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General Mills Aktie: Deutsche Bank senkt Kursziel

31.03.2026 - 04:54:24 | boerse-global.de

Deutsche Bank reduziert das Kursziel für General Mills deutlich. Das Unternehmen verfehlt Umsatz- und Gewinnerwartungen und reagiert mit neuen Produktinitiativen auf den Druck.

General Mills Aktie: Deutsche Bank senkt Kursziel - Foto: über boerse-global.de

Deutsche Bank hat das Kursziel für General Mills am 30. März deutlich gekappt — von 38 auf 32 US-Dollar. Das neue Ziel liegt rund 13,5 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Das Rating bleibt zwar auf „Hold", doch die Botschaft ist klar: Die jüngsten Zahlen haben das Vertrauen der Analysten weiter erschüttert.

Zahlen verfehlen Erwartungen

Im abgelaufenen Quartal meldete General Mills einen Gewinn je Aktie von 0,64 Dollar — der Konsens lag bei 0,73 Dollar. Der Umsatz fiel auf 4,44 Milliarden Dollar, ein Rückgang von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit hat das Unternehmen erneut die Messlatte verfehlt.

Das Bild unter den großen Banken ist gespalten: Goldman Sachs hält an einem Kursziel von 40 Dollar fest (Neutral), UBS ist mit einem Ziel von 35 Dollar und einem „Sell"-Rating noch skeptischer. Der breite Analystenkonses liegt bei „Reduce" mit einem Ziel von 43,56 Dollar.

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Gegenmaßnahmen und neue Initiativen

General Mills reagiert auf den Umsatzdruck mit einer Reihe von Maßnahmen. Ab April 2026 bringt das Unternehmen die Marke La Tiara zurück — Taco Shells, die ursprünglich 1960 eingeführt und 2025 von General Mills übernommen wurden. Der Wiederstart erfolgt exklusiv über Walmart-Filialen in den USA.

Gleichzeitig hat das Unternehmen im März ein internes Ziel früher als geplant erreicht: Das gesamte Schulverpflegungssortiment wird nun ohne zertifizierte Farbstoffe produziert — ursprünglich war der Sommer 2026 als Zielmarke gesetzt. Bis Mitte 2026 soll das gesamte US-Cerealien-Sortiment folgen, bis Ende 2027 das komplette US-Einzelhandelsportfolio.

Kostendruck bleibt ein Thema

Das makroökonomische Umfeld belastet zusätzlich. Stickstoffdünger-Preise liegen rund 50 Prozent höher als zuvor, Rohölpreise bewegen sich um 112 Dollar je Barrel. Für 2026 prognostizieren Analysten eine US-Inflationsrate von 4,2 Prozent — ein Umfeld, das die Margen von Lebensmittelherstellern weiter unter Druck setzt.

Die Aktie notiert aktuell rund 20 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Ob die Markenstrategie und die Produktreformen ausreichen, um die Trendwende einzuleiten, wird sich spätestens mit den nächsten Quartalszahlen zeigen — und daran dürften die Analysten ihre Kursziele erneut messen.

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