Galaxy, S26

Galaxy S26: Neues Display schützt vor neugierigen Blicken

13.02.2026 - 14:09:12

Samsungs kommendes Top-Smartphone führt ein innovatives Display gegen Ausspähen ein, während Google mit dem Pixel 10a einen günstigen Konkurrenten vorstellt.

Samsung will mit einer Hardware-Innovation für Privatsphäre im Alltag punkten. Der Konzern kündigte für Ende Februar seine nächste Galaxy-Generation an, während erste Details durchsickern: Das Top-Modell S26 Ultra soll ein neuartiges „Privacy Display“ erhalten. Dieses blendet neugierige Blicke von der Seite automatisch aus. Parallel starten die Vorbestellungen für Googles günstigeres Pixel 10a. Der Februar 2026 wird damit zum Monat der sicheren und nutzerfreundlichen Smartphones.

Hardware schützt vor „Visual Hacking“

Die spektakulärste Neuerung betrifft den physischen Bildschirmschutz. Laut Leaks an Tech-Portale wie SoyaCincau nutzt das Privacy Display eine spezielle OLED-Pixelstruktur und Künstliche Intelligenz. Sensoren verfolgen die Blickrichtung des Nutzers. Wird eine zweite Person im Augenwinkel erkannt – etwa in der Bahn oder im Café – verdunkelt sich der Bildschirm für den Lauscher. Für den Hauptnutzer bleibt der Inhalt sichtbar.

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Apropos Schutz vor neugierigen Blicken – oft sind es nicht nur die physische Umgebung, sondern auch die Messenger-Einstellungen, die Ihre Privatsphäre offenbaren. Das kostenlose „Telegram Startpaket“ zeigt Schritt für Schritt, wie Sie in wenigen Minuten von WhatsApp zu Telegram wechseln und Chats, Kontakte und Einstellungen so absichern, dass Fremde nicht mitlesen können. Praktische Anleitungen erklären, wie Sie die Nummer verbergen, geheime Chats nutzen und die wichtigsten Privatsphäre-Einstellungen setzen. Jetzt kostenlosen Telegram-Report sichern

Diese Funktion zielt auf das sogenannte „Visual Hacking“ ab, das Ausspähen von Bildschirmen in der Öffentlichkeit. Bisher mussten Nutzer manuell reagieren. Samsungs Ansatz automatisiert den Schutz, besonders in sensiblen Apps wie Banking-Portalen. Analysten sehen darin einen strategischen Schwenk: Sicherheit wird nicht mehr nur per Software, sondern direkt in der Hardware verankert.

Leistungsschub durch Dual-Chip-Strategie

Unter der Haube setzt Samsung 2026 auf eine geteilte Prozessor-Strategie für maximale Performance und Effizienz.

  • Galaxy S26 Ultra: Dieses Top-Modell soll weltweit mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 ausgestattet sein. Der Chip verfügt über dedizierte KI-Kerne für die On-Device-Verarbeitung. Sensible Daten für Sprachassistenten oder Texterkennung verlassen so nie das Gerät.
  • Galaxy S26 und S26+: In vielen Märkten, wahrscheinlich auch in Europa, kommen diese Modelle mit Samsungs eigenem Exynos 2600 daher. Der in 2-Nanometer-Technik gefertigte Chip soll vor allem die Energieeffizienz steigern und so die Akkulaufzeit verlängern.

Die Geräte laufen mit One UI 8.5 auf Basis von Android 16. Das System soll eine „vorausschauende Oberfläche“ bieten, die häufig genutzte Apps und Einstellungen je nach Tageszeit und Ort vorlädt.

KI soll Bedienung „reibungslos“ machen

Samsungs offizielle Einladung zum Event am 25. Februar in San Francisco spricht von einer „reibungslosen“ Nutzererfahrung. Das ist mehr als eine Marketingfloskel. Die neue Galaxy KI soll tief im System integriert sein und nicht als separate App auftreten.

Konkret könnte die KI etwa komplexe Benachrichtigungsstapel automatisch zusammenfassen oder Antwortvorschläge im persönlichen Sprachstil des Nutzers entwerfen. Ein Fingertipp genügt dann zur Freigabe. Diese Philosophie der Automatisierung spiegelt einen Branchentrend wider: Benutzerfreundlichkeit bedeutet immer öfter, dass das Gerät vorausdenkt.

Konkurrenz durch Googles Pixel 10a

Samsung ist mit seinem Fokus auf Sicherheit und Komfort nicht allein. Google startet die Vorbestellungen für das Pixel 10a bereits am 18. Februar. Das Mittelklasse-Modell übernimmt den Flaggschiff-Chip Tensor G4 und den Titan M2-Sicherheitscoprozessor.

Lecks zeigen zudem ein klares Bekenntnis zur Nutzerfreundlichkeit: Das Pixel 10a behält den physikalischen SIM-Karten-Slot, den viele Hersteller abgeschafft haben. Es kommt auch in einer neuen, knalligen „Berry“-Rot-Farbe. Der Markt bietet damit zwei Wege: Samsungs hardware-basierter Privatsphären-Schutz gegen Googles software-zentriertes, zugängliches Sicherheitsmodell.

Die Galaxy S26-Serie wird voraussichtlich Anfang März in den Handel kommen. Gelingt Samsung der Praxistest des Privacy Displays, könnte dieser Hybrid aus Hardware und Software bis 2027 zum Standard für Business-Smartphones werden. Die Definition eines „sicheren Telefons“ verlagert sich gerade vom Passwort-Manager auf den Bildschirm selbst.

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