Ford, Aktie

Ford Aktie: Strategischer Umbau

22.02.2026 - 05:56:13 | boerse-global.de

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Ford beendete die Handelswoche mit einem Kursplus von 1,7 Prozent, wrend Anleger eine Mischung aus enttäuschenden Quartalszahlen und ambitionierten Investitionsplänen abwägten. Trotz eines deutlichen Gewinnrücksetzers im vierten Quartal setzt der Konzern auf eine radikale technologische Neuausrichtung seiner Elektrosparte. Kann die neue Niedrigpreis-Plattform die Wende einleiten?

Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag im vierten Quartal 2025 bei 0,13 US-Dollar und verfehlte damit die Analystenschätzungen von 0,17 bis 0,19 US-Dollar deutlich. Ein Lichtblick war hingegen der Umsatz, der mit 45,9 Milliarden US-Dollar über den Erwartungen schloss. Hohe Einmalkosten für den Strategiewechsel im Elektrosegment sowie Belastungen durch Zölle und Arbeitskosten prägten das abgelaufene Geschäftsjahr.

Für 2026 prognostiziert das Management ein bereinigtes EBIT zwischen 8,0 und 10,0 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte freie Cashflow soll sich in einer Spanne von 5,0 bis 6,0 Milliarden US-Dollar bewegen. Aktionäre erhalten am 2. März eine Quartalsdividende von 0,15 US-Dollar je Aktie, sofern sie zum Stichtag am 13. Februar als Anteilseigner registriert waren.

Fokus auf kosteneffiziente Elektromobilität

Um die Rentabilität im E-Auto-Sektor zu steigern, investiert Ford 5 Milliarden US-Dollar in eine neue Fahrzeugplattform. Ziel ist ein elektrischer Pick-up für rund 30.000 US-Dollar, der 2027 auf den Markt kommen soll. Technisch setzt das Unternehmen dabei auf eine 48-Volt-Architektur und sogenannte Gigacasting-Verfahren in der Produktion.

Durch diese Maßnahmen sollen über 1.200 Meter an Verkabelung eingespart und das Fahrzeuggewicht reduziert werden. Diese Effizienzsteigerungen sowie der Einsatz von LFP-Batterien könnten die Reichweite um rund 80 Kilometer erhöhen. Parallel dazu wächst der politische Druck: Vorgestern forderte Ford gemeinsam mit anderen US-Automobilbauern das Weiße Haus auf, Ausnahmen für geplante Pauschalzölle auf Importkomponenten zu prüfen, um drohende Kostensteigerungen zu vermeiden.

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Analysten reagieren verhalten

Die Reaktionen der Finanzinstitute fielen differenziert aus. UBS hob das Kursziel auf 15,00 US-Dollar an, behielt die Einstufung jedoch auf ?Neutral?. Piper Sandler bestätigte eine Kaufempfehlung mit einem Ziel von 16,00 US-Dollar, während JPMorgan das Ziel ebenfalls bei 15,00 US-Dollar ansetzte. Trotz dieser punktuellen Optimierungen liegt das durchschnittliche Kursziel der Experten mit 13,02 US-Dollar weiterhin nahe dem aktuellen Kursniveau, was einer Konsenseinstufung von ?Hold? entspricht.

Der Fokus der Investoren liegt nun auf der operativen Umsetzung der neuen Plattformstrategie, die ab 2027 die Marktanteile im preiswerten Elektro-Segment sichern soll. Kurzfristig bleibt die Entwicklung der Materialkosten und die Entscheidung über die beantragten Zollbefreiungen der entscheidende Faktor für die Marge.

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