Forbo Aktie: Durchwachsenes Jahr
03.03.2026 - 07:51:05 | boerse-global.deDer Bodenbelagshersteller Forbo hat das Geschäftsjahr 2025 hinter sich gebracht – und die Zahlen fallen gemischt aus. Zwar hielt sich der Umsatzrückgang in Grenzen, doch beim Gewinn mussten Anleger deutliche Abstriche hinnehmen. Heute legte das Zuger Unternehmen seine Bilanz vor.
Der Konzern erzielte einen Nettoumsatz von 1,09 Milliarden Franken, ein Minus von 3,3 Prozent gegenüber 2025. In Lokalwährungen betrug der Rückgang lediglich 0,3 Prozent – ein Zeichen dafür, dass vor allem Währungseffekte belasteten. Der starke Schweizer Franken machte Forbo einmal mehr zu schaffen.
Gewinn unter Druck
Deutlich härter traf es die Profitabilität. Das Betriebsergebnis (EBIT) brach um 27,2 Prozent auf 87,8 Millionen Franken ein. Die EBIT-Marge rutschte von 10,7 auf 8,1 Prozent. Verantwortlich dafür waren vor allem eine schwächere Kapazitätsauslastung und gestiegene Kosten. Der Nettogewinn fiel um 27,5 Prozent auf 68,9 Millionen Franken.
Besonders der Geschäftsbereich Flooring Systems kämpfte mit schwierigen Bedingungen. In den europäischen Kernmärkten blieb die Nachfrage im Bau- und Renovationssektor verhalten. Zusätzlich belasteten kurzfristig eingeführte Zölle auf Exporte in die USA das Ergebnis. Der Umsatz sank um 3,6 Prozent auf 738,2 Millionen Franken, das operative Ergebnis ging um 18,7 Prozent zurück.
Movement Systems trifft es härter
Noch drastischer erwischte es den Bereich Movement Systems. Dort halbierte sich das Betriebsergebnis nahezu – ein Rückgang von 49,3 Prozent auf 15,4 Millionen Franken. Die zurückhaltende Investitionsbereitschaft amerikanischer Kunden drückte auf die Zahlen. Zwar gelang in Europa und Asien-Pazifik ein Wachstum, doch höhere Kosten für die Positionierung in Zukunftsmärkten wie Food Processing und E-Commerce konnten nicht vollständig kompensiert werden.
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Trotz der schwachen Ergebnisse bleibt Forbo bei seiner Dividendenpolitik. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine unveränderte Ausschüttung von 25 Franken je Aktie vor – gestützt auf die solide Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 66,8 Prozent.
Führungsteam neu aufgestellt
Parallel zur operativen Konsolidierung hat Forbo seine Führung komplett neu besetzt. Bernhard Merki übernahm im April 2025 das Amt des Verwaltungsratspräsidenten, Johannes Huber startete am 1. Januar 2026 als CEO, und Heinz Hössli folgte am 1. Juli 2026 als CFO. Mit dieser Neuaufstellung soll die strategische Weiterentwicklung vorangetrieben werden.
Für 2026 rechnet das Management mit einem anhaltend schwierigen Umfeld. Eine breite konjunkturelle Erholung sei nicht in Sicht. Dennoch erwartet Forbo währungsbedingt einen leicht tieferen Umsatz, aber einen leicht höheren Gewinn als 2025. Die Prioritäten liegen auf Kundenorientierung, Innovation und strikter Kostendisziplin.
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