FTC warnt: Betrüger zielen gezielt auf Veteranen ab
26.01.2026 - 02:42:12Die US-Wettbewerbsbehörde FTC warnt Militärveteranen vor einer neuen Welle raffinierter Identitätsdiebstähle. Die Betrüger erbeuten gezielt Renten- und Gesundheitsleistungen der ehemaligen Soldaten. Die Warnung fällt mit einer nationalen Aufklärungswoche zusammen.
Die Methoden der Kriminellen werden immer dreister. Aktuell kontaktieren sie Veteranen per SMS, E-Mail oder Telefon und geben sich als Mitarbeiter der US-Veteranenbehörde VA aus. Unter einem Vorwand – etwa angeblichen Überzahlungen – fordern sie zur sofortigen Überweisung von Geld oder zur Herausgabe von Bankdaten auf. Die Nachrichten wirken oft täuschend echt, mit offiziellen Logos und dringendem Tonfall.
Veteranen werden derzeit per SMS, E‑Mail oder Telefon gezielt als Mitarbeiter der VA kontaktiert – hinter solchen Nachrichten steckt oft Phishing mit dem Ziel, Bankdaten und Rentenzahlungen zu stehlen. Aktuelle Fälle zeigen, dass Täter hohe Summen erbeuten können (z. B. über 240.000 US‑Dollar). Ein kostenloses Anti‑Phishing‑Paket erklärt in vier praktischen Schritten, wie Sie Phishing‑Mails, CEO‑Fraud und betrügerische Anrufe erkennen und Ihre Konten schützen. Jetzt Anti‑Phishing‑Paket herunterladen
Eine weitere Masche: Angeblich hilfreiche „Berater“ bieten gegen Gebühr an, Anträge – beispielsweise nach dem PACT Act für krankheitsbedingte Ansprüche – zu beschleunigen oder bestimmte Behinderungsgrade zu garantieren. Die FTC betont: Die Antragstellung bei der VA ist immer kostenlos. Hilfe sollte nur von akkreditierten VA-Vertretern in Anspruch genommen werden.
Gesetzesinitiative und aktuelle Strafverfolgung
Als Reaktion auf die wachsende Bedrohung brachten US-Politiker Ende Januar 2026 den parteiübergreifenden „Stop SCAMS Act“ ein. Das Gesetz soll eine ressortübergreifende Taskforce unter Führung des FBI etablieren, um koordiniert gegen organisierte Cyberkriminalität vorzugehen, die besonders Senioren und Veteranen ins Visier nimmt.
Parallel zeigen aktuelle Gerichtsfälle die Konsequenzen solcher Betrügereien. Erst im Januar 2026 wurde ein Mann aus Pennsylvania zu 18 Monaten Haft verurteilt, weil er der VA über 240.000 US-Dollar für vorgetäuschte Dienstbehinderungen abnahm. In einem anderen Fall gestand ein Täter aus Tennessee, sich mit gestohlenen Zugangsdaten in das VA-Gesundheitssystem gehackt zu haben.
So können sich Veteranen schützen
Die FTC und die VA raten zu höchster Wachsamkeit. Ein zentraler Tipp: Niemals VA-Login-Daten oder Passwörter weitergeben und wo immer möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Jeder unaufgeforderte Kontakt, der persönliche oder finanzielle Daten verlangt oder zu sofortigen Zahlungen drängt, ist verdächtig.
Warnsignale für Identitätsdiebstahl sind unerklärliche Kreditkartenabbuchungen, Benachrichtigungen über unbekannte Konten oder ausbleibende Post. Betroffene Veteranen können den speziellen VA-Helpdesk unter der gebührenfreien Nummer 1-855-578-5492 kontaktieren.
Die Behörden setzen nun verstärkt auf Prävention und Aufklärung, etwa durch spezielle Webinare. Die Botschaft an die Veteranen ist klar: Informiert bleiben, verdächtige Vorfälle sofort melden und niemals unter Druck setzen lassen.
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