GAM Aktie: Umbau abgeschlossen
26.03.2026 - 07:34:51 | boerse-global.deDer Schweizer Vermögensverwalter GAM hat heute seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt — und die Botschaft ist klar: Die Restrukturierung ist durch, der Fokus liegt jetzt auf Wachstum. Doch die Zahlen zeigen, wie weit der Weg noch ist.
Verluste sinken, Vermögen auch
Der operative Verlust vor Steuern sank 2025 auf 60,2 Millionen Franken, nach 67,7 Millionen im Vorjahr. Haupttreiber war der Abbau der Kostenbasis — teilweise aufgezehrt durch rückläufige Gebühreneinnahmen. Unter dem Strich steht ein IFRS-Nettoverlust von 74,2 Millionen Franken, wobei 14,4 Millionen Franken auf Restrukturierungsaufwendungen entfallen.
Deutlich unbequemer ist die Entwicklung beim verwalteten Vermögen. Es fiel von 16,3 Milliarden Franken Ende 2024 auf 12,5 Milliarden Franken zum Jahresende 2025. Dahinter stecken Nettoabflüsse von 3,7 Milliarden Franken sowie veräußerte Vermögen von rund 0,5 Milliarden Franken. Das ist kein Rückschlag, den man kleinreden kann.
Neue Partnerschaften als Wachstumshebel
GAM hat 2025 gezielt neue Geschäftsbeziehungen aufgebaut, um die Alternatives-Plattform zu stärken. Besonders auffällig: die Co-Investment-Partnerschaft mit Swiss Re im Bereich Insurance-Linked Securities, die Zugang zu Katastrophenanleihen und ILS-Strategien mit institutioneller Qualität bietet. Ergänzt wird das durch eine Zusammenarbeit mit Gramercy — einem 6-Milliarden-Dollar-Schwellenländer-Spezialisten unter dem Vorsitz von Mohamed El-Erian — sowie mit PEO Partners für KI-gestützte Private-Equity-Replikation. Der dazugehörige UCITS-Fonds startete im Februar 2026.
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Auf der Personalseite holte GAM im Mai 2025 ein erfahrenes europäisches Aktienteam von Janus Henderson an Bord — Tom O'Hara, Jamie Ross und David Barker, die zuvor gemeinsam über 6,5 Milliarden Euro in europäischen Aktien verwalteten.
Performance gut, Abflüsse bleiben das Problem
Bei der Investmentperformance kann GAM punkten: 61 Prozent des verwalteten Vermögens übertrafen ihre Dreijahres-Benchmark, 92 Prozent im Alternatives-Bereich sogar über drei Jahre. Schwächer schneidet die Aktiensparte unter Specialist Active ab — nur 17 Prozent schlugen die Benchmark über drei Jahre.
Der Vorstand räumt offen ein, dass eine Rückkehr in die Gewinnzone 2026 länger dauern dürfte als ursprünglich angepeilt. Rückendeckung kommt vom Mehrheitsaktionär NJJ, der eine Kreditlinie über 100 Millionen Franken bereitstellt — davon sind per Ende 2025 rund 38,5 Millionen Franken abgerufen. Eine verbindliche Zusage für weitere Unterstützung liegt schriftlich vor.
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Die Transformation ist vollzogen. Ob die neuen Partnerschaften jetzt schnell genug Zuflüsse generieren, um den Trend bei den verwalteten Vermögen umzukehren — das bleibt die entscheidende Frage für 2026.
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