Fortescue, Aktie

Fortescue Aktie: Rekordzahlen beflügeln

25.02.2026 - 04:57:45 | boerse-global.de

Der australische Bergbaukonzern Fortescue steigert seinen Nettogewinn um 23 Prozent und kündigt eine deutlich erhöhte Zwischendividende an. Kostensenkungen durch KI-Unterstützung stützen die operative Marge.

Der australische Bergbaugigant Fortescue hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 mit operativen Höchstwerten abgeschlossen. Dank einer Kombination aus effizienteren Abläufen und gestiegenen Rohstoffpreisen konnte das Unternehmen seine Gewinne deutlich steigern und die Erwartungen bei der Dividende übertreffen. Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob die technologische Modernisierung die Kostenbasis auch langfristig unter Druck halten kann.

Effizienz schlägt Inflation

Der Nettogewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 1,91 Milliarden US-Dollar. Maßgeblich für diesen Sprung waren Rekordlieferungen von über 100 Millionen Tonnen Eisenerz sowie ein Anstieg der erzielten Verkaufspreise um mehr als sechs Prozent. Besonders beeindruckend: Während viele Konkurrenten mit steigenden Kosten kämpfen, senkte Fortescue seine Produktionskosten durch striktes Management um drei Prozent.

Ein wesentlicher Treiber für diese Entwicklung ist die Integration künstlicher Intelligenz in die Logistikketten. Durch die KI-gestützte Lieferplanung und den geplanten Verzicht auf Dieselkraftstoffe bis zum Jahr 2030 strebt das Management weitere Einsparungen von bis zu vier US-Dollar pro Tonne an. Diese technologische Neuausrichtung sichert aktuell eine starke EBITDA-Marge von 53 Prozent.

Dividende überrascht Analysten

Die Aktionäre partizipieren unmittelbar an der hohen Cash-Reserve von 4,7 Milliarden US-Dollar. Der Vorstand kündigte eine Zwischendividende von 62 australischen Cent pro Aktie an – ein Zuwachs von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Ausschüttungsquote von 65 Prozent übertraf das Unternehmen die Konsumschätzungen der Analysten, die im Vorfeld mit einer geringeren Beteiligung gerechnet hatten.

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Trotz der starken operativen Bilanz zeigt der Blick auf den Kursverlauf noch Nachholpotenzial. Mit einem Schlusskurs von 12,09 Euro am Dienstag notiert das Papier aktuell etwa acht Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Januar. Die Bewertung bleibt jedoch durch die solide Bilanz gestützt, da die Nettoverschuldung mit rund einer Milliarde US-Dollar im Branchenvergleich moderat ausfällt.

Anleger, die Anspruch auf die kommende Ausschüttung erheben möchten, müssen den Ex-Tag am 2. März 2026 beachten. Die tatsächliche Auszahlung der Dividende ist für den 30. März 2026 terminiert. Damit bleibt die Aktie vor allem für Einkommensinvestoren eine interessante Option im Rohstoffsektor.

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