Fortnite, Sicherheit

Fortnite verschärft Sicherheit gegen Hardware-Cheats

11.02.2026 - 13:27:11

Epic Games führt verpflichtende IOMMU-Aktivierung für Turnierteilnehmer ein, um DMA-Cheats zu bekämpfen und die Fairness im Cross-Play, insbesondere für Mobile-Spieler, zu erhöhen.

Epic Games greift mit neuen Regeln Betrüger in Fortnite hart an. Der Entwickler führt verpflichtende Hardware-Sicherheitsstandards für Turnierspieler ein und verschärft den Kampf gegen Manipulations-Tools. Die Maßnahmen sollen vor allem die Integrität in Cross-Play-Lobbys mit Mobile-Spielern wiederherstellen.

IOMMU-Pflicht: Der Schlag gegen DMA-Cheats

Ab dem 19. Februar 2026 müssen Teilnehmer an Fortnite-Turnieren ihre Systeme härten. Neben Secure Boot und TPM 2.0 ist künftig die IOMMU (Input-Output Memory Management Unit) im BIOS verpflichtend aktiviert. Diese Technik gibt dem Betriebssystem die Kontrolle über direkten Speicherzugriff durch externe Geräte zurück.

Das zielt auf eine spezielle Betrugsmethode ab: DMA-Cheats (Direct Memory Access). Betrüger nutzen dabei Hardware-Karten, um den Spielspeicher auszulesen und zu manipulieren – außerhalb der Reichweite herkömmlicher Anti-Cheat-Software. Für Mobile-Spieler in gemischten Lobbys war das ein großes Problem, da sie diesen technisch überlegenen PC-Cheats schutzlos ausgeliefert waren.

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Experten sehen in der IOMMU-Pflicht einen effektiven Schlag gegen diese „unentdeckbare“ Cheat-Industrie. Die Maßnahme säubert das Spielumfeld für alle Plattformen.

Null-Toleranz für verbotene Peripherie

Parallel geht Epic Games gegen Geräte vor, die unfaire Vorteile verschaffen. Die Erkennung für „Restricted Hardware“ wurde massiv verschärft. Im Fokus stehen Adapter wie Cronus Zen oder XIM, die Maus und Tastatur als Controller-Signal tarnen.

  • Spieler erhalten bei Erkennung eine klare Warnung im Spiel.
  • Sie müssen die Hardware entfernen und neu starten.
  • Umgehungsversuche können zu dauerhaften Account-Sperren führen.

Diese Null-Toleranz-Strategie schützt besonders die Mobile-Community, die auf Touch-Steuerung oder zertifizierte Controller setzt.

Warum Mobile-Gaming im Fokus steht

Die Dringlichkeit der Updates erklärt sich aus dem wachsenden Mobile-Esport. Mit Events wie der „Fortnite Mobile Series“ hat Epic die Plattform als festen Wettbewerbsbestandteil etabliert. Für faire Turniere mit Preisgeldern muss die technische Basis sauber sein.

Die neuen regulatorischen Öffnungen – wie alternative App-Stores auf iOS in der EU – schaffen potenzielle Angriffsvektoren. Epic reagiert mit erweiterten Integritätsprüfungen der App-Dateien, um modifizierte Versionen („Modded APKs“) zu blockieren.

Ein Wendepunkt für die Anti-Cheat-Strategie

Die IOMMU-Pflicht markiert einen strategischen Shift. Statt sich nur auf Software-Lösungen wie Easy Anti-Cheat zu verlassen, setzt Epic nun auf Hardware-Validierung. Titel wie Valorant machten mit TPM-Zwang den Anfang, Fortnite zieht mit noch strikteren Vorgaben nach.

Für den durchschnittlichen Spieler bedeutet das eine konkrete Verbesserung: weniger Gegner mit übermenschlichen Reaktionen dank manipulierter Hardware. Das Netz für Betrüger wird durch die Kombination aus Hardware-Checks und verhaltensbasierter KI-Analyse enger.

Die Eintrittsbarriere für Cheating steigt durch komplexe BIOS-Einstellungen und teure Spezial-Hardware massiv. Der Gelegenheits-Betrüger wird abgeschreckt, während Epic für die ehrliche Community mehr Fairness im Cross-Play verspricht.

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