FMC, Aktie

FMC Aktie: Kursabsturz trotz Rekordergebnis

24.02.2026 - 10:00:55 | boerse-global.de

Trotz eines starken Jahresabschlusses mit deutlich gestiegener Profitabilität stürzt die FMC-Aktie ab, da das Unternehmen für 2026 stagnierende Umsätze und Gewinne erwartet.

FMC Aktie: Kursabsturz trotz Rekordergebnis - Foto: über boerse-global.de
FMC Aktie: Kursabsturz trotz Rekordergebnis - Foto: über boerse-global.de

Die Fresenius Medical Care Aktie bricht heute um mehr als 7 Prozent ein – und das, obwohl der Dialysespezialist gerade sein bestes Geschäftsjahr seit langem abgeliefert hat. Der bereinigte operative Gewinn kletterte 2025 um satte 23 Prozent auf 2,21 Milliarden Euro, die operative Marge verbesserte sich von 9,3 auf 11,3 Prozent. Was auf den ersten Blick wie ein Grund zum Feiern aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Enttäuschung für Anleger.

Der Grund für den heutigen Absturz liegt nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. FMC rechnet für 2026 mit weitgehend stagnierenden Umsätzen und einem operativen Ergebnis auf dem Niveau von 2025 – also praktisch Nullwachstum. Nach dem starken Vorjahresplus hatten Investoren deutlich mehr erwartet. Die Analysten von Jefferies etwa waren von 4,1 Prozent Umsatzwachstum und 3,5 Prozent mehr beim operativen Gewinn ausgegangen.

Sparkurs verschärft, aber Wachstum fehlt

Besonders brisant: FMC hat sein Sparprogramm FME25+ sogar ausgeweitet. Bis Ende 2027 sollen nun 1,2 Milliarden Euro eingespart werden statt der ursprünglich geplanten 1,05 Milliarden. Allein 2026 will das Unternehmen 250 Millionen Euro herausholen – deutlich mehr als die zuvor anvisierten 150 Millionen. Seit Start des Programms 2021 haben sich die Einsparungen bereits auf 804 Millionen Euro summiert.

Doch all diese Effizienzgewinne können offenbar nicht verhindern, dass das Geschäft ins Stocken gerät. Ein Schlüsselproblem: Im wichtigen US-Markt verzeichnete FMC 2025 ein Wachstum bei den Behandlungen von null Prozent im Gesamtjahr, im vierten Quartal ging es sogar um 0,2 Prozent zurück. International sah es mit plus 2 Prozent etwas besser aus, aber auch nicht berauschend.

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Goldman Sachs bleibt skeptisch

Die US-Investmentbank Goldman Sachs lässt die Einstufung bei "Neutral" mit einem Kursziel von 40 Euro. Analyst Richard Felton hebt zwar das starke Schlussquartal 2025 hervor, sieht im Ausblick für 2026 aber nur begrenzten Spielraum nach oben. Der Marktkonsens beim operativen Ergebnis könne allenfalls im niedrigen einstelligen Prozentbereich übertroffen werden.

Für Anleger ist die Situation verzwickt: FMC hat in den vergangenen drei Jahren tatsächlich die Profitabilität deutlich verbessert und die Verschuldung reduziert – die Nettoverschuldung sank 2025 um 6 Prozent auf 9,20 Milliarden Euro. Die strategische Neuausrichtung mit Portfolio-Bereinigungen und Fokus auf wertbasierte Versorgung zeigt Wirkung. Doch ohne organisches Wachstum fehlt der Aktie die Fantasie. Bis 2030 peilt das Management operative Margen im mittleren Zehnprozentbereich an, aber der Weg dorthin scheint steiniger als erhofft.

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