Fraport Aktie: Erste Entspannung
04.03.2026 - 12:55:09 | boerse-global.deNach Tagen des Stillstands bewegt sich am Frankfurter Flughafen wieder etwas. Der Iran-Krieg hatte den Luftverkehr in der Region praktisch lahmgelegt – doch heute könnten erstmals wieder mehrere Maschinen aus dem Nahen Osten landen. Für Fraport bedeutet das zumindest eine leichte Entlastung nach massiven Ausfällen.
Fünf Flüge erwartet – aber nichts ist sicher
Aktuell stehen Verbindungen nach und von Dubai, Bahrain, Maskat, Beirut, Riad und Amman auf dem Flugplan. Fünf Maschinen aus der Konfliktregion könnten im Tagesverlauf in Frankfurt eintreffen, wie eine Fraport-Sprecherin mitteilte. Allerdings sei die Lage "sehr volatil" – kurzfristige Annullierungen bleiben an der Tagesordnung. Ein für heute Morgen geplanter Flug aus Dubai wurde bereits wieder gestrichen.
Definitiv nicht möglich sind weiterhin Verbindungen nach Tel Aviv und Doha. Bereits mehr als ein Dutzend ankommende und abgehende Flüge in die Region wurden heute storniert. Seit dem Wochenende sitzen Zehntausende Reisende fest, darunter rund 30.000 Urlauber deutscher Veranstalter.
Am Donnerstagmorgen soll zudem der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung in Frankfurt landen. Eine Lufthansa-Maschine vom Typ Airbus A340-300 mit 279 Sitzen wird gegen 5.45 Uhr aus Maskat erwartet. An Bord: besonders vulnerable Gruppen wie Schwangere, Kranke und Kinder. Weitere Regierungsflüge sind in den kommenden Tagen geplant.
Normalbetrieb noch weit entfernt
Immerhin: Gestern Nachmittag landete erstmals wieder ein Emirates-Flieger aus Dubai in Frankfurt. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für gestrandete Passagiere. Doch von Normalbetrieb kann keine Rede sein. Die Reiseveranstalter arbeiten mit Hochdruck an Rückreiselösungen, scheitern jedoch an extrem begrenzten Flugkapazitäten.
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Parallel laufen am Frankfurter Flughafen die Planungen für die anstehende Sanierung der Center-Bahn weiter. Ab Sonntag, 8. März, um 23.00 Uhr beginnen die Arbeiten an der wichtigsten Start- und Landebahn. Bis 24. März werden 76.000 Quadratmeter neu asphaltiert – eine Fläche von etwa zehn Fußballfeldern. Fraport legt die Arbeiten bewusst in eine verkehrsarme Zeit. Die drei übrigen Bahnen bleiben während der zweiwöchigen Sperrung voll verfügbar.
Die Fraport-Aktie notierte am Mittwoch im XETRA-Handel zeitweise 1,29 Prozent höher bei 78,25 Euro. Offenbar honoriert der Markt die ersten Signale der Entspannung im Nahost-Konflikt – auch wenn die Lage fragil bleibt.
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