
1984 Wham!-Album "Make It Big" "Wake Me Up Before You Go-Go" & "Careless Whisper" werden Radio-Dauerbrenner Beginn der George-Michael-Dominanz in den deutschen Charts
1987 Solo-Debütalbum "Faith" Platz 1 in mehreren Ländern; in Deutschland langfristiger Bestseller Kombination aus Pop, Soul, Rock – prägend für spätere Popstars
1990 Album "Listen Without Prejudice Vol. 1" "Freedom! ’90" wird zur Hymne – später auch bei Pride & Fashion Künstlerische Neuausrichtung, weniger Glamour, mehr Ernst
1996 Album "Older" In Deutschland stark gefeiert, besonders "Jesus to a Child" & "Fastlove" Emotionales, gereiftes Werk, heute Fan-Favorit
2006-2008 "25 Live"-Tour Konzerte in Berlin, München, Frankfurt u.a. Letzte große Welttour mit voller Stadion-Produktion
2011-2012 "Symphonica"-Tour Ausgewählte Konzerte mit Orchester, auch in Europa Grundlage für spätere Orchester-Tributes
2016 Tod von George Michael (25. Dezember) Riesige Anteilnahme in deutschen Medien und sozialen Netzwerken Ab da verstärkter Fokus auf sein Vermächtnis
2017-2024 Diverse Deluxe-Reissues & Dokus Neue Boxsets landen regelmäßig in den deutschen Charts Fans erhalten Demos, Live-Versionen und Remixe
laufend Tribute- & Orchester-Shows in Europa Regelmäßige Gastspiele in deutschen Großstädten Setlists mit Hits wie "Faith", "Careless Whisper", "Freedom! ’90"

Häufige Fragen zu George Michael

Damit du beim nächsten Musik-Stammtisch oder im Gruppenchat nicht nur mit Nostalgie, sondern auch mit Fakten punkten kannst, hier eine ausführliche FAQ zu George Michael – beantwortet mit Blick auf deutsche Fans und 2026.

Wer war George Michael überhaupt – und warum ist er 2026 noch so relevant?

George Michael (bürgerlich Georgios Kyriacos Panayiotou) war einer der erfolgreichsten Popkünstler der 80er, 90er und frühen 2000er. Erst mit Wham!, dann solo. Er kombinierte eingängige Hooks mit einer Stimme, die Soul, R&B und Pop mühelos zusammenbrachte. Sein Einfluss reicht von Sam Smith über Harry Styles bis zu The Weeknd – auch wenn das vielen gar nicht immer bewusst ist.

2026 bleibt er relevant, weil seine Themen zeitlos wirken: Identität, Freiheit, Liebe, Trauer, Ruhm, gesellschaftliche Ungerechtigkeit. Songs wie "Freedom! ’90" oder "Praying for Time" klingen heute eher wie Kommentare zu Social Media, Cancel Culture oder Klimakrise, obwohl sie Jahrzehnte alt sind. Dazu kommt seine Rolle als queere Ikone – sein Coming-out und sein offener Umgang mit seiner Sexualität nach den Skandalen Ende der 90er haben vielen Menschen Mut gemacht. Und genau diese Storys werden heute in Dokus, TikTok-Erklärvideos und Podcasts neu erzählt.

Welche George-Michael-Songs müssen in jede Playlist?

Kommt ein bisschen auf die Stimmung an, aber es gibt ein paar Tracks, die praktisch immer funktionieren:

  • "Careless Whisper" – Balladen-Gold, perfekt für Heartbreak & Late-Night-Vibes.
  • "Freedom! ’90" – Empowerment-Hymne, ideal für Roadtrips, Pride, Coming-out-Posts.
  • "Faith" – Gitarren-getriebener Pop-Banger, super für Workout- oder Party-Playlists.
  • "Fastlove" – 90s-R&B-Clubtrack, extrem modern gealtert, passt in jeden Funk/House-Mix.
  • "Jesus to a Child" – melancholische, sehr persönliche Ballade, wenn es deep werden soll.
  • "Last Christmas" (mit Wham!) – natürlich, der Dezember gehört diesem Song.

Wenn du tiefer einsteigen willst, check "Spinning the Wheel", "Cowboys and Angels", "Waiting for That Day" oder "Amazing". Die zeigen, wie vielseitig er mit Harmonien, Grooves und Stimmungen gearbeitet hat – ohne jemals in belangloses Radio-Futter zu kippen.

Wie kann ich George Michael 2026 noch "live" erleben?

Auch wenn George selbst nicht mehr auftritt, hast du mehrere Optionen, seine Musik live zu spüren:

  • Orchester-Tribute-Shows: Große Hallen, Sinfonieorchester, mehrere Sänger:innen. Fokus auf Atmosphäre und emotionale Inszenierung. Achte auf hochwertige Produktionen mit echten Musikern, nicht nur auf Halb-Playbacks.
  • Band-Tributes: Kleinere Venues, Club-Shows, manchmal sehr nah am Original, manchmal mit eigenem Twist. Hier lohnt es sich, Reviews zu lesen und Live-Clips auf YouTube zu checken.
  • Kino- & Doku-Screenings: Immer wieder zeigen Programmkinos Konzertmitschnitte oder Dokus auf großer Leinwand – Soundanlage & Leinwand machen viel aus.
  • DJ-Sets & Themenpartys: In manchen Städten gibt es 80s/90s-Abende mit speziellen George-Michael- oder Wham!-Blöcken, teilweise auch queer-fokussiert.

Wichtig: Lass dich nicht von jeder x-beliebigen Plakatwerbung blenden. Check YouTube, Insta & Bewertungsportale – gute George-Michael-Tributes sind liebevoll gemacht und respektieren die Songs, schlechte Shows wirken schnell wie Karaoke mit Kostüm.

Warum wird George Michael oft als queere Ikone gefeiert?

George Michael lebte einen großen Teil seiner frühen Karriere nicht offen schwul, unter anderem wegen des massiven Drucks des Popmarkts. Ende der 90er wurde er nach einem Vorfall in einem öffentlichen Park von der Polizei verhaftet – Boulevardmedien rissen das Thema reißerisch auf. Statt sich zu verstecken, ging er offensiv damit um, sprach über seine Sexualität, drehte das Video zu "Outside" als Camp-Statement und kritisierte Doppelmoral, Homophobie und mediale Heuchelei.

Für viele queere Menschen – auch in Deutschland – war das ein wichtiger Moment: Ein weltberühmter Star, der sich nicht von Skandalisierung zerstören lässt, sondern seine Identität offensiv annimmt. In den Jahren danach engagierte er sich immer wieder für LGBT+-Rechte und soziale Themen. 2026 wird genau diese Haltung immer wieder in Dokus, Pride-Posts und TikTok-Erklärvideos hervorgehoben. Seine Songs laufen inzwischen selbstverständlich auf CSDs, queeren Partys und in queeren TikTok-Bubbles.

Welche Alben von George Michael sollte ich komplett hören – nicht nur die Hits?

Wenn du wirklich verstehen willst, warum so viele Musikjournalist:innen George Michael als ernsthaften Künstler und nicht nur als Hitmaschine sehen, solltest du dir mindestens diese Alben komplett geben:

  • "Listen Without Prejudice Vol. 1" (1990): Weniger kommerziell als "Faith", dafür textlich und musikalisch reifer. "Praying for Time" und "Cowboys and Angels" sind Highlights.
  • "Older" (1996): Trauer, Verlust, Erwachsensein – verpackt in elegante, leicht jazzige Pop-Produktionen. Viele Fans sehen es als sein bestes Album.
  • "Patience" (2004): Späteres Werk, oft unterschätzt. "Amazing", "Flawless (Go to the City)" und "My Mother Had a Brother" zeigen, wie sehr er noch experimentierte.

Nimm dir Zeit dafür, am besten mit Kopfhörer. George Michael arbeitete extrem detailverliebt an Harmonien, Layern und Background-Chören – vieles hörst du erst beim zweiten, dritten Durchlauf wirklich bewusst.

Wie beeinflusst George Michael heutige Popmusik?

Du hörst seinen Einfluss, auch wenn sein Name nicht immer direkt fällt. Die Mischung aus Soul-Vocals und Pop-Hooks bei Künstler:innen wie Sam Smith, Adele, Ed Sheeran oder auch jüngeren Acts wie Troye Sivan erinnert stark an Georges Ansatz: emotionale Ehrlichkeit, große Melodien, aber keine überproduzierte Bombast-Show.

Auch im Bereich Video-Ästhetik und Star-Image hat er Spuren hinterlassen. "Freedom! ’90" mit den Supermodels statt seiner selbst im Clip war ein früher Kommentar zur Austauschbarkeit von Popstars und Körperbildern. Das spiegelt sich heute in Meta-Videos und Image-Spielereien moderner Acts wider. Und seine Bereitschaft, in Texten und Interviews über persönliche Krisen, Mental Health und gesellschaftliche Themen zu sprechen, hat den Weg bereitet für eine Generation von Artists, die Verletzlichkeit als Stärke verkaufen.

Wo finde ich offizielle Infos zu George Michael?

Wenn du nicht im Gerüchte-Sumpf landen willst, lohnt sich der Blick auf offizielle Quellen. Die zentrale Anlaufstelle ist die offizielle Website, auf der News, Archivmaterial, teils exklusive Inhalte und Links zu Socials gebündelt sind. Dort findest du Hinweise auf offizielle Re-Releases, kuratierte Projekte und autorisierte Dokus. Ergänzend dazu liefern seriöse Musikmagazine und größere Tageszeitungen Hintergrundreportagen – vor allem bei Jubiläen oder neuen Doku-Formaten.

Historischer Rückblick: Wie Deutschland George Michael lieben lernte

Um zu verstehen, warum gerade in Deutschland der George-Michael-Hype immer wieder aufflammt, lohnt ein kurzer Blick zurück. Bereits mit Wham! eroberte er hier zu Beginn der 80er nicht nur die Charts, sondern auch die Jugendzimmer – Poster, Bravo-Stories, Fanclubs. "Last Christmas" wurde in Deutschland so massiv gespielt, dass der Song quasi zum inoffiziellen Advents-Soundtrack wurde – bis heute.

Spannend ist, dass George Michael den Sprung vom Teenie-Star zum respektierten Erwachsenen-Künstler hierzulande relativ problemlos geschafft hat. Während andere 80s-Acts in Deutschland schnell als Nostalgie-Abteilung abgestempelt wurden, blieb George in den 90ern im Radio, in den Medien und in den Livehallen präsent. Seine Balladen liefen in TV-Serien, seine uptempo-Songs in Clubs, seine Auftritte wurden in Musiksendungen intensiv begleitet.

Auch nach seinem Tod zeigte sich die Größe seiner Fanbasis: Deutsche Radiosender spielten Sondersendungen, TV-Sender sendeten Tribute-Konzerte, und in Social Media tauchten unzählige persönliche Erinnerungen auf – vom ersten Tanz zu "Careless Whisper" bis zur Autofahrt mit den Eltern bei "Faith". Seitdem wird jede neue Doku, jedes Reissue und jede Tribute-Tour hier besonders aufmerksam verfolgt. Deutschland ist längst nicht nur passiver Hörer:innenmarkt, sondern eine der Regionen, in denen sich sein musikalisches Erbe nachhaltig verankert hat.


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