Genesis, Comeback

Genesis: Comeback, Abschied – und warum der Hype um die Kultband einfach nicht stirbt

14.01.2026 - 09:56:23

Genesis sind Legende und Dauer?Ohrwurm: Von "Invisible Touch" bis zur letzten großen Abschiedstour – wir zeigen dir, was du jetzt zu Songs, Live-Erlebnis und der Story hinter der Band wissen musst.

Genesis: Comeback, Abschied – und warum der Hype um die Kultband einfach nicht stirbt

Genesis sind so eine Band, die einfach nicht aus deinem Kopf verschwindet – egal ob du sie über deinen Dad entdeckt hast oder über einen viralen Clip auf TikTok. Die Mischung aus großen Melodien, Gänsehaut-Momenten und Stadion-Hits macht sie bis heute zu einem Soundtrack für ganze Generationen.

Auch wenn Genesis offiziell ihren Live-Abschied gefeiert haben, ist die Fanbase alles andere als leise. Streams steigen, alte Live-Mitschnitte gehen durchs Netz und die Nostalgie ist real. Zeit für einen Deep Dive in Hits, Live-Erlebnis und die unglaubliche Story dieser Band.

Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits

Neue Studio-Singles gibt es bei Genesis aktuell nicht – aber die alten Hymnen laufen so heiß wie lange nicht mehr. Auf Streaming-Plattformen dominieren vor allem die 80er- und frühen 90er-Hits, weil genau diese Songs sich gerade perfekt in Playlists zwischen Retro-Pop, Soft Rock und „Dad-Rock“ einreihen.

  • "Invisible Touch" – Der absolute Ohrwurm-Klassiker. Synths, Hook, Tempo: genau der Track, der im Kopf bleibt, wenn du nur einmal kurz reinhörst. Der Song taucht ständig in 80s-Playlists und Nostalgie-Reels auf.
  • "Land of Confusion" – Politisch angehaucht, aber mit Stadion-Refrain. Dank seines Kultvideos und diverser Covers (u. a. Disturbed) ist der Song auf YouTube und in Rock-Playlisten immer noch ein Dauerbrenner.
  • "Mama" – Düsterer, dramatischer, mit Gänsehaut-Vibe. Gerade in Live-Versionen sorgt der Track bei Fans für maximalen Schauer-Moment – viele feiern ihn als einen der emotionalsten Genesis-Songs.

Dazu kommen Evergreens wie "I Can't Dance", "That's All" oder "Follow You Follow Me", die im Radio, in Supermarkt-Playlists oder in Throwback-Mixtapes einfach omnipräsent sind. Selbst wenn du denkst, du kennst Genesis nicht – die Chance ist hoch, dass dir mindestens ein Refrain sofort vertraut vorkommt.

Der Vibe? Zwischen 80er-Pop, Softrock-Gänsehaut und momentweise fast schon cineastischen Sphären. Perfekt für Night-Drives, konzentriertes Lernen – oder wenn du einfach mal kurz aus dem Alltag aussteigen willst.

Das Netz feiert: Genesis auf TikTok & Co.

Auch wenn Genesis selbst nicht wie Newcomer täglich Content rausballern, findet die Band auf Social Media trotzdem statt – und zwar durch Fans. Clips aus alten Stadionshows, Ausschnitte mit Phil Collins am Schlagzeug, Memes zu "I Can't Dance" oder editierte 80s-Ästhetik zu "Invisible Touch" tauchen immer wieder auf.

Gerade auf TikTok nutzen Creator die großen Genesis-Hooks für Nostalgie-Edits, Retro-Fashion-Clips oder POV-Videos mit 80s-Filmfeeling. Auf YouTube boomen vor allem Live-Videos und Dokus – kommentiert von Fans, die entweder seit Jahrzehnten dabei sind oder Genesis gerade erst über einen Algorithmus-Fund lieben lernen.

Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:

Das Netz-Stimmungsbild? Nostalgie pur. In Kommentaren liest du ständig Sätze wie "Meine Kindheit in einem Song" oder "Ich wünschte, ich hätte sie einmal live gesehen". Zwischendrin melden sich immer wieder Jüngere, die schreiben, dass Genesis besser altern als die meisten aktuellen Radio-Hits.

Erlebe Genesis live: Tour & Tickets

Wichtig für alle, die hoffen: Aktuell gibt es keine neuen Tourdaten für Genesis. Die Band hat ihre große Abschiedstour "The Last Domino?" bereits gespielt und damit ihr Kapitel als aktive Liveband im Prinzip abgeschlossen.

Das bedeutet: Keine anstehenden Konzerte, keine neuen Ticketdrops, und alles, was du aktuell siehst, sind überwiegend Wiederveröffentlichungen von Live-Mitschnitten, Konzerterinnerungen und Fan-Clips.

Wenn du trotzdem maximal nah dran sein willst, lohnt sich ein Blick auf die offizielle Seite – dort findest du News, Releases, Merch und offizielle Infos:

Tickets sichern kannst du im Moment eher für Tribute-Bands oder frühere Genesis-Mitglieder, die teils noch solo unterwegs sind – etwa Phil Collins' Sohn Nic Collins an den Drums bei anderen Projekten oder ehemalige Mitglieder mit ihren eigenen Bands. Für die Marke Genesis selbst bleibt das Live-Erlebnis aktuell also ein Nostalgie-Thema, das du über Konserven und Streaming nacherlebst.

Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg

Die Geschichte von Genesis ist im Grunde ein Filmstoff: Ende der 60er als Schulband in England gestartet, mit Peter Gabriel als Sänger und einem sehr progressiven, experimentellen Rocksound. Lange, verschachtelte Songs, Kostüme, Bühnenmasken – damals eher was für Musiknerds als für den Mainstream.

Der große Turning Point kam, als Peter Gabriel ausstieg und Drummer Phil Collins zum Frontmann wurde. Mit ihm wurden die Songs kürzer, eingängiger, poppiger – und Genesis wandelten sich von einer Progrock-Band zur globalen Pop-/Rock-Maschine.

In den 80ern explodierte dann alles: Alben wie "Duke", "Abacab", "Genesis" und vor allem "Invisible Touch" sorgten für Millionenverkäufe, Tourneen durch riesige Stadien und einen Hit nach dem anderen. Parallel startete Phil Collins eine Solo-Karriere, die selbst noch mal Arena-Level erreichte – der Mann war praktisch Dauerrotation im Musik-TV.

Genesis holten Gold- und Platin-Auszeichnungen weltweit, räumten Preise ein und wurden zu einer der prägenden Rock-/Popbands der 70er- bis 90er-Jahre. Songs wie "Tonight, Tonight, Tonight", "Throwing It All Away" oder "No Son of Mine" liefen auf MTV rauf und runter.

In den 90ern und 2000ern wurde es ruhiger, Line-ups wechselten, Phil Collins hatte gesundheitliche Probleme – vor allem mit seinem Rücken und seinen Händen, was das Schlagzeugspielen extrem einschränkte. Trotzdem kam es zu Reunions und einer allerletzten großen Tour, bei der Collins meist sitzend performte, sein Sohn Nic am Schlagzeug spielte und die Band ein hochemotionales Best-of-Set lieferte.

Das Ergebnis: Ein Legacy-Status, der sich gewaschen hat. Genesis gelten heute als eine der einflussreichsten Bands ihres Genres – von Prog über Pop bis Stadium Rock. Und genau deshalb tauchen ihre Songs auch Jahrzehnte später immer noch in Serien, Filmen, Games und auf Social Media auf.

Fazit: Lohnt sich der Hype?

Wenn du wissen willst, warum deine Eltern bei bestimmten Refrains plötzlich lauter mitsingen als du, führt an Genesis kein Weg vorbei. Die Band liefert dir alles: Ohrwurm-Hooks, Gänsehaut-Balladen, epische 80s-Vibes und Songs, die überraschend gut neben modernen Pop-Produktionen bestehen.

Auch ohne neue Tour und ohne frisches Studioalbum ist der Hype nachvollziehbar: Die Musik altert erstaunlich wenig, die Produktionen klingen nach großem Kino, und viele Texte funktionieren heute noch. Für Fans anderer Klassiker wie Phil Collins solo, Peter Gabriel, Toto oder Dire Straits ist Genesis sowieso Pflichtprogramm.

Ob du gerade erst einsteigst oder schon seit Jahren Fan bist: Bau dir eine kleine Genesis-Playlist mit den großen Singles und ein paar längeren Tracks aus den 70ern – und hör sie am Stück. Spätestens beim dritten Song verstehst du, warum diese Band so viele Generationen gecatcht hat.

Der Hype ist nicht nur Nostalgie – er ist verdient

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