Freeport-McMoRan Aktie: Chile-Großprojekt startet
19.03.2026 - 22:05:44 | boerse-global.deFreeport-McMoRan hat die Weichen für eine massive Kapazitätserweiterung im Kupfersektor gestellt. Mit einem Investitionsantrag über 7,5 Milliarden US-Dollar für die El-Abra-Mine in Chile bringt das Unternehmen das größte Bergbauvorhaben des Landes seit über 30 Jahren auf den Weg. Ziel ist eine fundamentale Neuausrichtung des Standorts, um die langfristige Kupferversorgung zu sichern.
Produktion soll sich vervierfachen
Das Vorhaben wird als Joint Venture mit dem staatlichen chilenischen Konzern Codelco geführt, wobei Freeport-McMoRan mit 51 % die Mehrheit hält. Geplant ist der Bau einer neuen Konzentratoranlage sowie einer großflächigen Entsalzungsanlage, um die Wasserversorgung nachhaltig zu gestalten. Diese Maßnahmen sollen die jährliche Kupferproduktion massiv steigern. Schätzungen der chilenischen Kupferkommission zufolge könnte der Ausstoß um mehr als 300.000 Tonnen pro Jahr steigen – eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahreswert von rund 91.000 Tonnen.
Der Zeitplan für das Großprojekt ist langfristig ausgelegt. Nach einer voraussichtlich dreijährigen Genehmigungsphase und einer vierjährigen Bauzeit soll die erweiterte Produktion im Jahr 2033 anlaufen. Die Investition verlängert die Lebensdauer der Mine voraussichtlich bis in das Jahr 2070. Dabei setzt das Unternehmen auf moderne Technologien, um über 70 % des Prozesswassers zu recyceln.
Makroökonomischer Gegenwind belastet
Allerdings trübt das schwierige globale Umfeld derzeit die Stimmung am Markt. Die Aktie notiert heute bei 45,95 Euro und verzeichnet damit ein Minus von rund 4,9 %. Marktbeobachter führen diesen Rückgang vor allem auf externe Faktoren zurück: Steigende Energiekosten infolge des Nahost-Konflikts und ein starker US-Dollar setzen Rohstoffwerten aktuell zu. Zudem reagieren Anleger sensibel auf die jüngsten operativen Herausforderungen an der indonesischen Grasberg-Mine, die den kurzfristigen Ausblick für die Kupferverkäufe dämpfen.
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Die fundamentale Basis des Konzerns präsentiert sich jedoch solide. Bereits im Januar überzeugte Freeport-McMoRan mit Quartalszahlen, die beim Gewinn pro Aktie mit 0,47 US-Dollar die Erwartungen deutlich übertrafen. Auch der Quartalsumsatz von 5,63 Milliarden US-Dollar lag über den Prognosen der Analysten. Für die langfristige Strategie bleibt nun entscheidend, wie reibungslos der Genehmigungsprozess für das El-Abra-Projekt in den kommenden drei Jahren verläuft.
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