Gehirntraining senkt Demenzrisiko um bis zu 25 Prozent
17.02.2026 - 05:01:12 | boerse-global.deEine Langzeitstudie belegt: Spezifisches kognitives Training kann das Demenzrisiko über 20 Jahre hinweg deutlich reduzieren. Die im Fachjournal Alzheimer’s & Dementia veröffentlichten Ergebnisse der ACTIVE-Studie liefern starke Argumente für präventive Gesundheitsstrategien.
Überraschender Langzeiteffekt durch Geschwindigkeitstrainig
Die Studie untersuchte fast 3.000 gesunde Personen ab 65 Jahren. Sie wurden in vier Gruppen eingeteilt:
* Gruppe 1: Training zur Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung
* Gruppe 2: Training von Gedächtnisstrategien
* Gruppe 3: Training des logischen Denkens
* Gruppe 4: Kontrollgruppe ohne spezielles Training
Das überraschendste Ergebnis zeigte sich zwei Jahrzehnte später: Teilnehmer des Geschwindigkeitstrainings hatten ein um 25 Prozent geringeres Risiko, eine Demenzdiagnose zu erhalten. Sie hatten über drei Jahre hinweg bis zu 23 Stunden mit Übungen verbracht, die darauf abzielten, visuelle Informationen immer schneller zu verarbeiten. Offenbar entfaltet nicht jedes Gehirntraining die gleiche, langanhaltende Schutzwirkung.
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Die Säulen der Gehirngesundheit
Die Studie unterstreicht die Wirksamkeit gezielten Trainings. Experten betonen jedoch, dass mentale Fitness ein breiteres Konzept ist. Schätzungen zufolge ließen sich 40 bis 45 Prozent aller Demenzerkrankungen durch die Anpassung von Lebensstilfaktoren verhindern oder verzögern.
Zu diesen zentralen Säulen gehören:
* Regelmäßige körperliche Aktivität (verbessert die Durchblutung des Gehirns)
* Ausgewogene, überwiegend pflanzliche Ernährung
* Management von Herz-Kreislauf-Risiken wie Bluthochdruck
* Ausreichend Schlaf
* Aktive Pflege sozialer Kontakte
Neugier als Motor für das Gehirn
Der Schlüssel zum Erhalt der geistigen Agilität ist die Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich lebenslang neu zu vernetzen. Aktivitäten, die uns fordern und aus der Routine holen, sind dabei besonders wertvoll. Das Erlernen einer neuen Sprache oder eines Instruments zwingt das Gehirn, neue Bahnen zu schaffen und kognitive Reserven aufzubauen.
Die Botschaft der Forschung ist klar: Jeder kann durch bewusste Lebensstilentscheidungen aktiv etwas für seine Gehirngesundheit tun. Die Prävention rückt immer stärker in den Fokus – 2026 hat etwa das Salk Institute zum „Jahr der Gehirngesundheit“ ausgerufen. Die Zukunft liegt in der Kombination aus wirksamem Training, Bewegung und Ernährung.
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