Gehirntraining, Demenzrisiko

Gehirntraining senkt Demenzrisiko noch nach 20 Jahren

09.02.2026 - 18:30:12

Eine Langzeitstudie belegt, dass ein spezielles Geschwindigkeitstraining für das Gehirn das Demenzrisiko bei Senioren über zwei Jahrzehnte hinweg deutlich reduzieren kann.

Eine Langzeitstudie zeigt: Ein spezielles Geschwindigkeitstraining fürs Gehirn kann das Demenzrisiko bei Senioren um ein Viertel reduzieren. Die Wirkung hält über zwei Jahrzehnte an.

Die neuen Daten stammen aus der großen ACTIVE-Studie, die bereits in den 1990er Jahren startete. Über 2.800 gesunde Teilnehmer über 65 trainierten damals ihr Gehirn. Jetzt, nach 20 Jahren, liefert die Auswertung ein klares Ergebnis: Nur eine Trainingsart zeigte einen langfristigen Schutz.

Nur eine Methode wirkt langfristig

Die Studie testete drei Ansätze: Gedächtnisstrategien, logisches Denken und „Speed of Processing“-Training. Letzteres zielt auf die visuelle Verarbeitungsgeschwindigkeit ab. Die Teilnehmer mussten am Computer Objekte in ihrem Gesichtsfeld immer schneller identifizieren.

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Die entscheidende Gruppe absolvierte bis zu zehn Trainingssitzungen und später mehrere Auffrischungskurse. Bei ihnen diagnostizierten Ärzte in den folgenden 20 Jahren deutlich seltener Demenz.

  • In der Gruppe mit Geschwindigkeitstraining erkrankten 40 Prozent.
  • In der Kontrollgruppe ohne Training waren es 49 Prozent.

Das entspricht einer Risikoreduktion von 25 Prozent. Die anderen beiden Trainingsmethoden zeigten diesen langfristigen Effekt nicht – obwohl sie kurzfristig halfen.

Warum ist dieses Training so wirksam?

Forscher vermuten, dass die adaptive Natur des Programms der Schlüssel ist. Die Schwierigkeit passt sich ständig der Leistung des Nutzers an. Das hält das Gehirn kontinuierlich auf Trab.

„Es ist bemerkenswert, dass eine vergleichsweise kurze Intervention so lange nachwirken kann“, kommentieren Experten die im Fachjournal Alzheimer’s & Dementia veröffentlichten Ergebnisse. Angesichts von Millionen Demenzerkrankungen weltweit könnte selbst eine kleine Verzögerung des Ausbruchs enorme gesellschaftliche Folgen haben.

Vorsicht vor unseriösen Angeboten

Trotz der vielversprechenden Daten mahnen Wissenschaftler zur Vorsicht. Nicht jedes kommerzielle Gehirnjogging-Programm ist wirksam. Die ACTIVE-Studie ist eine der wenigen, die Langzeiteffekte überhaupt belegen kann.

Die Studie lenkt den Fokus der Präventionsforschung neu. Statt reiner Gedächtnisübungen rücken nun grundlegende kognitive Prozesse in den Blick. Die große Frage für die Zukunft lautet: Wie lässt sich ein solches Training einfach in den Alltag älterer Menschen integrieren?

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