Focusing: Wie Manager mit Körperweisheit bessere Entscheidungen treffen
11.02.2026 - 02:01:12Führungskräfte entdecken die Focusing-Methode für schwierige Entscheidungen. Der achtsamkeitsbasierte Ansatz nutzt die eigene Körperintelligenz als Kompass in komplexen Situationen.
Vom Bauchgefühl zur klaren Führungsentscheidung
Die Anforderungen an Manager sind enorm: Sie navigieren unsichere Märkte, führen remote und treffen unter Druck strategische Weichen. Rein datengetriebene Modelle stoßen hier oft an Grenzen. Immer mehr setzen daher auf Methoden, die emotionale und intuitive Kompetenzen stärken.
Focusing bietet einen strukturierten Weg, das eigene innere Wissen für die Problemlösung nutzbar zu machen. Es hilft, die Intuition als verlässlichen Ratgeber in schwierigen Situationen zu etablieren.
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Vom Therapiezimmer in den Konferenzsaal
Ursprünglich entwickelte der Psychologe Eugene T. Gendlin die Methode in den 1960er Jahren. Er beobachtete, dass erfolgreiche Therapiepatienten stets ihr körperliches Erleben einbezogen. Daraus entwarf er einen in sechs Schritte gegliederten, erlernbaren Prozess.
Lange war Focusing Therapie und Beratung vorbehalten. Heute schätzen Coaches und Unternehmensberater das Werkzeug für den Business-Alltag. Es soll Stress mindern, Kreativität fördern und bei komplexen Entscheidungen helfen.
Der „Felt Sense“: Der innere Kompass im Bauch
Herzstück der Methode ist das Konzept des „Felt Sense“. Dieser Begriff beschreibt eine zunächst unklare, körperlich spürbare Empfindung zu einem Thema. Es ist kein eindeutiges Gefühl wie Wut, sondern ein diffuses Ganzkörperwissen.
Dieser „Felt Sense“ trägt eine vor-logische Bedeutung in sich. Durch achtsames Verweilen bei dieser Empfindung kann sich ihre Bedeutung entfalten. Der Moment der plötzlichen Einsicht wird als „Felt Shift“ bezeichnet – oft begleitet von Erleichterung und dem Gefühl, dass etwas „stimmt“.
So funktioniert der sechsstufige Prozess
Die Anwendung folgt einem klaren Ablauf, der sich für Selbstreflexion und Coaching eignet:
* Freiraum schaffen: Sich innerlich von akuten Problemen distanzieren.
* Thema wählen: Die Aufmerksamkeit auf den Körper lenken, um einen „Felt Sense“ entstehen zu lassen.
* Einen „Griff“ finden: Ein passendes Wort, Bild oder Symbol für die Empfindung suchen.
* Abgleichen: Prüfen, ob der gefundene „Griff“ wirklich zur körperlichen Empfindung passt.
* Befragen: Dem „Felt Sense“ mit offenen Fragen neue Perspektiven entlocken.
* Annehmen: Die gewonnenen Einsichten wertschätzen – auch unvollständige.
Warum emotionale Intelligenz zum Game-Changer wird
Die wachsende Beliebtheit von Focusing spiegelt einen Wandel im Führungsverständnis wider. In einer Welt voller Veränderung und Informationsflut wird emotionale Intelligenz zur Schlüsselkompetenz.
Führungskräfte, die eigene und fremde Emotionen wahrnehmen können, schaffen Vertrauen und psychologische Sicherheit. Ansätze wie „Mindful Leadership“ betonen bereits Präsenz und Selbstreflexion. Focusing ergänzt sie durch einen methodischen Zugang zur inneren Erfahrungswelt. Es trainiert, über reine Rationalität hinauszugehen und das Wissen des Körpers als strategische Ressource zu nutzen.
Die Zukunft: Eine Führungskultur mit Körper und Verstand
Experten rechnen damit, dass achtsamkeitsbasierte Methoden künftig eine größere Rolle in der Führungskräfteentwicklung spielen. In unklaren Situationen handlungsfähig zu bleiben, wird zum Wettbewerbsvorteil.
Unternehmen, die die mentale Klarheit ihrer Manager stärken, investieren in ihre eigene Widerstandsfähigkeit. Focusing könnte so fester Bestandteil von Trainings werden. Das Ziel: Eine Führungskultur, die analytische Schärfe und intuitive Weisheit gleichermaßen wertschätzt.
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